VfB-Fahnen vor dem Lübecker Rathaus

Lübeck – Seit einem Tag ist der VfB Lübeck Drittligist. Nach Informationen von HL-SPORTS wurde auf der Lohmühle etwas gefeiert, aber nichts Genaues weiß man… selbst die Stadt flaggte grün-weiß. Hier die Stimmen zum Aufstieg aus der Stadt:

Jan Lindenau (Bürgermeister): „Die SPD Lübeck gratuliert allen Grün-Weißen herzlich zu diesem fantastischen und wohlverdienten Erfolg! Die Verantwortlichen auf der Lohmühle haben in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet und den VfB nach der Insolvenz 2013 aus der Schleswig-Holstein-Liga fast pünktlich zum 100jährigen Jubiläum des Vereins wieder zurück in den Profifußball geführt.“

VfB-Fahnen vor dem Lübecker Rathaus

Uwe Döring (SHFV-Präsident): „Der SHFV gratuliert dem VfB Lübeck herzlich zum Aufstieg in die dritte Liga! Wir sind stolz, dass SH nun auch in der 3. Liga vertreten ist. In der gestrigen Sitzung war schnell klar, dass wir uns auf die Quotientenregel verständigen konnten und somit war auch sicher, dass der VfB verdienter Aufsteiger ist. Dieser Präsidiumsvorschlag wird dem außerordentlichen Verbandstag zur Abstimmung vorgelegt werden. Da die vorgestrige Entscheidung einstimmig gefallen ist und alle vier Landesverbände klar für diese Entscheidung gestimmt haben wird dies sicher nur ein formeller, aber rechtlich wichtiger, Akt. Die Jungwölfe des VfL haben diese Entscheidung fair zur Kenntnis genommen, dafür gebührt ihnen unser Dank! Wir sind glücklich, dass auch in der neuen Saison wieder vier Vertreter aus Schleswig-Holstein in der Regionalliga Nord spielen werden und gratulieren an dieser Stelle auch ganz herzlich Phönix Lübeck!“

Hans-Ludwig Meyer (ehemaliger SHFV-Präsident): „Als Vizepräsident für die Finanzen des Norddeutschen Fußballverband, damit vertretungsberechtigt für diesen Verband und somit nach BGB haftend, möchte ich dem VfB Lübeck sehr herzlich gratulieren zu dem Staffelsieg. Es ist ein sympathischer Verein mit einer sympathischen Mannschaft, einem sehr erfahrenen Trainer und einer Führung eines Vereins, das wirklich in der Regionalliga seinesgleichen sucht. Der VfB Lübeck ist ein Vorzeigeverein Schleswig-Holsteins, weil er in der Vergangenheit zweimal den norddeutschen Zukunftspreis des Norddeutschen Fußballverbandes gewonnen hat. Alle handelnden Personen von Florian Möller bis zu Thoms Schikorra sind ganz tolle Leute, die diese Leistung im Team erbringen. „One Man-Shows“, wie in der Vergangenheit sind heute nicht mehr entscheidend. Das ist der richtige Weg. Holstein Kiel bleibt sicherlich in der 2. Liga, wir haben dann den VfB Lübeck in der 3. Liga und wir haben vier Vereine in der Regionalliga – das hat es selten, wenn nicht nie gegeben. Nach meiner Meinung ist die Quotientenregelung die einzig nicht anfechtbare Entscheidung, da sie im Sport Praxis ist. Nicht zuletzt wurde der THW Kiel in der Handball-Bundesliga dadurch zum Meister gekürt. Eine Relegation erfährt in unserer Spielordnung keine statuarische Hinterlegung und das war sicherlich ein Hauptgrund für diese Entscheidung. Eine Relegation wäre vermutlich anfechtbar. Ich denke das wird seinen Weg gehen, nun in Anträge gepresst und auf dem Verbandstag abgestimmt. Das ist aber nur noch eine Formsache.“

VfB-Fahnen vor dem Lübecker Rathaus. Foto: oH

Michael Hopp (Ex-Spieler des VfB): „Glückwunsch an die Spieler und an die Fans.“

Calvin Damm (Ex-Spieler VfB II): „Aufstiegsgrüße an den VfB Lübeck für die 3. Liga vom Training am Polarkreis für die startende Saison aus Finnland Liga 2. Saison startet am 13. Juni. Einmal VfBer immer VfBer.“

Calvin Damm Grützke aus Finnlanf

Sebastian Wenchel (Eichholzer SV, Trainer): „Ich freue mich für die Jungs und die Fußballstadt Lübeck! Wir alle haben gehofft, dass der VfB es irgendwann wieder in den „großen Fußball“ schafft! Die 3. Liga ist eine Ansammlung toller Traditionsvereine! Ich werde mir mit Sicherheit einige Heimspiele anschauen und ich glaube fest daran, dass die Lohmühle im Allgemeinen sehr gut besucht sein wird! Dass der NFV am Ende so entschieden hat, ist die einzig logische Konsequenz!“

Benjamin Schramm (VfL Vorwerk, Trainer): „Ich freue mich für die tollen Fans und für unsere Stadt. Glückwunsch und viel Erfolg aus dem Teichstadion.“

Kambiz Tafazoli (Trainer der Frauen vom TSV Siems)

Kambiz Tafazoli (TSV Siems, Frauen-Trainer): „Grün-weiße Glückwünsche an den VfB zur absolut verdienten Meisterschaft. Für die Stadt, für den Verein, für die ganze Region ist es einfach Geil wieder im Profibereich zu sein. Überragend.“

Steffen Kohl (LBV Phönix, Vorsitzender): „Eine Stadt. Zwei Aufsteiger. Beiden Lübecker Traditionsvereinen stehen spannende Herausforderungen bevor. Zum Aufstieg in die 3. Liga möchte ich dem VfB Lübeck ganz besonders gratulieren. Auf der Lohmühle ist über lange Zeit offensichtlich ein schlüssiger Plan verfolgt worden. Schön, zu sehen, dass er aufgegangen ist. Über den für mich unerwarteten Aufstieg des 1. FC Phönix in die Regionalliga freue ich mich als Phönixer natürlich fast mehr. Für beide Vereine fängt die sportliche Herausforderung allerdings jetzt erst an. Ich hoffe, dass sowohl der VfB als auch der 1. FC Phönix sportlich überzeugen und ihre neuen Klassen halten können. Für den Lübeck Fußball hätte es kaum besser kommen können.“

Steffen Kohl (Vorsitzender LBV Phönix)

Sascha Knappe (Cougars, Geschäftsführer): „Endlich wieder drittligafuśball! Hat ja lange gedauert.“

Daniel Pankofer (VfL Lübeck-Schwartau, Geschäftsführer): „Der Aufstieg ist absolut verdient, ein klasse Erfolg und grandios für Lübecks Sportlandschaft. Wir haben dem VfB auch schon über unsere sozialen Medien beglückwünscht.“