FC Schönberg 95 dreht nach frühem Rückstand auf – Somodi-Team feiert nächsten Kantersieg

Acht Tore an der Maurine – jetzt wartet Bergen im Pokal

Nick Heymann erzielte einen Doppelpack für den FC 95. Foto: Reinhard Zillmer
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Schönberg – Der FC Schönberg 95 hat seinen positiven Lauf in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Norbert Somodi setzte sich am Sonntag vor heimischer Kulisse mit 6:2 (3:1) gegen den FSV Kühlungsborn durch. Dabei mussten die Maurine-Kicker zunächst einem frühen Rückstand hinterherlaufen, drehten die Partie anschließend aber.

Rückstand gedreht

Bereits in der vierten Minute entschied der Schiedsrichter nach einem Foul an der Strafraumkante auf Elfmeter für die Gäste. Caden Arnold Weber (5.) verwandelte sicher zum 1:0. Schönberg zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt und hatte nur wenig später die große Chance auf den Ausgleich. Nach einer Ecke von Fiete Hafemeister köpfte Breitkreutz an die Latte. In der 23. Minute fiel schließlich das 1:1. Hafemeister spielte einen starken Ball in den Lauf von Pekrun, der auf den Torhüter zulief und auf Denis Godknecht (23.) querlegte. Der musste nur noch einschieben. Vier Minuten später wurde Godknecht im Strafraum gefoult. Nick Heymann (27.) verwandelte den fälligen Elfmeter zur 2:1-Führung. Die Gastgeber blieben gefährlich und legten noch vor der Pause nach. Nach einem Durcheinander im Strafraum behielt Philipp Mellmann (31.) die Übersicht und brachte den Ball zum 3:1 über die Linie. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine.

Eigentor und Schönberg-Show

Kurz nach Wiederbeginn kamen die Gäste noch einmal heran. Nach einer Flanke von der linken Seite lenkte Tim Niklas Cordt (47.) den Ball unglücklich ins eigene Tor. Die Antwort der Maurine-Kicker ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Marco Bode (50.) nahm an der Strafraumgrenze Maß und traf sehenswert zum 4:2. Die Nordwestmecklenburger blieben weiter gefährlich. Nach einer Hereingabe von der linken Seite und mehreren Stationen landete der Ball bei Muhlack. Dessen Abschluss fand über Nick Heymann (67.) den Weg zum 5:2 ins Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss sah Kühlungsborns Tom Wilke die Rote Karte. Die Gastgeber erspielten sich auch danach weitere Möglichkeiten. Den Schlusspunkt setzte schließlich Tim Niklas Cordt (86.), der einen Ball aus dem Rückraum zum 6:2-Endstand verwertete.

„Es gab kein Zögern oder Unsicherheiten“

Schönbergs Sportlicher Leiter Andreas Gomig sagte zu HL-SPORTS: „Wir geraten durch einen berechtigten Elfmeter früh mit 0:1 in Rückstand, aber Hut ab, wie die Mannschaft das weggesteckt hat. Es gab kein Zögern oder Unsicherheiten. Wir haben stur unser Spiel durchgezogen, uns direkt zwei Großchancen erarbeitet und wurden von Minute zu Minute besser. Der Ausgleich und die Führung waren hochverdient. Das war eine super reife Leistung der Truppe – sowohl in der Verteidigung als auch im Spiel nach vorne. Das war echt schön anzusehen und freut mich riesig. Selbst vor der Roten Karte für Kühlungsborn hätten wir eigentlich noch das eine oder andere Tor mehr machen können. Einziger Wackler war kurz nach der Halbzeit das 2:3. Kühlungsborn hat eine gute Mannschaft, aber wir waren heute klar überlegen und haben auch in der Höhe absolut verdient gewonnen. Es macht aktuell extrem Spaß, der Mannschaft zuzuschauen. Auch was wir von der Bank bringen können, ist stark: Wenn bei einem die Luft raus ist, können wir ohne Qualitätsverlust wechseln. Jetzt wartet im Pokal mit dem VfL Bergen eine schwere Aufgabe. Wenn wir so auftreten wie heute, werden wir auch die meistern. Aber jedes Spiel beginnt bei 0:0 – wir müssen diese Leistung jetzt Woche für Woche auf den Platz bringen.“

Der 4. Spieltag (25. – 27.9.2026)

SG Dynamo Schwerin – MSV Pampow 4:1
Greifswalder FC II – SV Warnemünde 2:3
FSV Bentwisch – SV Hafen Rostock 61 7:1
SV Pastow – Malchower SV 1:1
Rostocker FC – Doberaner FC 3:2
Penzliner SV – FC Förderkader Rene Schneider 5:3
FC Schönberg 95 – FSV Kühlungsborn 6:2
VfL Bergen 94 – 1. FC Neubrandenburg 04 0:3

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VfB Lübeck

Die Tabelle

1.Neubrandenburg5+1213
2.Pastow5+1210
3.Penzlin4+38
4.Schönberg4+77
5.Warnemünde4+57
6.Kühlungsborn5-37
7.Pampow4-36
8.Dynamo Schwerin4-46
9.Hafen Rostock4-76
10.Greifswald II4+45
11.Malchow4+25
12.Bentwisch4-24
13.Rostocker FC4-34
14.Bergen4-44
15.Doberan5-83
16.Förderkader4-110

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