Die Tinte ist trocken: Klaus Alves und Maximilian Plaumanb unterschreiben den Vertrag zur SG Schwartau

Bad Schwartau – Die Fusion der Bad Schwartauer Vereine VfL und Olympia ist für das nächste Jahr geplant, doch im Fußball machen die Kicker schon zur kommenden Saison gemeinsame Sache. Sie gehen als Spielgemeinschaft an den Start. Schon für die Jugend wurde das vor längerer Zeit vollzogen. Nun ziehen die Herren nach. Noch im April war nicht klar, ob es zur neuen Saison klappen würde. Jetzt sind alle Zweifel beseitigt.

Drei Mannschaften fix

Die „SG Schwartau“ wird somit in der Verbandsliga (Aufsteiger ist die 1. Herren des SV Olympia) als SG I, in der Kreisklasse A (den Platz hatte der VfL sicher) als SG II und in der B-Klasse (ebenfalls VfL) als SG III vertreten sein. Am Freitagnachmittag unterzeichneten die beiden Technischen Leiter Max Plaumann (SVO) und Klaus Alves (VfL) die Verträge. Die Altherren beider Clubs bleiben vorerst eigenständig.

Alves: „Vorreiter für die Fusion“

Alves sagt zu HL-SPORTS: „Das ist ein Meilenstein für beide Vereine. Wir sind froh, dass wir jetzt diesen Schritt bereits zusammengehen und somit Vorreiter für die Fusion sind. Es waren gute Gespräche mit Olympia und für die Verbandsligamannschaft gibt es so einen Unterbau. Für die VfL-Spieler in der A-Klassenmannschaft ist es auch eine gute Chance sich dort zu präsentieren und den Sprung in die Kreisliga schaffen.“ Am Riesebusch nahmen die Mannschaften den Schritt sehr positiv auf.

Plaumann: „Das ist die logische Konsequenz“

Plaumann, der seine Erfahrung aus der Gründung der Spielgemeinschaft der Junioren zwischen beiden Clubs mitbringt, meint: „Letztlich ist das die logische Konsequenz daraus, was wir in den vergangenen Jahren im Jugendbereich in Bad Schwartau vorbereitet haben, nämlich, dass wir in Bad Schwartau zusammenrücken müssen. Wenn man sich anguckt, wie groß andere Vereine im Jugendbereich arbeiten, macht es keinen Sinn, sich gegenseitig die Leute wegzunehmen. Das gilt eben nicht nur für den Jugend- sondern auch für den Herrenbereich. So ist das jetzt das Beste, dass wir es geschafft haben, den Weg nun gemeinsam zu gehen.“ Der 24-Jährige hebt hervor, dass man für die Jugend weiterhin Spieler sucht. „Der Nachwuchs hat bei uns jetzt eine sehr gute Perspektive“, fügt Plaumann an.

Rensefeld wird als Sportzentrum vorbereitet

Die Spiel- und Trainingsstätte soll dabei vermutlich im Wechsel am Riesebusch und am Rensfeld liegen, wobei die Heimstätte von Olympia in der Zukunft auch das neue Zuhause nach der Fusion wird. Veränderungen gibt es dort ebenfalls, denn auf dem Rasenplatz wird eine Kindertagesstätte (vermutlich Frühjahr 2021) gebaut. Ein kleiner und großer zweiter Kunstrasen ist (neben dem schon bestehenden) in Planung. Ein neue Kabinentrakt soll im Hang zum Kunstrasen entstehen. Die Sportanlage am Riesebusch wird nach der Fertigstellung am Rensefeld zum Bauland. Geschätzt wird damit erst in zwei bis drei Jahren.

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