Frust-Duell am Freitag: HSV-Gegner hat historischen Makel

Muheim muss von Tag zu Tag gucken

Tobias Schweinsteiger war in der Saison 2019/2020 Co-Trainer beim HSV. Foto: Lobeca/Roberto Seidel

Hamburg – Während die Vorbereitungen auf das Champions League-Spiel zwischen Shakhtar Donetsk und FC Porto im Volksparkstadion liefen, trainierte Hausherr Hamburger SV auf dem Nebenplatz. Nach der 1:2-Niederlage und dem freien Montag stimmte Tim Walter seine Rothosen auf das Auswärtsspiel beim nächsten Aufsteiger ein.

Frust auf beiden Seiten

Es geht zum VfL Osnabrück und die kassierten gerade am vergangenen Wochenende eine 0:7-Klatsche bei Hannover 96. Das bedarf keiner Worte und Tobias Schweinsteiger hat nur bis zum Freitag Zeit die höchste Pleite in der Osnabrücker Zweitliga-Geschichte aus dem Köpfen zu bekommen, denn jetzt kommt der “große“ HSV. Die Hamburger haben ebenfalls Frust, hatte doch niemand mit null Punkten im Saarland gerechnet.

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„Darum sind wir beim HSV“

Walter wollte danach nichts von einem “Unterschätzen“ des Gegners wissen. Er sagte: „Wir werden unseren Weg weitergehen und haben den Gegner definitiv nicht unterschätzt, weil das nicht unsere Art und Weise ist. Wir sind sehr bodenständig und wissen, dass der HSV ein großer Club ist und überall wo der HSV hinkommt, die Vereine 20 bis 30 Prozent mehr investieren. Darum sind wir beim HSV und nicht bei anderen Vereinen.“

Diagnose bei Verteidiger

Am Freitag wird sich zeigen, wie Schweinsteiger und Walter ihre Mannschaften in der Woche stabil bekommen haben. Um 18.30 Uhr ist Anpfiff. Ob Miro Muheim schon wieder dabei sein kann, soll sich von Tag zu Tag entscheiden. Der Linksverteidiger zog sich in Elversberg eine schwere Bänderzerrung sowie eine Kapselverletzung zu. Die Hamburger teilten mit, dass „die Befürchtungen bezüglich einer schwerwiegenden Verletzung im Bereich des Sprunggelenks und der Wade des rechten Beins groß waren“.

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