FC St. Pauli: Erst Unglück und noch kommt auch noch Pech hinzu – OP für Hoffnungsträger

Stürmer fällt Monate aus

Ricky-Jade Jones (FC St. Pauli) fällt verletzt aus. Archivfoto: Lobeca/Henning Rohlfs

Hamburg – Der FC St. Pauli muss einen bitteren personellen Rückschlag verkraften. Angreifer Ricky-Jade Jones hat sich im DFB-Pokalspiel bei Bayer 04 Leverkusen eine Ruptur des Syndesmosebands im linken Sprunggelenk zugezogen. Eine MRT-Untersuchung am vergangenen Donnerstag bestätigte die Diagnose. Der 23-Jährige soll am kommenden Montag in München von Sprunggelenksspezialist Prof. Dr. Markus Walther operiert werden, um das Gelenk nachhaltig zu stabilisieren. Jones wird dem Team damit mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen.

Bitterer Zeitpunkt

Besonders schmerzhaft ist der Ausfall mit Blick auf seine zuletzt starke Rolle im Team. Jones hatte in den vergangenen Wochen viel Spielzeit erhalten, stand häufig in der Startelf und prägte das Offensivspiel mit seinem Tempo. Kein Spieler der Bundesliga war in dieser Saison schneller unterwegs als der Engländer. Immer wieder sorgte er mit seinem Speed für gefährliche Szenen, zwei Treffer konnte er bereits beisteuern. Umso bitterer ist die Verletzung, weil Jones sich gerade erst von einer längeren Verletzungspause zurückgekämpft hatte und auf einem sehr guten Weg war. Nun ist Geduld gefragt – bei ihm selbst und beim FC St. Pauli.

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  • Jones: Lobeca/Henning Rohlfs
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