Schönbergs Co-Trainer Jan Pekrun mit Chefcoach Thomas Manthey
Foto: Lobeca/Kaben

Schönberg – Ohne offizielle Verabschiedung von den Fans hieß es für sieben Spieler in dieser Woche Sachen packen beim FC Schönberg 95. David Rosinski, Timo Poch, Stephan Weckwert, Tom Jurga, Nick Heymann, Chris Kowalski und Tom Kleinschnittger verlassen den Verbandsliga-Aufsteiger.

Derbys gegen Wismar und Schwerin

Die neue Liga steht übrigens schon fest und dem den Maurine Kickern kommt es zu Duellen mit 1. FC Neubrandenburg 04, SV Pastow, Güstrower SC 09, Malchower SV 90, Penzliner SV, FSV Kühlungsborn, FSV Einheit Ueckermünde, SV Warnemünde Fußball, SG Aufbau Boizenburg, FC Förderkader René Schneider und Mitaufsteiger SV Waren 09. Dazu kommen die Derbys mit FC Anker Wismar und FC Mecklenburg Schwerin. Insgesamt besteht die Staffel aus 14 Mannschaften.

Dinalo Adigo war Spieler und Trainer beim FC 95 und ist seit 2013 Chefcoach bei Anker Wismar. Foto: Jens Upahl

14 statt 16 Clubs

Normal wären es 16 und wäre durch die Corona-Entscheidung des Verbandes um zwei Aufsteiger aufgestockt worden. Jedoch zogen sich Grimmener SV, SV 90 Görmin und TSV Bützow freiwillig zurück und spielen in der kommenden Saison in der Landesliga. Der Rostocker FC nahm das Aufstiegsrecht in die Oberliga wahr. Der Tabellenzweite profitierte vom Wismarer Verzicht.

Corona-Lockerungen: Landespokal wird wohl fortgeführt

In Mecklenburg-Vorpommern ist im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport eine Rückkehr zum regulären Sportbetrieb unter Auflagen geplant. Dazu gab die Landesregierung auf ihrer Seite folgendes bekannt: Der Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb kann in allen Sportarten in den jeweiligen Klassen und Ligen voraussichtlich ab dem 10. Juli auch mit Zuschauern wiederaufgenommen werden. Darauf hat die Landesregierung sich mit den Kommunen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden verständigt. „Das konstant niedrige Infektionsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern erlaubt auch im Sport eine weitgehende Öffnung“, sagte Sportministerin Stefanie Drese. Dies galt bereits für kontaktlose Sportarten und soll nunmehr auch für Sportarten mit Körperkontakt ermöglicht werden. „Ich begrüße diese Entscheidung aus sozialen und sportfachlichen Gründen sehr. Das freut mich besonders für die vielen Sport treibenden Kinder und Jugendlichen in unserem Land, die sich bald wieder in Wettkämpfen messen können und deren Eltern zuschauen können“, so Drese.

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Voraussetzung für die weitere Öffnung ist das Vorliegen eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts insbesondere hinsichtlich der Nachverfolgung von Infektionsketten. Der Deutsche Olympische Sportbund und seine Mitgliedsorganisationen sind aufgefordert, ihre sportartspezifischen Konzepte der Entwicklung anzupassen. „Mit dem Einstieg in den regulären Sportbetrieb erhalten die Vereine und Sportfachverbände Planungssicherheit etwa für die Erstellung der Rahmenspielpläne und überregionalen Wettkampfformen für die neue Saison“, verdeutlichte Drese. So haben beispielsweise der Landesfußballverband M-V, der Handballverband M-V sowie der Landesvolleyballverband M-V um Zulassung des regulären Trainings- und Spielbetriebes gebeten, um ab August wieder in den Wettkampfbetrieb einsteigen zu können. „Dies ermöglichen wir mit der heutigen Verständigung und der darauffolgenden Fortschreibung der Corona-Landesverordnung“, so Drese. Die Öffnung des Sportbetriebes auch für Zuschauer gilt für den Freizeit-, Breiten- und Leistungssportbereich. „Die Anzahl der sich gleichzeitig auf oder in der Sportanlage befindenden Personen beträgt maximal 500 im Außenbereich und 200 in überdachten Veranstaltungsorten“, sagte Drese. Besondere Maßnahmen zur Begrenzung der Besucherzahlen und zur Sicherstellung der Einhaltung des Mindestabstands, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes, müssen von den jeweiligen Veranstaltern getroffen werden. Diese Regelungen orientieren sich an vergleichbaren Vorgaben etwa im Bereich der Kultur. Drese: „Die Unterscheidung zwischen Indoor- und Outdoor-Sportbetrieb rechtfertigt sich aus der unterschiedlichen Gefährdung einer Ansteckung. Aus diesem Grund sind für Sport-Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auch zusätzliche Anforderungen zu erfüllen.“ Im Spitzen- und Berufssport verbleibt es bei den weitgehend überregional geregelten Vorgaben. Für Änderungen im Zuschauerbereich ist eine überregionale Abstimmung erforderlich.

Schönberg 95 empfängt Neubrandenburg

Durch diese Öffnung steht dem Viertelfinalspiel der Schönberger gegen 1. FC Neubrandenburg so gut wie nichts mehr im Weg. Wann die Partie ausgetragen werden kann und ob Zuschauer dabei sein dürfen, ist noch nicht geklärt. Ursprünglich sollten die ausstehenden drei Partien der Runde der letzten acht Mannschaften Ende März ausgetragen werden. Da befand man sich aber im „Lockdown“. Bereits im Halbfinale steht Hansa Rostock nach einem 3:0-Sieg vor der Pause beim SV Pastow. Weiterhin im Wettbewerb sind neben den Maurine Kickern und Neubrandenburg noch Mecklenburg Schwerin (empfängt Penzliner SV) und Waren 09 (muss gegen Torgelower SV Greif) ran.

FC Schönberg 95 verabschiedet sich von sieben Spielern! Obwohl die Spielzeit aufgrund der Corona-Pandemie schon etwas…

Gepostet von FC Schönberg 95 am Dienstag, 30. Juni 2020