
Kiel – Holstein Kiel hat sich mit Niko Takahashi verstärkt. Der 20-jährige Linksverteidiger wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis vom japanischen Erstligisten Cerezo Osaka an die Kieler Förde. Anschließend besitzt die KSV eine Kaufoption.
Takahashi bringt trotz seines jungen Alters bereits reichlich internationale Erfahrung mit. Der im spanischen Cornella geborene Linksfuß wurde ab seinem 13. Lebensjahr in der Nachwuchsakademie des FC Barcelona ausgebildet. 2024 wechselte er zu Cerezo Osaka, für den er bislang 22 Partien in Japans höchster Spielklasse absolvierte und dabei ein Tor erzielte.
In der Rückrunde der vergangenen Saison war Takahashi zudem an den niederländischen Zweitligisten Almere City FC ausgeliehen. Für die japanische U20-Nationalmannschaft lief der 20-Jährige bislang 21-mal auf.
Rebbe sieht Verstärkung für die linke Seite
Sportgeschäftsführer Olaf Rebbe ist von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugt und erklärt: „Wir haben den Weg von Niko schon lange verfolgt und freuen uns nun, dass es geklappt hat, ihn für uns zu gewinnen. Er ist ein schneller, technisch versierter und laufstarker Spieler, der gute kreative Lösungen findet und sich immer wieder mit ins Offensivspiel einschaltet. Er wird unsere linke Seite in Konkurrenzkampf mit John Tolkin und Leon Parduzi weiter beleben.“
Auch seine internationale Erfahrung sei für die KSV ein Pluspunkt. „Darüber hinaus hat er trotz seines jungen Alters schon wertvolle Erfahrungen im europäischen Ausland sammeln können“, so Rebbe.
Takahashi freut sich auf Kiel
Der Neuzugang selbst sieht in Holstein Kiel gute Voraussetzungen für seinen nächsten Entwicklungsschritt: „Holstein Kiel ist ein Verein mit einer klaren Spielphilosophie, der in den vergangenen Jahren nachgewiesen hat, dass sich junge Spieler hier in einem ruhigen Umfeld optimal weiterentwickeln und den nächsten Schritt gehen können.“
Nun möchte Takahashi schnellstmöglich bei seiner neuen Mannschaft ankommen: „Ich freue mich sehr darauf, meine neuen Mitspieler kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen in der 2. Bundesliga so erfolgreich wie möglich zu sein.“







