Gemischte Gefühle für Daniel Thioune bei HSV-Kantersieg gegen Osnabrück

Daniel Thioune (HSV-Trainer). Foto: Lobeca/Norbert Gettschat

Hamburg – Es war ein emotionales Spiel für HSV-Cheftrainer Daniel Thioune am Montagabend zum Abschluss des 16. Spieltags der 2. Bundesliga gegen seinen Ex-Verein VfL Osnabrück, das mit 5:0 für die Rothosen endete.

Ehrlicher HSV-Coach

Der 46-Jährige, der vor der Saison von den Niedersachsen an die Elbe wechselte, sagte danach: „Ich habe den Abend mit gemischten Gefühlen erlebt, das muss ich ehrlicherweise gestehen. Auf der einen Seite gegen eine Truppe, die mich lange begleitet hat und auf der anderen Seite die tägliche Arbeit und dass ich Trainer beim HSV sein darf. Da hatte ich in den 90 Minuten viel freudige Momente und freue mich über den Sieg und das Ergebnis, aber vor allem, wie das zustande kam.“

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„Das 3:0 nach der Halbzeit war der Knackpunkt“

Kapitän Tim Leibold sagte nach dem Spiel bei „Sky“: „Das sind wichtige drei Punkte für uns da vorne mitzumischen. Das war eine bärenstarke Leistung von uns und am Ende in der Höhe auch verdient. Wir wussten was auf uns zukommt. Osnabrück ist gerade zuletzt auswärts sehr gut unterwegs gewesen, haben viele Punkte geholt und unter anderem in Kiel gewonnen. Es war von der ersten Minute ein sehr guter Auftritt von uns und das 3:0 nach der Halbzeit war der Knackpunkt, da war für Osnabrück das Spiel gegessen und von uns gefühlt jede Chance ein Tor.“

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„Wir waren brutal effektiv“

Moritz Heyer, der wie Thioune vor der Saison vom VfL zum HSV kam, meinte: „Es war für mich nicht das erste Mal, dass ich gegen den VfL Osnabrück gespielt habe und von daher war es nicht so sehr emotional extrem. Wir wollten das Spiel gewinnen und darüber freue ich mich sehr. Wir haben das gut gespielt und waren brutal effektiv, haben es gut verteidigt.“

Nächster Gegner ebenfalls aus dem Norden

Am kommenden Sonnabend geht es für den Hamburger SV wieder in ein Nord-Duell. Dieses Mal heißt der Gegner Eintracht Braunschweig. Der Aufsteiger steht auf dem Relegationsplatz zur 3. Liga und spielte zuletzt zweimal torlos gegen Düsseldorf und in Würzburg.

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