
Lensahn – Der 28. Spieltag in der Kreisliga Ost ist bereits im Gange, denn dieser wurde am heutigen Feiertag eröffnet. Dennoch stehen auch am Wochenende genügend spannende Duelle im Kreis Ostholstein an. Das Topspiel steigt dabei am Eutiner Waldeck, wenn es zum Duell Erster gegen Zweiter kommt. Doch damit nicht genug: Es treffen auch einige formstarke Mannschaften aufeinander, wie in Lensahn. Die SG Insel Fehmarn gastiert bei der jüngst erfolgreichen SG Bösdorf/Malente. Zudem möchte Großenbrode endlich wieder dreifach punkten, doch hat mit der SG Dersau/Kalübbe eine ganz schwierige Aufgabe vor sich.
SG Bösdorf/Malente – SG Insel Fehmarn (Sa., 14 Uhr)
Am Mittwochabend setzte sich die SG Bösdorf/Malente nach zuvor zwei Niederlagen in Folge mit 3:0 gegen den SV Großenbrode durch. Es war nicht der beste Auftritt, doch es reichte, um den Aufsteiger zu bezwingen. Entscheidend waren dabei zwei Tore kurz vor der Halbzeit, als zunächst Lucas Paulauskas eine starke Einzelaktion hinlegte und im Anschluss Lukas Buck einen Abpraller vollendete. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Deven Klemp noch, sodass es einen souveränen Dreier gab. Nun soll nachgelegt werden, doch die SG Insel Fehmarn ist zu Gast. Diese ist richtig gut drauf und seit fünf Spielen ungeschlagen. Es gab vier Siege sowie ein Remis bei der SG Dobersdorf/P’hagen, sodass im Ernst-Rüdiger-Sportzentrum nun der Lauf fortgesetzt werden soll. Dazu benötigt es allerdings einen besseren Auftritt als am vergangenen Wochenende gegen Heikendorf, wo man zwar gewann, doch nicht unbedingt die Bestleistung bot. Es wartet nun nämlich ein Team, das zu Hause erst einmal verlor und daher richtig schwer zu knacken ist. Dass Fehmarn allerdings genau weiß, wie sie die Elf von Benjamin Berger knacken kann, das haben sie im Hinspiel gezeigt. Damals gewannen die Insulaner mit 4:0.
Benjamin Berger (SG Bösdorf/Malente): „Mit Fehmarn kommt eine andere Hausnummer auf uns zu, der wir mit einer anderen Einstellung und Ruhe am Ball entgegentreten müssen. Ich erwarte einen Gegner, der hinten super steht, aber auch vorne über Tjelk Jacob und Nico Müntz total gefährlich werden kann. Sie haben hinten vor der Kette mit Westphal einen, der weiß, wie man Fußball spielt. Sie sind ausgeglichener und schwerer zu bespielen.“
Fynn Severin (SG Insel Fehmarn): „Wir müssen zu einem schweren Auswärtsspiel nach Malente. Vor allem defensiv scheinen sie in der Rückrunde sehr stabil zu sein und haben nach vorne einige gefährliche Spieler, auf die man aufpassen muss. Wir sind personell etwas angeschlagen, wollen unsere Serie aber natürlich trotzdem ausbauen und mindestens einen Punkt mit auf die Insel nehmen. Malente ist einer meiner persönlichen Angstgegner, gefühlt habe ich dort nur einmal in meiner Karriere gewonnen.“
TSV Lensahn – VfR Laboe (So., 15 Uhr)
Zwei sehr formstarke Mannschaften treffen sich am Sonntag im Jahnstadion. Der TSV Lensahn, 2026 noch ungeschlagen, empfängt den VfR Laboe. Dieser gewann die jüngsten vier Spiele und ist insgesamt seit nun fünf Spielen unbesiegt. Es wartet also ein Duell zweier sehr selbstbewusster Mannschaften. Tabellarisch sind beide Teams Nachbarn, denn man ist punktgleich. Das Torverhältnis spricht derzeit für die Ostholsteiner, die sich nun vom kommenden Gegner absetzen möchten. Lensahn zeigte in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Offensivpower, sodass die Defensive aus Laboe gefordert sein wird. Diese lieferte zuletzt allerdings ab, sodass drei der vergangenen vier Siege sogar ohne Gegentreffer endeten. Sie stellen ohnehin die sechstbeste Defensive der Liga. Es wartet also ein spannendes Duell, das im Hinspiel mit 5:3 an den VfR ging.
Vadim König (TSV Lensahn): „Wieder ein Gegner, bei dem wir im Hinspiel nicht wirklich gut aussahen und verloren haben. Dazu noch punktgleich in der Tabelle. Wir werden versuchen, unser Spiel weiter zu verbessern, weiter daran zu arbeiten, um dann das Ergebnis aus dem Hinspiel vergessen zu machen.“
SV Großenbrode – SG Dersau/Kalübbe (So., 15 Uhr)
Der SV Großenbrode braucht dringend Punkte. Zuletzt verlor der Aufsteiger sechsmal, sodass nach zwischenzeitlichem Positivtrend doch wieder der Blick nach unten ging. Nur einen Punkt stehen die Ostholsteiner vor dem 14. Platz, sechs vor dem ersten direkten Abstiegsplatz. Die Niederlagenserie muss ein schnelles Ende finden und dies soll gegen den Gegner gelingen, bei dem sie begann. Ein 1:4 bei der SG Dersau/Kalübbe war der Startschuss dieses Trends. Nun steigt das Rückspiel am Sonntag, doch diesmal zu Hause. Dort fühlt sich Großenbrode deutlich wohler, denn 18 der insgesamt 26 Punkte holte man hier. Personell fehlten Trainer Peter Thomm allerdings seit Wochen einige wichtige Stammspieler. Dersau gewann zuletzt nach zwei Niederlagen in Folge wieder, doch tut sich insgesamt in der Fremde deutlich schwerer. Nur fünf Siege in zwölf Gastspielen wurden verbucht, was für ein Team, das um den Aufstieg kämpft, zu wenig ist. Am gestrigen Donnerstag stand für die Mannschaft von Holger Böttcher das Spiel des Jahres an, denn gegen den Oberligisten PSV Neumünster hoffte man auf einen Finaleinzug im Kreispokal. Die Überraschung blieb allerdings aus, denn es hieß am Ende 1:4.
Peter Thomm (SV Großenbrode): „Ich erwarte auf jeden Fall eine Leistungssteigerung, auch vom Kopf und Willen mehr.“
Der 28. Spieltag
Raisdorfer TSV – TSV Klausdorf II (Fr., 15 Uhr)
TSV Lütjenburg – SC Cismar (16 Uhr)
Heikendorfer SV II – SpVgg Putlos (19.45 Uhr)
SG Bösdorf/Malente – SG Insel Fehmarn (Sa., 14 Uhr)
Eutin 08 II – SG Dobersdorf/P’hagen (16 Uhr)
TSV Lensahn – VfR Laboe (So., 15 Uhr)
SV Großenbrode – SG Dersau/Kalübbe (15 Uhr)1. Eutin 08 II – U23 26 88 : 44 57 2. SG Dobersdorf/P’hagen 25 66 : 33 57 3. TSG Concordia Schönkirchen 26 58 : 34 50 4. SG Dersau/Kalübbe 25 62 : 36 48 5. SG Bösdorf / Malente 26 63 : 45 48 6. SC Cismar 25 63 : 53 45 7. TSV Lensahn 25 73 : 55 39 8. VfR Laboe 25 59 : 48 39 9. SG Insel Fehmarn 26 64 : 61 36 10. FT Preetz 27 57 : 62 35 11. Heikendorfer SV II 27 49 : 75 28 12. TSV Klausdorf II – U23 25 55 : 69 26 13. SV Großenbrode 26 42 : 79 26 14. TSV Lütjenburg 26 50 : 56 25 15. Raisdorfer TSV 25 47 : 76 20 16. SpVgg Putlos 25 26 : 96 6







