FC Schönberg 95 mit „Gamechanger“

Wilder Schlagabtausch in Greifswald bedeutet dranbleiben

Tom Jurga (FC Schönberg 95). Foto: Jens Upahl

Greifswald – Der FC Schönberg 95 hat in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Beim Greifswalder FC II setzte sich die Somodi-Mannschaft am Sonnabend nach einem turbulenten zweiten Durchgang mit 4:2 (0:0) durch und verkürzte damit den Abstand auf die oberen Tabellenplätze.

Torreiche zweite Halbzeit

Die erste Halbzeit verlief zunächst weitgehend kontrolliert. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken, klare Torchancen blieben selten. Die Maurine-Kicker standen defensiv stabil und ließen kaum etwas zu. Gefährlich wurden lediglich einige Standardsituationen der Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. Marco Bode brachte die Gäste in der 55. Minute mit 1:0 in Führung. Doch die Antwort folgte prompt: Nur eine Minute später glich Gleisner (56.) für Greifswald II aus. Auch auf die erneute Führung durch Tom Jurga (65.) hatte der Gastgeber schnell eine Antwort. Beck stellte in der 67. Minute auf 2:2. Die Nordwestmecklenburger ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Arman Gabrieljan brachte sie in der 73. Minute erneut in Front, ehe Nick Heymann in der 88. Minute mit dem 4:2 den Deckel auf die Partie setzte.

Sonderlob vom Trainer

FC95-Trainer Norbert Somodi sagte danach zu HL-SPORTS: „Was für ein Spiel! Wir haben die drei Punkte absolut verdient mit nach Schönberg genommen.“ Besonders hob er die Mentalität hervor: „Die Mannschaft hat wieder eine starke Einstellung auf den Platz gebracht. Mit mentaler Stärke, ohne zurückzuweichen, haben wir Mann gegen Mann gespielt.“ Ein Sonderlob gab es für den eingewechselten Jurga: „Ihn muss man besonders loben, er ist reingekommen und war in diesem Fall wirklich der Gamechanger.“

Platz sechs in Reichweite

Durch den Sieg verbessert sich Schönberg auf 29 Punkte und bleibt als Tabellenachter in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Der Rückstand auf Platz sechs beträgt nur noch zwei Zähler. Dort steht der FSV Bentwisch, der gegen Penzlin verlor und am kommenden Sonntag zu Gast ist – also schon das nächste wichtige Spiel für die Maurine-Kicker.

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Der 21. Spieltag (10.–12.4.2026)

Rostocker FC – SV Pastow 2:1
Malchower SV – Güstrower SC 09 1:1
FSV Bentwisch – Penzliner SV 1:2
1.FC Neubrandenburg 04 – MSV Pampow 2:2
FSV Kühlungsborn – SV Warnemünde 2:1
Greifswalder FC II – FC Schönberg 95 2:4
FC Förderkader Rene Schneider – SV Hafen Rostock 61 2:1
FC Mecklenburg Schwerin spielfrei

Die Tabelle

1.Mecklenburg Schwerin1952 : 1448
2.1. FC Neubrandenburg1960 : 2843
3.Malchower SV1941 : 1842
4.FSV Kühlungsborn1944 : 3034
5.SV Pastow1847 : 2532
6.FSV Bentwisch2039 : 4031
7.FC Förderkader2042 : 4631
8.FC Schönberg 952039 : 3529
9.Greifswalder FC II2044 : 5426
10.Penzliner SV2042 : 4825
11.SV Warnemünde1938 : 4021
12.SV Hafen Rostock2023 : 5016
13.MSV Pampow2021 : 4113
14.Rostocker FC2018 : 5111
15.Güstrower SC 091919 : 497
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