
Hamburg – BeimHSV wird aufgeräumt und neugebaut. Die Frauen stehen auf dem Zettel des Vorstands, damit dort kein Stillstand entsteht. Dr. Eric Huwer und seine zukünftige Kollegin Kathleen Krüger sind dabei das Frauen-Bundesliga-Team auf eine neue Ebene zu heben. Gehen mussten unter anderem zuletzt Managerin Saskia Breuer und kurz vor Saisonende Cheftrainerin Liese Brancao (HL-SPORTS berichtete). Man will sich im Oberhaus etablieren und das geht am besten mit Typen, die sich im deutschen Frauen-Profi-Fußball auskennen.
Ex-Rothose bald wieder da?
Dazu hat das „Abendblatt“ nun eine Theorie aufgestellt, die nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Kim Kulig könnte zurückkehren. Die 36-Jährige würde durchaus gut passen, denn sie hat Erfahrung, spielte unter anderem für den 1. FFC Frankfurt und die Nationalmannschaft und war Co-Trainerin bei den Hessinnen und beim VfL Wolfsburg sowie Cheftrainerin beim FC Basel. Zudem gehörte sie zu den engsten Mitarbeitern im Stab von Bundestrainerin Steffi Jones.
Und: Sie hat eine HSV-Vergangenheit. Von 2008 bis 2011 trug Kulig 59-mal das Trikot der Rothosen und erzielte als Mittelfeldspielerin 27 Tore. Folgt nun 15 Jahre später eine Heimkehr?
Tormaschine könnte Job übernehmen
Die gebürtige Baden-Württembergerin wurde allerdings nicht allein im Volkspark genannt. Dem Bericht zufolge sollen auch die Namen Inka Grings (47) und Sabrina Eckhoff (41) gefallen sein.
Grings gehört zu den bekanntesten Fußballerinnen der Republik. Die frühere Nationalspielerin absolvierte 96 Länderspiele für Deutschland und erzielte dabei 64 Treffer. Für den FCR Duisburg kam sie auf 271 Einsätze und 353 Tore. Zudem spielte sie in den USA. Als Trainerin war sie unter anderem in Duisburg, Zürich, bei der Schweizer Nationalmannschaft sowie in Belgien tätig.
Auch Eckhoff kennt sich aus. Ihre Erfahrungen auf der Bank sammelte sie unter anderem als Co-Trainerin bei Holstein Kiel, dem VfL Wolfsburg und zuletzt beim 1. FC Union Berlin.
Alle drei besitzen die Fußball-Lehrer-Lizenz. Ohne eine neue Trainerin dürfte es beim Hamburger SV schwer mit der Planung werden. Die Zeit drängt also.






