Foto: Lobeca/Raasch
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Frankfurt – Aktuell ist alles heruntergefahren, was Fußball und andere Sportarten betrifft. Das Coronavirus hält alles in Atem. Mehrere Clubs mussten bereits in Quarantäne. Der Spielbetrieb ist in den Profiligen auf Eis gelegt. Doch wie geht es weiter und geht es weiter? Alles schaut auf die Krisensitzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL), die am heutigen Montag um 11.30 Uhr in Frankfurt stattfindet.

Entscheidung fraglich

Ob es dann schon eine Entscheidung gibt, ist fraglich. Die wahrscheinlichste Variante ist vermutlich, dass der Verband den Spielbetrieb weiter aussetzt. Ein Saisonabbruch steht zwar im Raum, wird allerdings von den meisten Vereinen nicht unterstützt. Das zieht sich bis in die Amateurligen herunter. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der ab der 3. Liga dafür verantwortlich ist, wird sich vermutlich an die Entscheidungen der DFL hängen.

Geht es erst im Oktober weiter?

Uli Hoeneß, ehemaliger Präsident des FC Bayern München, gab in einem Interview zu verstehen, dass er sich vorstellen könne, dass erst im Oktober der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden könnte. Er betonte allerdings, dass man nicht zu voreiligen Schlüssen kommen sollte. Eine Entscheidung schloss er in der derzeitigen Situation aus.

Es geht um Millionen

Für die Bundesligaclubs geht es um viel Geld. Einnahmen von 770 Millionen stehen auf dem Spiel. Das birgt Existenzängste und absolut nachvollziehbar. Bei den Amateurvereinen sieht es womöglich noch dramatischer aus. Keine Ab- und Aufsteiger sind ein anderes Szenario, dass vor allem den Hamburger SV und VfB Lübeck treffen würde. Ob das an Elbe und Trave gut ankommen würde, gilt als unsicher.

Gesundheit geht vor – Europameisterschaft unwichtig

Klar ist allerdings auch, dass Gesundheit über Geld stehen sollte. Daher ist die wahrscheinlichste Idee, die, dass der Spielbetrieb weiter ruht und erst dann weitergeht, wenn alles wieder in normalen Bahnen läuft. Das würde allerdings bedeuten, dass die Europameisterschaft abgesagt wird. Rudi Völler, Geschäftsführer bei Bayer Leverkusen, ist für eine Absage, so wie Hoeneß auch.

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