Hansa zieht die Reißleine: Brinkmann muss gehen

Rostock trennt sich nach dem 0:4-Debakel in Köln vom Cheftrainer

Daniel Brinkmann (Trainer Hansa Rostock) im Fokus. Foto: Lobeca/Andreas Knothe
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Rostock – Der F.C. Hansa Rostock hat auf die sportliche Entwicklung der vergangenen Wochen reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Daniel Brinkmann getrennt. Auch Co-Trainer Dirk Flock muss den Drittligisten verlassen. Das deutliche 0:4 bei Viktoria Köln beschleunigte die Entscheidung, soll aber nicht allein ausschlaggebend gewesen sein.

Entwicklung entspricht nicht den Zielen

Brinkmann hatte die Kogge gemeinsam mit Flock am 2. November 2024 übernommen und betreute Hansa seitdem in 80 Pflichtspielen. Zuletzt geriet der 40-Jährige zunehmend unter Druck. Nach dem 0:4 in Köln und der damit verbundenen ersten Liga-Niederlage der Saison entschieden sich die Verantwortlichen nun für einen Wechsel auf der Trainerposition.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir haben die Situation der Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten sehr genau beobachtet“, erklärt Sportdirektor Amir Shapourzadeh. Dabei seien nicht ausschließlich die Ergebnisse ausschlaggebend gewesen: „Dabei sind wir zu der gemeinsamen Einschätzung gelangt, dass die Entwicklung zuletzt nicht mehr unseren Erwartungen und unseren sportlichen Zielen entsprochen hat.“

Interimsduo übernimmt gegen Stuttgart II

Viel Zeit zum Sortieren bleibt der Kogge nicht. Bereits am Mittwoch um 19 Uhr empfängt Hansa den VfB Stuttgart II im Ostseestadion. Dabei werden zunächst die bisherigen Co-Trainer Yannic Thiel und Adam Susac die Verantwortung übernehmen. Unterstützt werden sie von Torwarttrainer Arvid Rinast.

Diese Lösung ist zunächst nur für die Partie gegen Stuttgart vorgesehen. Aufsichtsrat, Vorstand und sportliche Leitung wollen in den kommenden Tagen die Suche nach einem neuen Cheftrainer vorantreiben. Der neue Mann soll Hansa langfristig wieder auf Kurs bringen und die Ambitionen des Aufstiegsfavoriten untermauern.

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