Erstmals seit fast acht Jahren: HSV gewinnt Auswärtsspiel in der Bundesliga

Heuer Fernandes hält die Null fest

Ransford-Yeboah Königsdörffer (Hamburger SV, Hände oben) erzielte die Führung. Archivfoto: Lobeca/Norbert Gettschat

Heidenheim – Es war der 28. April 2018 – an diesem Tag siegte der Hamburger SV in der Bundesliga mit 3:1 beim VfL Wolfsburg. Seitdem haben es die Hanseaten – auch aufgrund der langen Bundesliga-Pause – nicht mehr geschafft, ein Auswärtsspiel im deutschen Oberhaus zu gewinnen. Am heutigen Sonnabend (7. Februar) wurde der Bann gebrochen. Beim 1. FC Heidenheim setzten sich die Rothosen mit 2:0 (1:0) durch.

HSV braucht etwas

Die Gastgeber starteten gut in die Begegnung. Dorsch (5.) prüfte Heuer Fernandes im Tor der Gäste bereits nach fünf Minuten, der stark parierte. Nach gut 20 Minuten schleust Muheim einen Bock ein – nach seinem Fehlpass visiert Pieringer (23.) das verwaiste Tor an, verzieht jedoch deutlich. Der erste Abschluss der Hamburger gehörte Lokonga (25.) – Ramaj lenkte seinen Versuch über die Latte. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel. Fast mit Pausenpfiff fand Otele halblinks Ransford-Yeboah Königsdörffer (48.), der die Kugel aus elf Metern wuchtig im langen Toreck einschweißte. Die 1:0-Führung nahm sein Team mit in die Kabine.

Heuer Fernandes verhindert Schlimmeres

Nach dem Seitenwechsel bot das Duell zunächst wenig Highlights. Nach über einer Stunde hatten die Heidenheimer Gelegenheiten, auszugleichen, doch Schimmer (66.) und Mainka (67.) scheiterten am Außennetz und am starken Heuer Fernandes. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss war der Schlussmann erneut zur Stelle, diesmal gegen Gimber (76.). Nur eine Minute später die nächste Glanztat des HSV-Keepers, als er einen Kopfball von Dinkci (77.) über den Querbalken kratzte. Die schlechte Chancenverwertung bestrafte der Gast: Fabio Vieira ging bis zur Grundlinie und legte von dort aus quer zum langen Pfosten, wo Rayan Philippe (78.) die Entscheidung brachte. Ein zwischenzeitlicher Anschlusstreffer der Gastgeber wurde einkassiert, es blieb beim 0:2.

Anzeige
VfB Lübeck
Anzeige
Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
AOK

Gelingt es dem SV Todesfelde die Aufstiegsbasis zu schaffen?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bildquellen

  • lobeca_232742_norbert_gettschat_20251109: Lobeca/Norbert Gettschat
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein