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LSC hat ambitionierte Ziele als Aufsteiger

Mark Seemann: „Nach der langen Corona-Pause ist es nicht ganz so einfach zu bewerten, wie weit man letztlich wirklich ist. So liefen dann auch ein wenig die Testspiele und nach schwachen Auftritten folgten wirklich Gute, wie in Grevesmühlen. Um einige zu nennen, waren es die erste Halbzeit bei Olympia oder auch gegen Rapid. Trotzdem zeigten wir zu oft auch noch unser nicht so gutes Gesicht. In Klütz, Oldesloe oder auch im letzten Test in dr zweiten Hälfte bei Viktoria beispielweise, die dann einfach zu wenig waren und in der Bereitschaft kannst du keine Punkte in der Kreisliga holen. Wir haben auch gesagt, dass wenn wir an die Leistungsgrenze gehen, wir einige Teams ärgern und dann auch spielerisch mithalten können. Im Großen und Ganzen lief die Vorbereitung nach der langen Pause doch positiv und hatte eine gute Trainingsbeteiligung, die das a und o sein und beibehalten werden muss. Als Aufsteiger wollen wir uns schnell in der Liga etablieren und mit den Abstiegsplätzen nichts zu tun haben. Platz sechs, den sich die Jungs auch mit gesteckt haben, ist, denke ich, ein völlig realistisches und nicht einfach zu erreichendes Ziel. Man darf nicht vergessen, dass wir grade erst aufgestiegen sind und zwölf neue Spieler integrieren müssen, die auch allesamt von der C-Klasse bis Kreisliga dazugekommen sind. Dort haben andere Mannschaften mit Spielern aus Ober-, Landes- oder Verbandsliga noch besser einkaufen können. Von daher haben wir natürlich auch Qualität und Breite gewonnen. Platz sechs ist daher ambitioniert und ein realistisches Ziel meiner Meinung.“

Mark Seemann (Lübecker SC). Foto: Lietz

MTV Ahrensbök blickt nur auf sich

Andre Meier: „Bereits am 14. Juli haben wir begonnen, die neue Saison ins Visier zu nehmen und unsere Neuankömmlinge im Team willkommen zu heißen. Neben den Trainingseinheiten standen auch der Spaß und die Integration der Neuen im Verlauf der Vorbereitung auf dem Plan. Dennoch überschattete und bestimmte auch bei uns das allgegenwärtige Thema um Corona unsere Vorbereitung. Man hat deutlich gespürt, wie die Truppe Bock auf Fußball nach der langen Pause hatte. Doch die Verzögerungen und Ungewissheiten in der letzten Zeit, die sich vom Spielplan bis zum Gemeinde-Hygienekonzept hingezogen und im letzten Teil noch keinen 100 Prozent Abschluss gefunden haben, machen eine Planung immer wieder aufs Neue schwer. Sicherlich hat aber jeder Verein und jedes Team damit zu kämpfen. Es fragt sich nur wer am besten einen Spannungsbogen aufbauen und aufrechterhalten kann und entsprechend gut vorbereitet in die Saison startet. Unsere Ergebnisse in den Testspielen begannen gut und endeten desolat mit dem Ausscheiden im Kreispokal. Es sollte uns also Warnung genug sein, dass wir stets alles geben müssen, den richtigen Willen an den Tag legen, um erfolgreich zu sein. Die Elf am kommenden ersten Spieltag wird entsprechend zeigen müssen was sie drauf hat und wozu wir im Stande sein können, wenn alle an einem Strang ziehen. Wie man weiter mit Corona umgehen will, gerade auf Sicht zur kalten Jahreszeit, wenn viele Spieler erkältet sind, weiß ich nicht zu beantworten. Darf man diese Spieler gewissenhaft spielen lassen? Ich denke, es wird noch einiges auf den Amateurfußball zukommen und immer wieder neue Absprachen getroffen werden müssen. In der Vorbereitung konnte insbesondere Henny Renzow aus dem alten Stamm, sowie die Neuen, Maik Schönenberg und Danny Cornelius, im offensiven Bereich überzeugen. Insgesamt haben die jungen Wilden ihren Einstand und Anspruch im Team mit Trainingsfleiß untermauert. Es ist jedoch im gesamten Team noch Luft nach oben und es muss weiter hart gearbeitet werden. Viele haben überrascht, einige überzeugt. Wir blicken nur auf uns und hoffen auf eine faire Saison.“

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MTV Ahrensbök Saison 2019/20. Foto: Lobeca/Schlikis

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