„Es wird niemals einfach sein, gegen uns zu performen oder gar etwas Zählbares mitzunehmen“

Entiwcklung der jungen Spieler bleibt im Fokus

Die SG Breitenfelde/Mölln geht ins zweite Kreisligajahr. Mit Philipp Reimann hat man einen der torgefährlichsten Stürmer der Liga, der bereits vergangene Saison 20 mal traf. Foto: Lobeca/Niklas Runne
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Breitenfelde – Die SG Breitenfelde/Mölln hat sich nach schwierigen ersten Jahren nach dem Zusammenschluss des Breitenfelder SV und Möllner SV, in denen es wenig Grund zum Jubeln gab und der Abstieg in die Kreisliga der Tiefpunkt war, im vergangenen Jahr stabilisieren können. Der Trend ist wieder positiv am Uhlenbusch und soll nun fortgesetzt werden.

Stabilität nach zwei schwierigen Jahren

Vor drei Jahren schlossen sich der Breitenfelder SV nach dem Landesligaabstieg und der Möllner SV zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Die ersten beiden Jahre verliefen allerdings mehr als nur dürftig. 2023/24 hielten die Lauenburger geradeso die Klasse, bevor im Folgejahr der Abstieg nicht mehr zu verhindern war. Es reichte einfach nicht für die Verbandsliga und so musste man nach einem enttäuschenden Jahr mit gerade einmal elf Punkten den Gang in die Kreisliga antreten. Man hoffte in dieser auf einen Neuanfang, der unter der Leitung von Arne Riewe eingeleitet wurde. Der Coach ist bekannt für seine gute Arbeit mit jungen Spielern, hinterließ in der Zweiten zuvor einen guten Eindruck und ist in Breitenfelde wahrlich kein Unbekannter. Der Kader wurde durch einige Spieler, die aus der erfolgreichen A-Jugend hochgezogen wurden, verjüngt und genau dies sollte ihnen richtig guttun. Man bekam frischen Wind durch Spieler dazu, die in den vorherigen, weniger erfolgreichen Jahren noch nicht dabei waren. Diese sollten befreit auftreten und mit ihrer fußballerischen Qualität helfen. Dass die Talente nicht viel Eingewöhnungszeit brauchten, zeigte sich daran, dass Spieler wie Leif Wolff oder Leon Posselt sich direkt in die erste Elf spielten und kaum wegzudenken waren. Vor allem Wolff sollte im Mittelfeld ein ganz wichtiger Spieler sein. Zuvor war er noch Kapitän der besagten A-Jugend.

Breitenfelde/Mölln mit großem Potenzial

Die Truppe vom Uhlenbusch war bereits im vergangenen Jahr sehr jung, was sich in einigen Spielen auch zeigen sollte. Manchmal fehlte ihnen etwas die Erfahrung, Ruhe und Cleverness. Doch dies ist ganz normal, denn die jungen Kicker befinden sich unter Riewe in einem Entwicklungsprozess. Nach der fußballerischen Ausbildung in der Jugend sollte man sich nun immer mehr an den Herrenfußball gewöhnen. Dies klappte durchaus, sodass die A-Jugendlichen viele Spiele bestritten. Die Saison wurde auf Rang sechs beendet, nur zwei Zähler hinter den Top Fünf. Man mischte in vielen Spielen die Liga durchaus auf, auch wenn es in den ersten Wochen noch nicht so aussah. In den ersten Partien blieben die Punkte noch aus, denn die Urlaubszeit dezimierte den Kader massiv. Anschließend fanden die Lauenburger allerdings besser rein und zeigten, welches Potenzial in ihnen steckt. Nicht ohne Grund war Breitenfelde die erste Mannschaft, die kurz vor dem Winter den späteren Meister Reinfeld/Kronsforde bezwang. Insgesamt war die Offensive die große Stärke der SG. Vor allem der junge Stürmer Philipp Reimann überzeugte und erzielte insgesamt 20 Treffer.

Kader ist kleiner geworden

Nun geht man ins zweite Kreisligajahr und die Entwicklung soll fortgesetzt werden. Nach starker Hinrunde vergangene Saison gab es nach dem Winter durchaus Luft nach oben. Nun soll von Beginn an gezeigt werden, dass man die SG durchaus auf dem Zettel haben muss. Personell gab es insgesamt neun Abgänge, doch auch fünf Zugänge. Mit Lasse Goschenhofer, Maurice Bernotat und Mustafa Monaim hat man drei externe Neue begrüßen dürfen. Zudem rückten weitere Spieler aus der U19 hoch. Dies sind Felix Baumgarten, Frederik Pfalzgraf und potenziell Lenny Posselt sowie Immo Wrede und Lukas Schulze. Der Kader ist somit noch einmal ordentlich verjüngt worden. Der Kader ist also kleiner geworden, sodass sich zeigen wird, wie es personell in der Saison aussieht. In der Vorbereitung absolvierte man vier Spiele. Im Rahmen des Turniers bei der SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg duellierte man sich mit Eichede II (2:9) und dem Gastgeber (5:7). Beide Spiele wurden verloren, wobei man zu viele Gegentore kassierte. Trainer Riewe sagt: „Das Turnier in Wentorf war gut für den Start, dessen Ergebnisse mich absolut nicht abschrecken.“

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arne riewe @ „Es wird niemals einfach sein, gegen uns zu performen oder gar etwas Zählbares mitzunehmen“
Arne Riewe schreckten die Ergebnisse in der Vorbereitung nicht ab. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Stabilität kehrt rechtzeitig zurück

Im Anschluss stand ein Test gegen den TSV Nusse an, bei dem man sich mit 11:5 durchsetzte. Erneut kassierte man viele Gegentore, sodass die Schwäche klar deutlich wurde. Im ersten Pflichtspiel, dem Pokalduell gegen Verbandsligist SSV Güster, sollte man allerdings einen deutlich stabileren Eindruck machen. Man hielt 90 Minuten die Null, sodass es ins Elfmeterschießen ging. Dort glänzte Keeper Torben Bretschneider wieder einmal, sodass die Überraschung gegen den klassenhöheren SSV gelang. Es war nach den vielen Gegentoren in der Vorbereitung ein Schritt in die richtige Richtung, der Mut für den Kreisligisten machte. Im Anschluss gab es einen Test gegen den Landesligisten SG Aufbau Boizenburg, bei dem man sich 1:1 trennte. Vor dem Ligastart trifft man nun noch einmal auf den TSV Empor Zarrentin.

Lauenburger wollen oben mitspielen

In der diesjährigen Kreisliga, die der Cheftrainer etwas schwächer einschätzt als im Vorjahr, möchte man den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Dazu hat man durchaus ein klares Ziel: „Wir wollen oben mitspielen, aber vor allem die jungen Spieler integrieren und potenziell auch zu Stammspielern formen. Freuen dürfen sich die Zuschauer auf jeden Fall auf Kampf und Bereitschaft. Die Jungs stehen füreinander ein und das werden sie auch auf dem Platz zeigen. Es wird niemals einfach sein, gegen uns zu performen oder gar etwas Zählbares mitzunehmen.“ Der Kader ist zwar kleiner geworden, doch nicht unbedingt schlechter. Man hat neben den jungen Talenten auch erfahrene Stützen dabei. Dies ist neben Torhüter Bretschneider vor allem Marvin Edler. Der Offensivmann kam nach Verletzung im Endspurt der vergangenen Saison immer besser in Fahrt und deutete bereits an, dass er eine große Verstärkung für die SG sein kann. Nun ist er wieder bei einhundert Prozent, sodass Edler ein Faktor sein kann. In der Vorbereitung traf dieser bereits siebenmal, sodass er bereit für die Kreisliga ist. Gemeinsam mit Philipp Reimann könnte er eines der besten Sturmduos der Liga bilden, wodurch man die SG Breitenfelde/Mölln definitiv auf dem Zettel haben muss. Zum Start in die Saison empfängt diese Lübeck 1876, bevor man in Kücknitz gastiert. Es folgen die Spiele gegen Viktoria (H), Rethwisch (A) und Travemünde (H).

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