Favorit löst Futsal-Finalticket

Absage sorgt für Unzufriedenheit mit dem Modus

Gemeinsames Siegerfoto der beiden qualifizierten Teams. Foto: Jan Lampe/oH

Lübeck – Die Frauen des SSC Hagen Ahrensburg haben am vergangenen Sonntag souverän den Vorentscheid der Hallenkreismeisterschaften der Kreise Lübeck, Stormarn und Herzogtum Lauenburg gewonnen. Ohne Gegentreffer marschierte die Mannschaft von Trainer Marc Mandel durch das Turnier. In der Vorrunde gelang ein 1:0 über SV Steinhorst/Labenz und ein 5:0 über SG Putlos/Riepsdorf. Nach Siegen über FSG Kaki-Stusie (4:0) und VfB Lübeck (1:0) in der Finalrunde darf sich der SSC über die Teilnahme an der Endrunde in Eckernförde freuen.

FFC Lübeck vor dem Ende? Nichtantritt sorgt für Orga-Chaos.

Mit großen Zielen gestartet scheint das Projekt FFC Lübeck bereits wieder am Ende. Bereits vor einem Jahr hatte der Verein zu den Hallenkreismeisterschaften gemeldet und kurz zuvor die Teilnahme abgesagt. In dieser Saison ist zumindest erstmalig eine Teilnahme am Spielbetrieb erfolgt. Die Bilanz in der Kreisklasse B ist ernüchternd. Ein Spiel, welches bei 0:8 wegen fehlender Spielerinnen abgebrochen werden musste, eine weitere 0:9-Niederlage und ein Nichtantritt stehen nach einem halben Jahr in der Statistik. Nun also trat die Mannschaft auch zur Hallenrunde nicht an. Die anwesenden Teams erfuhren erst kurz vor Beginn vom Nichtantritt. Eine offizielle Anfrage beim KFV Lübeck seitens HL-SPORTS blieb zu dem Thema unbeantwortet. Zum Leidwesen der nun nur noch 8 anwesenden Teams blieb es jedoch beim Modus mit drei Vorrundengruppen. Der VfB Lübeck und TSV Trittau bestritten daher zwei Vorrundenduelle gegeneinander, aus dem die Hansestädter erfolgreich herausgingen und sich hinter dem SSC Hagen in der Finalrunde ebenso für die Endrunde in Eckernförde qualifizierte.

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Mandel zufrieden, kritisiert jedoch Härte in der Finalrunde

SSC-Trainer Mandel zog ein positives Fazit des hervorragenden Auftrittes seiner Mannschaft: „Es war etwas kurios. Kurz vor dem Start haben wir erfahren, dass eine Mannschaft nicht antritt. Schade, sonst hätte man den Modus sinnvoll anpassen können. So war es sicherlich nicht einfach in der Gruppenkonstellation, das Turnier sehr lang gezogen und eine nicht so schöne Veranstaltung für den Frauenfußball. Wir sind verdient weiter, auch wenn die Entscheidung gegen den VfB erst in der Schlusssekunde fiel. Wir haben die Spiele souverän heruntergespielt. Leider war das Spiel gegen den VfB sehr giftig, vom Gegner war es schon eine sehr harte Gangart. Ich weiß nicht, ob das immer so sein muss. Ich bin froh, dass wir keine Verletzungen davongetragen haben. Wir freuen uns auf Eckernförde und genießen zudem die Nominierung von Fenja und auch ich bin stolz, erneut in den Top Ten vertreten zu sein.“ Mandel spielt auf die Nominierung von Fenja Bannach zur Spielerin des Jahres an. Selbst ist er erneut als Trainer des Jahres nominiert.

Bildquellen

  • Siegerfoto: Jan Lampe/oH
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