Eutin 08 II verspielt 4:1-Führung – Serie des TSV Lensahn reißt

Cismar gewinnt auch im letzten Heimspiel

Eutin 08 II verspielte in Dersau eine 4:1-Führung. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Grömitz – Der 29. Spieltag in der Kreisliga Ost brachte nochmal richtig spannende Duelle. So trafen die beiden formstärksten Teams in 2026 aufeinander, doch auch um den zweiten Platz gab es ein direktes Duell. Außerdem setzten die SG Insel Fehmarn und der SC Cismar ihre Serien fort, genauso die SG Bösdorf/Malente. Für den SV Großenbrode gab es nach dem Sieg unter der Woche einen Dämpfer.

TSG Concordia Schönkirchen – TSV Lensahn 3:0 (1:0)

Im Augustental trafen am Sonnabend die beiden stärksten Mannschaften nach der Winterpause aufeinander. Während der TSV Lensahn mit zehn Siegen in Serie im Gepäck kam, sollte die TSG nur einmal im Jahr 2026 verlieren. Zudem blieben sie gegen die Spitzenteams unbesiegt. Spannung war daher zu erwarten. Personell sah es allerdings nicht gut aus für die Mannschaft aus dem Kreis Ostholstein. Mit Thorben Ratje fehlte ein wichtiger Stürmer und die Bank war sehr dünn besetzt. Dies hatte zur Folge, dass Haruna Jammeh, der immer wieder härter in die Mangel der Heimelf genommen wurde, verletzt runter musste und durch Trainer Daniel Safadi persönlich ersetzt wurde. Somit fehlten zwei der drei Offensivspieler, was der Gast einfach nicht kompensieren konnte.

Die TSG Concordia Schönkirchen stand gewohnt kompakt und ließ wenig zu. So kam Lensahn zu kaum klaren Chancen. Auf der anderen Seite setzte die Heimelf immer wieder gefährliche Nadelstiche, meist über den auffälligen Maurice Sarpong. Dieser belebte die Außenbahn und hatte klare Tempovorteile gegen die Außenverteidiger des TSV. Der Führungstreffer fiel durch Alexander Löwe (23.), sodass es für die bis dato im neuen Jahr unbesiegten Lensahner nun richtig schwer werden würde. Im Anschluss gab es die besagte Jammeh-Auswechslung, sodass der Safadi-Elf kaum etwas einfiel. Das 2:0 durch Sarpong (66.) war bereits die Vorentscheidung und mit dem späten Treffer durch Felix Flemming (94.) war der Schlusspunkt gesetzt. Somit gab es für die Ostholsteiner erstmals seit dem 29. November mal wieder eine Niederlage. Personell scheint es für die kommenden Wochen ebenfalls schwierig auszusehen.

Vadim König (TSV Lensahn): „Die Ausgangslage vor dem Spiel in Schönkirchen war alles andere als optimal. Wir sind mit einem stark dezimierten Kader angereist, dazu kamen noch ein bis zwei angeschlagene Spieler. Trotzdem hatten wir viele Fans im Gepäck und gehofft, dass sie für uns der zwölfte Mann sein können. Leider mussten wir bereits früh wechseln, als Daniel für Haruna ins Spiel kam. Damit hatten wir bereits den neunten verletzten Spieler im Kader zu beklagen. Unter diesen Umständen war es insgesamt schwierig, in unseren Rhythmus zu finden. Am Ende müssen wir anerkennen, dass Schönkirchen es gegen uns sehr gut gemacht hat. Wir haben kaum bis gar nicht zu unserem Spiel gefunden, weshalb der Sieg für den Gegner verdient war. Nun bleiben uns noch zwei Spiele, in denen wir voraussichtlich größtenteils auf Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen müssen.“

SG Dersau/Kalübbe – Eutin 08 II 4:4 (0:2)

Im direkten Duell um den zweiten Tabellenplatz trafen am Sonnabend die SG Dersau/Kalübbe und Eutin 08 II aufeinander. Beide wollten sich unbedingt für die Aufstiegsspiele qualifizieren und waren daher hochmotiviert. Die Mannschaft aus der Rosenstadt feierte am Dienstagabend erst den erlösenden Dreier nach vier sieglosen Spielen in Folge und wollte, nachdem die Meisterschaft wohl nicht mehr erreicht werden kann, sich zumindest die Vizemeisterschaft sichern. Dersau ging mit drei Siegen in Serie im Rücken ins Spiel und hatte daher eine Menge Selbstbewusstsein. Zu Hause auf dem heimischen Platz sollte die Liga im Endspurt nochmal richtig spannend gemacht werden, doch der Mannschaft von Holger Böttcher war auch klar, dass ihr eine ganz schwierige Herausforderung bevorstand. Denn trotz des 4:1-Siegs in der Hinrunde bei den 08ern stand eine junge, hungrige Mannschaft auf dem Platz, die über eine hohe Qualität verfügt. Von Beginn an war klar, dass die Gäste ihr Spiel auch auf dem Rasen in Dersau bringen wollen. So waren die Ballbesitzanteile deutlich pro Eutin. Die Mannschaft von Jasper Frahm dominierte das Spiel und ging bereits früh in Führung. Nach einem Eckball staubte Lennard Jakubenko (8.) zum 1:0 ab.

Es spielte nur die Gastmannschaft, die gegen den Tabellendritten alles im Griff hatte und erhöhte. Gutzeit wurde mit einem Tiefenball gefunden, anschließend machte er den Ball fest und bediente Max Golovcanksi (35.), der erhöhte. Die Oberliga-Leihgabe blieb eiskalt, doch in den letzten Minuten vor der Pause sollten noch weitere gute Gelegenheiten ungenutzt bleiben. So verpassten die Eutiner es, der SG Dersau/Kalübbe nach 45 Minuten den Stecker zu ziehen. Stattdessen verkürzte Dersau wenige Minuten nach Wiederbeginn durch Falko Lebert (56.). So richtig beeindruckt zeigte sich die Zweitvertretung von diesem Anschlusstreffer nicht, denn sie nahm direkt wieder das Heft in die Hand. Ein sehenswerter Freistoß von Florian Schumacher (65.) stellte den alten Abstand wieder her und nur drei Minuten später sorgte Monty Gutzeit (68.) sogar für das 4:1. Der Deckel schien somit eigentlich drauf zu sein, doch wer das hier glaubte, der sollte sich täuschen. Denn Eutin verlor etwas den Faden und ließ zu viele Standardsituationen zu. Sei es durch unclevere Fouls oder aber Unkonzentriertheiten. So traf Miles Thielecke (73.) zum 2:4 und es ging in eine spannende Schlussphase. Faustino Fernandez (88.) erzielte nun sogar das 3:4, sodass dieses Topspiel kippte. Dersau war über weite Strecken gar nicht im Spiel, denn die Eutiner hatten alles im Griff, doch plötzlich mussten diese nochmal richtig zittern. Die Nachspielzeit brach an und tatsächlich fiel der Ausgleich. Marten Biss (94.) glich aus und schockte den Tabellenzweiten. Eine 4:1-Führung war verspielt und statt den sicher geglaubten drei Punkten gab es plötzlich nur noch einen. Somit wird es nochmal spannend im Kampf um die Vizemeisterschaft, denn mit einem Sieg bei der SpVgg Putlos steht die SG nur noch drei Punkte hinter den Rosenstädtern. Am letzten Spieltag kommt es dann zum großen Fernduell, wo Eutin zu Hause allerdings ein Remis genügen würde.

Jasper Frahm (Eutin 08 II): „Sicherlich war es wieder für den neutralen Zuschauer ein hochspannendes Spiel, fast alles drin gewesen. Nichtsdestotrotz gehen wir erste Halbzeit in Führung mit 1:0 nach einem Standard durch einen Abstauber von Jakubenko. Wir waren dominant, lassen Dersau gar nicht ins Spiel kommen, haben unfassbar viel Ballbesitz und bauen die Führung aus. Wir verpassten so ein bisschen die Chancen zu nutzen zum 3:0 zur Halbzeit. Es blieb also beim 2:0 und wir haben in der Pause nochmal darauf hingewiesen, dass das Spiel auf gar keinen Fall durch ist. So ist es auch gekommen, dass wir relativ dicht nach der Pause den Anschlusstreffer bekommen, wir uns kurz geschüttelt haben und direkt wieder rein ins Spiel gekommen sind. Mit dem direkten Freistoßtor von Florian Schumacher, den er sensationell macht und dem 4:1, was wir durch Monty Gutzeit erzielen, war das Spiel an sich durch. Dann aber Unkonzentriertheiten und dumme Fouls, die wir begangen haben, sodass Dersau zurückkommt ins Spiel und sogar den Anschluss und Ausgleich macht. Sehr, sehr ärgerlich für uns, trotzdem gehen wir mit dem Punkt nach Hause und bereiten uns nun auf das kommende Spiel zu Hause vor. Grundsätzlich zum Dersau-Spiel: Wir hätten dieses hochverdient gewinnen sollen, aber Unkonzentriertheiten in der letzten Viertelstunde führten dazu, dass es nun zu dem Punkt gereicht hat.“

SG Insel Fehmarn – TSV Lütjenburg 3:0 (1:0)

Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge wollte die SG Insel Fehmarn zu Hause die Serie fortsetzen. Der TSV Lütjenburg war zu Gast und somit eine Mannschaft, die mittendrin im Abstiegskampf steckt. Fehmarn wollte gegen die Mannschaft von Nils Bollesen das Hinspiel wiedergutmachen, denn in diesem bot man wohl die mit Abstand schlechteste Saisonleistung. 1:7 verloren die Insulaner. Diesmal sah es allerdings anders aus, auch wenn die ersten Minuten ziemlich schleppend verliefen. Dann fand die Mannschaft von Andre Hack allerdings immer besser ins Spiel und ging verdient in Führung. Tjelk Jacob schloss ab, der Schuss wurde abgefälscht, doch Lennart Jebe parierte zur Seite, wo Dennis Petersen (34.) zum 1:0 traf. Ein zweites Tor wäre durchaus möglich gewesen, doch Benedict Hüssen traf nur den Pfosten. Lütjenburg kam offensiv selten zu gefährlichen Szenen. Meist waren es lange Bälle von Christian Witt, doch diese verteidigte die SG weitgehend weg.

Nach dem Seitenwechsel sollte es dann ein ähnliches Bild sein. Fehmarn war weiterhin besser im Spiel und erhöhte nun. Hüssen bereitete vor und Tjelk Jacob (59.) setzte seine starke Form fort. Der Angreifer traf nun bereits zum 21. Mal in dieser Saison, nur Monty Gutzeit von Eutin 08 II war häufiger erfolgreich. Es läuft also bei ihm und seiner Mannschaft. Während Lütjenburg komplett harmlos blieb, sollte die Mannschaft von der Sonneninsel zehn Minuten vor Schluss noch das 3:0 erzielen. Dieses sollte sich absolut sehen lassen, denn es war, nachdem Jesse Lafrentz in der Vorwoche bereits einen solchen Treffer erzielte, wieder ein Solo über den gesamten Platz. Nico Müntz (80.) bekam am eigenen Sechzehner den Ball und nahm Fahrt auf. Er lief und lief, ließ drei, vier Lütjenburger stehen und krönte diese Aktion mit einem Flachschuss ins Eck aus 25 Metern. Es war nun definitiv die Vorentscheidung, sodass die Serie der Insulaner anhielt. Für Lütjenburg wird es immer enger, denn der erste direkte Abstiegsplatz liegt nur drei Punkte hinter ihnen. Das Torverhältnis spricht allerdings deutlich für den TSV im Vergleich mit Klausdorf II und Raisdorf, sodass ein Absturz auf Platz 15 unwahrscheinlich ist. Dennoch ist man gewarnt, denn durch sind sie noch nicht.

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Fynn Severin (SG Insel Fehmarn): „Die erste Viertelstunde sind wir ganz schwer reingekommen, das haben wir schon beim Aufwärmen gemerkt, dass der Kopf noch nicht so richtig da war. Nachher sind wir aber besser reingekommen, haben ein, zwei Chancen gehabt und erzwingen dann das 1:0. Damit gehen wir in die Halbzeit, haben auch noch einen Pfostenschuss durch Benedict Hüssen und waren da schon die spielbestimmende Mannschaft. Lütjenburg kam eigentlich nur durch lange Bälle von Christian Witt, die wirklich nur nach vorne geschlagen wurden und dann haben sie auf die zweiten Bälle gehofft. Das konnten wir im Gegensatz zum Hinspiel wesentlich besser wegverteidigen. Dann ging es in die zweite Halbzeit und unser Ziel war klar, dass wir nach der 1:0-Führung die drei Punkte auch hier behalten wollen. Tjelk Jacob erhöht dann auf 2:0 und dann war es eigentlich schon durch, weil von Lütjenburg in der zweiten Hälfte noch weniger kam. Da waren sie eigentlich kaum noch in der Offensive gefährlich und dann machen wir tatsächlich, wie in der Vorwoche gegen Malente auch schon, ein überragendes Solo-Tor durch Nico Müntz. Dieser nimmt den Ball am eigenen Sechzehnmeterraum an, marschiert nach vorne, lässt drei, vier Gegenspieler aussteigen und netzt mit einem Flachschuss aus 25 Metern in die linke Ecke ein. Das war das 3:0 und somit wieder ein hochverdienter Sieg. Für uns auch mal wieder zu Null, das hat heute wieder geklappt und daher freut uns das auch sehr. Ansonsten war es ab Minute 15 ein richtig souveränes Heimspiel und jetzt haben wir noch zwei Spiele gegen Klausdorf und Großenbrode, die wir genauso erfolgreich bestreiten wollen.“

SC Cismar – SV Großenbrode 5:2 (3:0)

Für den SC Cismar stand ein letztes Heimspiel in dieser Saison an. Zu Hause verloren die Grömitzer nur eines der ersten 14 Partien und dabei sollte es auch bleiben. Elf Spiele in Serie an der heimischen Gildestraße blieb man ungeschlagen, nach dem Jahreswechsel wurden sogar alle Partien gewonnen. Gegen den SV Großenbrode sollte diese Serie fortgesetzt werden, doch klar war auch, dass der Aufsteiger, um den Klassenerhalt endgültig einzutüten, gerne drei Punkte einfahren wollte. Bereits am Mittwochabend punktete man dreifach im direkten Duell mit dem TSV Klausdorf II und genau diesen Schwung wollte man mitnehmen. Die Kontrolle hatte allerdings der SC Cismar, der klar den Ton angab. Sie hatten mehr den Ball und auch das Chancenplus war auf Seite der Heimmannschaft. So fiel der Treffer durch Bennet Kern (17.) nicht gerade unverdient. Dieser feierte bereits beim 12:0-Sieg am Dienstagabend gegen die SpVgg Putlos sein Tor-Comeback, nachdem er lange Zeit verletzt fehlte. Nun jubelte er erneut und kurz vor der Pause sollte er sogar den Doppelpack schnüren (41.). Großenbrode kam zu Gelegenheiten, doch nutzte diese wieder einmal nicht. Stattdessen kassierte man eine Minute vor der Pause durch Florian Nothnagel (44.) sogar noch das dritte Gegentor.

Mit einer 3:0-Führung ging es also in die Pause aus Sicht des SCC, der nach der Pause nachlegen wollte. Bei Großenbrode, die ersatzgeschwächt anreisten, kam nun Trainer Peter Thomm in die Partie, doch kurz darauf zappelte die Kugel bereits erneut im Netz. Kern (54.) schnürte den Dreierpack und sorgte vorzeitig für die Entscheidung. Cismar verpasste es, das Ergebnis noch weiter auszubauen und so kam der Aufsteiger durch Jonas Laudzim (62.) zum Ehrentreffer. Anschließend passierte lange Zeit wenig, erst sieben Minuten vor dem Ende stellte Linus Munzel (83.) auf 5:1. Der Schlusspunkt war dies allerdings noch nicht, denn Rico Wetendorf (89.) verkürzte noch zum 2:5-Endstand. Somit feierte die Pretzel-Elf einen weiteren Heimsieg und hält Platz fünf. Nur drei Zähler entfernt liegt derzeit Rang drei, doch mehr ist in dieser Saison nicht mehr möglich. Dennoch kann man zufrieden sein, denn der nächste Entwicklungsschritt ist vollzogen und es war eine ruhige zweite Saison nach dem Aufstieg. Großenbrode ist noch nicht ganz durch, hat mit drei Punkten Vorsprung allerdings ein relativ dickes Polster.

Sascha Pretzel (SC Cismar): „Starkes letztes Heimspiel meiner Mannschaft. Wir wollten von Anfang an das Spielgeschehen an uns ziehen, was auch sehr gut gelang. Über unsere schnellen Außen kamen wir immer wieder gefährlich vor das Tor. Auch in der Höhe ein verdienter Sieg. Eine tolle Saison meiner Mannschaft, die wir in den letzten beiden Spielen noch krönen wollen.“

Peter Thomm (SV Großenbrode): „Wir verlieren das Spiel mit 2:5. Ich denke, Cismar war die spielbestimmende Mannschaft und hatte auch mehr Chancen als wir. Nichtsdestotrotz haben wir selbst hundertprozentige Chancen, laufen in der ersten Hälfte zweimal auf den Torwart zu und machen das Ding nicht. Zweite Hälfte dreimal und machen ihn nicht. Es ist wie so oft, dass es an der Chancenverwertung hapert. Mit ein bisschen Spielglück holen wir auf jeden Fall mindestens einen Punkt, aber am Ende des Tages muss man ehrlicherweise auch sagen, geht der Sieg einen Tick verdienter an Cismar, weil wenn du sie vorne nicht machst und hinten reinbekommst, dann kannst du kein Spiel gewinnen.“

SpVgg Putlos – SG Bösdorf/Malente 0:3 (0:2)

Die SpVgg Putlos steht bereits als erster Absteiger fest. Mit 26 sieglosen Spielen in Serie steht die Mannschaft von Jens Martens am Tabellenende und zeigte, dass sie in dieser Liga wenig entgegenzusetzen hatte. Zuletzt gab es sogar zwei desolate Auftritte, in denen man gegen Heikendorf II (0:13) und den SC Cismar (0:12) zwei heftige Klatschen kassierte. Nun kam die SG Bösdorf/Malente, die ebenfalls gegen das Schlusslicht punkten wollte. Auswärts tut sich diese etwas schwieriger, dennoch sollte der Pflichtsieg eingefahren werden. Lucas Paulauskas (12.) brachte die Gäste früh in Führung. Hornsmann eroberte die Kugel, bediente Korn, der einen Tiefenball erneut zu Hornsmann spielte und abschließend stand Paulauskas in der Mitte und traf. Zehn Minuten später war es ein ähnliches Bild, nur dass diesmal der Torschütze auf den Namen Thore Meyer (22.) hörte. So war die Partie früh entschieden, doch Bösdorf verpasste es im Anschluss, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. Felix Prokoph im Putlos-Tor hielt mehrfach stark und verhinderte eine erneute Klatsche. Nach dem Seitenwechsel blieb die SG Bösdorf/Malente spielbestimmend und erhöhte durch einen Schlenzer von Meyer (52.) zum 3:0. Es war der Endstand, denn neben dem starken Prokoph scheiterte man auch an der eigenen Durchschlagskraft, die insgesamt zu wünschen übrig ließ.

Benjamin Berger (Bösdorf/Malente): „Das zu erwartende Spiel in Putlos haben wir nicht ganz zur vollsten Zufriedenheit absolviert. Mit 77 Prozent Ballbesitz zeigt sich, wie der Spielverlauf war. Wir gehen durch einen tollen Angriff mit 1:0 durch Paulauskas in Führung. Hornsmann schnappt sich nach hoher Balleroberung den Ball, spielt tief auf Korn, der den Ball nur in den Tiefenlauf von Hornsmann ablegt und Paulauskas in der Mitte sieht. Das 2:0 passiert ähnlich. Danach haben wir noch die ein oder andere Möglichkeit, die Felix Prokoph im Tor aber klasse hält. Prokoph ist auch derjenige, der dafür sorgt, dass es nicht höher ausgeht. Das 3:0 in der zweiten Halbzeit erzielt Meyer durch einen Schlenzer in den Winkel. Leider hatten wir nicht die Durchschlagskraft, die wir uns gewünscht haben, aber letztendlich gibt es für das Spiel auch nur drei Punkte.“

Der 29. Spieltag

Raisdorfer TSV – Heikendorfer SV II 1:2
Conc. Schönkirchen – TSV Lensahn 3:0
SG Dersau/Kalübbe – Eutin 08 II 4:4
SG Insel Fehmarn – TSV Lütjenburg 3:0
SC Cismar – SV Großenbrode 5:2
SpVgg Putlos – Bösdorf/Malente 0:3
Klausdorf II – VfR Laboe 2:3
SG Dobersdorf/P’hagen – FT Preetz 3:0

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