
Gremersdorf – In der Kreisliga Südost steigt am Dienstagabend ein vorgezogenes Spiel. Der TSV Gremersdorf empfängt dabei den TSV Dannau. Die Rollenverteilung ist glasklar und dennoch soll es kein Selbstgänger für den Favoriten sein.
Dannau braucht Punkte
15 Punkte und insgesamt zwölf Tabellenplätze trennen den TSV Gremersdorf und den TSV Dannau nach dem zehnten Spieltag in der Kreisliga Südost. Die Rollenverteilung vor dem vorgezogenen Spiel vom elften Spieltag ist somit klar. Der Gastgeber vom Bankendorfer Weg geht als klarer Favorit in dieses Duell und peilt nach einem 6:1-Heimerfolg den nächsten Dreier an. Erneut reist ein Team aus dem Tabellenkeller an, das dringend Punkte benötigt. Aufsteiger Dannau steht nach zehn Spielen bei gerade einmal fünf Punkten und wartet nun schon seit neun Spielen auf einen Sieg. Man tut sich schwer und dennoch ist vor allem defensiv seit der Übernahme von Philipp Schwab, der für den zurückgetretenen Stefan Gärtner übernahm, mehr Stabilität reingekommen. Zum Punkten genügt dies zwar immer noch nicht, doch es sind die kleinen Erfolge, an denen man sich hochziehen muss.
Horrorbilanz in der Fremde
Am vergangenen Freitag musste sich Dannau zu Hause gegen Eutin 08 II geschlagen geben. Nach zwei ungeschlagenen, doch zugleich auch sieglosen Heimspielen in Folge war man gegen die U23 letztlich chancenlos. Vorne gab es nur Halbchancen und hinten hätte durchaus auch noch ein viertes oder fünftes Tor fallen können. Dennoch war es kämpferisch ein guter Auftritt, auch wenn mit Kapitän Paul Schreiber ein Spieler vom Feld flog. Die Gelb-Rote Karte für den 24-Jährigen war nun bereits die zweite Ampelkarte in Folge. Das Spiel des TSV ist zuletzt deutlich giftiger geworden, doch genau damit hat man es Mannschaften wie Cismar und Kirchbarkau eben auch schwer gemacht. Dies soll nun auch gegen Gremersdorf gelingen, damit es nach vier Auswärtsniederlagen und 5:30-Toren nun auch mit dem ersten Punktgewinn in der Fremde gelingt.
Erneut dünner Kader bei Gremersdorf
Der TSV Gremersdorf verfolgt am Dienstagabend allerdings ein klares Ziel. Der siebte Saisonsieg soll her, damit man bis zum Wochenende von ganz oben grüßt. Unterschätzen wird man den Gegner keineswegs, denn dafür sieht es personell bei den Ostholsteinern nicht gut genug aus. Man erwartet einen tiefen, kompakten Gegner. Christian Ippig sagt: „Auch im nächsten Heimspiel bleibt die Personalsituation angespannt. Da für die Zweite ein Nachholspiel in Neustadt ansteht, müssen wir mit einem dreizehnköpfigen Kader klarkommen, wobei Patrick Eichholz noch angeschlagen ist. Hier müssen wir das Aufwärmprogramm vor dem Spiel abwarten. Tim-Ole Uhtenwoldt, Dustin Gabbey und Michel Rüddiger fehlen, zurück im Kader sind Maximilian Bormann, Christian Reise und Rune Jaekel. Nichtsdestotrotz gibt es nur eine Devise. Das Spiel muss gewonnen werden. Dafür müssen wir uns gegenüber Samstag allerdings steigern, d. h. geduldig, aber nicht langsam spielen. Wenige Kontakte, aber nicht kopflos. Einfache Bälle, die Linien schnell überspielen und Klarheit im Abschluss. Mal sehen, ob die Jungs dies dieses Mal umsetzen. Leider konnte ich mir noch kein Spiel der Dannauer anschauen. Ich erwarte sie tief in einem defensiven Block. Da muss jeder hellwach sein.“








