Volle Ränge soll es auch in der neuen Spielzeit geben, so Corona mitspielt. Foto: sr
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Lübeck – So ein bisschen muss man sich als Anhänger der Grün-Weißen wohl doch zwicken. Nach diversen Wochen der Unklarheit, bohrender Ungewissheit beim Thema Aufstieg, kam gestern nun die Erlösung. Das „leidige Thema“ Relegation gegen die Jung-Wölfe konnte also ebenso abgehakt werden, wie die „kuriose“ Abstimmung von unbeteiligten Clubs. Sei es drum: Es ist vollbracht – der VfB ist jetzt Drittligist!

60 Nachrichten auf dem Handy

Ein bisschen gefeiert wurde ja bereits. Das man überhaupt hoch darf (das völlig verdient) erfuhren die Kicker allerdings unterschiedlich. Sechser Sven Mende war zum Beispiel während die frohe Kunde durchsickerte in andere Dinge eingetaucht. „Ich war zu Hause mit meiner Familie, habe mit meiner Tochter gespielt. Als ich zufällig auf mein Handy geschaut habe, waren da plötzlich 60 Nachrichten. Ich konnte das dann auch erst nicht glauben, da es aus dem Nichts kam.“ Überglücklich ist Mende aber natürlich. „Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, dass mein Ziel mit dem VfB aufzusteigen erreicht wurde. Der Verein hat es sich einfach verdient, die Stadt und die geilen Fans auch.“

Sven Mende war einer der Stabilisatoren beim VfB. Foto: sr

Stolz auf das Team, Dank an die Fans

Kapitän Daniel Halke hingegen war am frühen Nachmittag im Ruhemodus, hatte auf der Couch Platz genommen als Trainer Rolf Landerl anrief. „Ich dachte was ist denn jetzt los? Im ersten Moment habe ich das Ganze auch gar nicht realisiert, war das noch komisch. Gefreut habe ich mich aber natürlich trotzdem“, fasst der Kapitän zusammen, um noch anzufügen: „Ich bin unheimlich stolz auf dieses Team, das komplett durchgezogen hat, dass sich den Aufstieg verdient hat. Danke an alle Jungs und natürlich auch an die Fans, die uns immer gut unterstützt haben.“

… und Daniel Halke ein echter Haudegen… Foto: Lobeca/Raasch
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