
Schönberg – Der FC Schönberg 95 hat sein Heimspiel gegen den FSV Kühlungsborn souverän mit 3:0 (1:0) gewonnen und sich damit vorerst auf Platz sechs der Tabelle in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern vorgeschoben.
Dabei tat sich Schönberg gegen spielstarke Gäste zunächst schwer. Erst eine Rote Karte gegen Kühlungsborn brachte die Gastgeber endgültig auf Kurs.
Rote Karte als Knackpunkt
Sportlicher Leiter Andreas Gomig sagte nach der Partie: „Man muss sagen, das Ergebnis hat sich nicht direkt mit Spielbeginn abgezeichnet. Nicht, weil wir irgendwie nachlässig oder nicht gut waren, sondern weil wir auf einen Gegner getroffen sind, der echt spielstark ist, der nach vorne hin echt gut agiert hat, der defensiv sehr gut stand die ersten 20, 25 Minuten – es war es ein Spiel auf Augenhöhe.“ Dann spielte den Grün-Weißen die Überzahl in die Karten – Rot für die Gäste nach 23 Minuten. „Das spielte uns, muss man ganz klar sagen, die man geben kann, in die Karten. Und von da weg waren wir dann absolut spielüberlegen.“
„Sensationell herausgespieltes Tor“
Die Schönberger nutzten ihre Überlegenheit konsequent aus und gingen durch Nick Heymann (31.) in Führung. Besonders vom ersten Treffer zeigte sich Gomig begeistert: „Wir haben genau das gemacht, was man machen muss, wenn man einer mehr ist: Wir haben den Ball laufen lassen, hatten sehr, sehr viele gute Aktionen, machen dann durch ein wirklich sensationelles, sensationell herausgespieltes Tor das 1:0. Also, das war echt großartig anzusehen.“
Nach der Pause hätte die Partie kurzzeitig kippen können. „Und dann gab es noch, dann nach der Halbzeit gab es einen Moment, wo das Spiel – also zumindest wo noch mal die Tür aufgeht, dass wir da, dass wir vielleicht nicht gewinnen, sondern unentschieden spielen. Wo es eine Strafraumsituation gibt, wo Kühlungsborn vielleicht einen Elfmeter bekommen kann.“
Der Ausgleich fiel jedoch nicht – und Schönberg blieb am Drücker.
Platz sechs erreicht – Blick geht nach Malchow
Salyvan Schmidt (82.) und Dennis Godknecht (93.) sorgten schließlich für klare Verhältnisse. Gomig lobte vor allem die Konsequenz seiner Mannschaft: „Und ja, und danach haben wir einfach eine Unmenge an Chancen gehabt, wo der Torhüter sehr, sehr oft gut hält. Und wir dann aber nichtsdestotrotz, wir haben zu keinem Zeitpunkt irgendwie nachgelassen, haben immer wieder aufs zweite Tor gespielt und dementsprechend war es dann auch in der Höhe ein absolut verdienter Heimsieg.“
Durch den Erfolg kletterte Schönberg mit nun 39 Punkten auf Rang sechs und hat sogar Platz fünf sowie vier weiter im Blick.
„Freut mich jetzt, dass wir jetzt erstmal, Momentaufnahme, in der Momentaufnahme da stehen, wo wir hinwollen: auf Platz sechs“, sagte Gomig zu HL-SPORTS und richtete den Blick direkt nach vorne: „Und jetzt muss man schauen. Wir fahren jetzt nächste Woche Freitag nach Malchow. Das ist ein richtiger Brocken, der da auf uns wartet. Sollten wir da bestehen, können wir vielleicht auch noch über Platz vier sprechen.“
Der 26. Spieltag (13.-17.5.)
Penzliner SV – Malchower SV 0:1
MSV Pampow – SV Pastow 3:0
Neubrandenburg 04 – Rostocker FC 5:0
FSV Bentwisch – Hafen Rostock 2:1
FC Mecklenburg Schwerin – SV Warnemünde 3:3
Förderkader Rene Schneider – Güstrower SC 1:3
FC Schönberg – FSV Kühlungsborn 3:0
Greifswalder FC II spielfrei
Die Tabelle
| 1. | 1. FC Neubrandenburg | 25 | 78 : 31 | 59 |
| 2. | FC Mecklenburg Schwerin | 24 | 64 : 21 | 58 |
| 3. | Malchower SV | 24 | 57 : 19 | 57 |
| 4. | SV Pastow | 24 | 56 : 34 | 41 |
| 5. | FSV Bentwisch | 25 | 50 : 51 | 40 |
| 6. | FC Schönberg 95 | 24 | 53 : 36 | 39 |
| 7. | FSV Kühlungsborn | 24 | 54 : 49 | 37 |
| 8. | FC Förderkader | 24 | 45 : 61 | 31 |
| 9. | Penzliner SV | 24 | 49 : 58 | 29 |
| 10. | Greifswalder FC II | 24 | 47 : 61 | 27 |
| 11. | SV Warnemünde | 24 | 42 : 57 | 22 |
| 12. | SV Hafen Rostock | 25 | 29 : 61 | 21 |
| 13. | Rostocker FC | 25 | 24 : 63 | 20 |
| 14. | MSV Pampow | 24 | 30 : 48 | 19 |
| 15. | Güstrower SC 09 | 24 | 29 : 57 | 13 |






