Palmberg-Stadion des FC Schönberg aus der Luft
Foto: Jens Upahl

Schönberg – Nach fast auf den Tag genau acht Wochen hat beim FC Schönberg 95 der Trainingsbetrieb wieder begonnen. Mit den A-, B-, und D1-Junioren haben die ersten drei Mannschaften Ende in dieser Woche einen ersten Schritt in Richtung Normalität gemacht, nachdem die Behörden keine Beanstandungen gegen das eingereichte Hygienekonzept entsprechend der Landesverordnung MV hatten.

Soziale Komponente hat große Bedeutung

„Wir freuen uns vor allem für die Kinder und Jugendlichen, dass sie jetzt wieder in ihren Teams, wenn auch unter anderen Bedingungen, trainieren können und wieder gemeinsam Spaß haben“, so Schönbergs Vereinsvorsitzender Wilfried Rohloff. Von großer Bedeutung sei aber auch die soziale Komponente durch die Aufnahme des Trainingsbetriebes.

Kein Duschen!

Bis zum 5. Juni wird jede der 13 Mannschaften des FC Schönberg vorerst einmal pro Woche trainieren, immer entsprechend des Hygienekonzeptes. Festgeschrieben sind darin unter anderem, dass in kleineren Gruppen trainiert wird, wobei der nötige Sicherheitsabstand von zwei Metern zwischen den Sportlern bei der weitläufigen Einteilung des Platzes gewährleistet ist. Die Anreise zum Training erfolgt einzeln und bereits in Sportkleidung. Die Nutzung des Vereinsgebäudes zum Umkleiden und Duschen ist untersagt.

Kein Abklatschen!

Die geltenden Hygienevorschriften werden strikt eingehalten, teilt der Club mit und führt die Voraussetzungen auf: Vor und nach dem Training sind alle Spieler zu desinfizieren, ebenso das benötigte Trainingsmaterial. Zweikämpfe sind grundsätzlich verboten. Grundsätzlich wird kontaktfrei trainiert. Ebenfalls verboten sind jegliche Kontaktaufnahme, wie Händeschütteln, Abklatschen oder in den Arm nehmen respektive gemeinsam jubeln. Der Zugang zum Trainingsgelände wird zur Vermeidung von Warteschlangen von den Trainern gesteuert. Von allen Trainern ist eine exakte Anwesenheitsliste für jedes Training zu führen. Der Zutritt zum völlig eingezäunten Sportplatzgelände ist allen anderen Personen, wie zum Beispiel Eltern, nicht gestattet.

Thomas Manthey (Cheftrainer, FC Schönberg 95)
Foto: Jens Upahl

Trainieren für den Landespokal

Für die 1. Herren geht es erst demnächst los. „Wir beginnen am Dienstag mit dem Training und starten ganz locker. Es wird aber natürlich anders, völlig neu und komplex sein, sich an alle Vorgaben zu halten. Leider ohne Zweikämpfe und spielnahe Spielformen. Trotzdem wird es schön, die Jungs wieder zu sehen. Ich freue mich schon auf die Gesichter, wenn die Jungs wieder gegen den Ball kicken können. Nächste Woche trainieren wir einmal und danach zweimal die Woche“, sagt Cheftrainer Thomas Manthey zu HL-SPORTS. Die Maurine-Kicker haben in dieser Saison noch einiges vor – Stichwort: Landespokal. Dort treffen die Nordwestmecklenburger im Viertelfinale auf den 1. FC Neubrandenburg. Einen Termin dafür gibt es allerdings noch nicht.

Neu an der Maurine: Tim Brunner verstärkt den FC Schönberg 95

Zur kommenden Saison begrüßt der designierte Landesligameister ein weiteres, neues Gesicht an der Maurine! Tim Brunner wechselt zum FC Schönberg 95 und wird die Mannschaft gleich in zweifacher Funktion verstärken, denn als neuer Co-Trainer wird er zusammen mit Thomas Manthey und Jan Pekrun künftig das Trainerteam komplettieren. Zudem wird der Sohn der Schleswig-Holsteinischen Trainerlegende „Mecki“ Brunner unserer Mannschaft bei Bedarf auch auf dem Feld helfen und seine Erfahrung aus beispielsweise über 60 Oberligaspielen für Eutin 08 einbringen.

Brunner ist aufstiegserfahren

Brunner ist 29 Jahre jung und schnürte seine Stiefel jahrelang für die Rosenstädter. Dort sammelte er als Co-Trainer der 1. Herrenmannschaft und Cheftrainer der 2. Mannschaft bereits erste Erfahrungen an der Seitenlinie. In der laufenden Saison spielte er für den Sereetzer SV in der Verbandsliga und schaffte dort den Aufstieg in die Landesliga Schleswig-Holstein.

Tim Brunner
Foto: Lobeca/Schlikis

„Tim kommt aus einer fußballverrückten Familie“

Schönbergs Sportchef Sven Wittfot freut sich bereits auf den spielenden Co-Trainer: „Tim kommt aus einer fußballverrückten Familie und ist eine erfahrene und charakterstarke Persönlichkeit. Aufgrund seines Umzugs in die Nähe von Schönberg haben wir Kontakt zu ihm aufgenommen und waren schnell auf einer Wellenlänge. Tim verfügt über langjährige Erfahrung im Fußball und hat in Eutin auch bereits prägende Erfahrungen an der Seitenlinie gesammelt. Als Co-Trainer ist er unsere absolute Wunschlösung und wir sind davon überzeugt, dass Tim unserer Mannschaft neue Impulse geben wird und Thomas und Pek ideal ergänzt.“ (PM/rk)

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