Coach Özden Kocadal und Eintracht Norderstedt kamen am Sonntag unter die Räder. Foto: sr
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Lübeck – Am Sonntag wurde in der Regionalliga Nord der 8. Spieltag abgerundet. Im Einsatz waren dort, nachdem die beiden Lübecker Vertreter (VfB und Phönix) bereits am Sonnabend Farbe bekennen mussten, der SV Todesfelde und Eintracht Norderstedt.

FC St. Pauli II – Eintracht Norderstedt 5:0 (2:0)

Eintracht Norderstedt traf am Sonntag an der Ochsenzoller Straße und beim „Auswärts-Heimspiel“ auf die Zweitvertretung des FC St. Pauli. Deutlich hatten dort letztlich die Kiezkicker, für die Ahlstrand (18.), Goguadze (40.), Sabah (54./62.) und Kaba (80.) trafen, die Nase vorne. Özden Kocadal (EN-Coach) sagte im Nachgang zum Auftritt seines Teams und dem klaren Spielausgang: „Eine schwierige Situation. Du verlierst 5:0 und findest eigentlich nicht alles schlecht, musst überlegen was du sagst, ohne dich ins Lächerliche zu bringen. Meine Mannschaft hat bis zum Ende, egal wie der Stand war, einfach alles gegeben, hat alles reingefeuert. Es gab bisher noch kein Regionalligaspiel seitdem ich da bin, wo wir so viele Durchbrüche haben, auch Abschlüsse aufs Tor. Aber es kommt anders. Pauli war heute einfach unfassbar effektiv.“

SV Todesfelde – Bremer SV 0:2 (0:0)

Mit dem Bremer SV gab am Sonntag ein Team seine Visitenkarte ab, das nach einem Umbruch im Sommer nicht so wirklich gut in die neue Spielzeit gestartet ist. Für den SV Todesfelde also eigentlich die Möglichkeit, sich zu den unteren Tabellenplätzen mit einem Sieg ein kleines Polster zu schaffen. Das gelang mit dem 0:2 dann aber nicht. Erst eine Viertelstunde vor dem Abpfiff klingelte es überhaupt im Kasten. Bastian Rödecker sorgte für das 1:0 für die Gäste aus Bremen. Damit nicht genug: Erneut war es Rödecker, der nur drei Minuten später auf 2:0 (77.) für seine Farben erhöhte – für eine Vorentscheidung sorgte. Dirk Hellmann sagt kurz und knapp: „Das war ein ganz schwaches Spiel von uns heute. Es fehlte an fast allem, das muss man leider sagen. Es gibt nichts schön zu reden und in der englischen Woche haben wir wenig Zeit das aufzuarbeiten.“

Eimsbütteler TV – Phönix Lübeck 3:1 (2:0)

Am Sonnabend gastierten die Adler beim Eimsbütteler TV, gingen in Hamburg von der Tabellensituation her, auch von den zuletzt gezeigten Leistungen, als Favorit ins Rennen. Dieser Rolle wurde das Team von Cheftrainer Kevin Wölk dann auch gerecht. Am Ende lautete es 3:1 für die Adlerträger, die dadurch die Zähler 15, 16 und 17 verbuchten. Für den 1. FC Phönix Lübeck trafen Touray (31./61.) und Kliti (35.) vor den nur 238 Zuschauern im Sportpark Hinschenfelde.

Der 8. Spieltag:

Oldenburg – Hannover 96 II 4:3
Flensburg – Hamburger SV II 4:0
Delmenhorst – Drochtersen 0:3
Eimsbüttel – Phönix 1:3
VfB Lübeck – HSC Hannover 1:1
SV Werder Bremen II – Schöningen 0:1
Emden – Jeddeloh 4:1
St. Pauli II – Norderstedt 5:0
Todesfelde – Bremer SV 0:2

Die Tabelle:

1.Flensburg828 : 822
2.FSV Schöningen814 : 620
3.VfB Oldenburg826 : 1119
4.Phönix Lübeck817: 517
5.Drochtersen821 : 1115
6.Hannover 96 II816 : 1114
7.Emden822 : 2212
8.Delmenhorst813 : 1411
9.Norderstedt814 : 199
10.HSC Hannover811 : 179
11.Eimsbüttel816 : 279
12.Bremer SV88 : 128
13.SV Todesfelde816 : 228
14.FC St. Pauli II817 : 187
15.Hamburger SV II811 : 197
16.SV Werder Bremen II87 : 145
17.VfB Lübeck87 : 164
18.SSV Jeddeloh88 : 204

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Wo landet der SV Todesfelde in der 2. Liga?

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