
Eckernförde – Der SSC Hagen Ahrensburg hat die Landesmeisterschaft im Futsal gewonnen. Nur eine Woche nach dem Sieg in der Kreisqualifikation setzte sich die Mannschaft von Marc Mandel am Ende auch auf Landesebene durch. In Gruppe A lief es für das Team zunächst wie geplant mit den Siegen über TuRa Meldorf (3:1) und SG NieBar (3:0). Doch das 0:1 gegen Risia Risum-Lindholm bedeutete ein echtes Endspiel um Rang 2 gegen Holstein Kiel. Das Halbfinalticket löste der Oberliga-Spitzenreiter dann durch ein 2:0.
VfB Lübeck beißt sich in enger Gruppe durch
Aus der Qualifikation der Kreise Lübeck, Stormarn und Herzogtum Lauenburg ging neben Hagen Ahrensburg auch der VfB Lübeck als Vizesieger zum Landesentscheid. Dort verstummten dann die Stimmen schnell, die noch beim Kreisentscheid meinten, nur das Fehlen der höherklassigen Teams wie Eichholzer SV, Fortuna St. Jürgen und SV Viktoria 08 zur Qualifikation beigetragen hätten. Der Start lief jedoch nicht optimal, nach einem knappen und achtbaren 0:1 gegen Kieler MTV und 1:1 gegen Farnewinkel-Nindorf bestand wenig Hoffnung auf das Halbfinale. Das 3:0 gegen den TSV Kropp bedeutete auch in Gruppe B ein echtes Endspiel, doch ausgerechnet die Regionalliga-Truppe des SV Henstedt-Ulzburg wartete als Gegner. Dort zeigte die Mannschaft von Trainer Tino Spörk, welche Qualitäten sie besitzt, trotzte den jeweils kassierten Ausgleichen und setzte sich am Ende mit 3:2 durch – Halbfinale.
Enge Duelle in den Entscheidungsspielen werden im Entscheidungsschießen entschieden
Die Entscheidungsspiele blieben umkämpft und spannend bis zum Ende, wurden allesamt im Entscheidungsschießen entschieden. Dort setzten sich dann der SSC Hagen Ahrensburg gegen SV Henstedt-Ulzburg und der VfB Lübeck gegen Frisia Risum-Lindholm durch. Im Finale kämpfte sich der VfB aus einem 0:2 zurück ins Entscheidungsschießen, dort behielten die Hagener Spielerinnen besser die Nerven und triumphierten am Ende. Die VfB-Verantwortlichen zeigten sich am Ende sehr stolz, Spörk: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Nach anfänglicher Nervosität haben wir uns in das Turnier reingekämpft und mit mannschaftlicher Geschlossenheit verdient die Spiele gewonnen. Das wir am Ende so knapp mit leeren Händen dastehen ist schade, aber die Freude überwiegt. Wir haben heute gezeigt wo wir hinwollen und hingehören.“ Tobias Redlich: „Ich glaube das Turnier heute hat einfach gezeigt, dass wir vieles richtig machen. Die Leistung unseres Teams macht mich unglaublich stolz. Und die Rückmeldungen in der Halle, von anderen Teams und neutralen Besuchern untermauert diesen Eindruck. Wenn man so nah dran ist, wünscht man sich natürlich den Pokal, aber wir werden heute auch den 2. Platz feiern, während wir gemeinsam das EM-Finale im Handball schauen.“
Bildquellen
- Finale: Jan Lampe/oH
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