Harmloser SV verpasst dickes Ding zum Schluss und verliert auch Nachholspiel

0:1-Niederlage für HSV gegen Bayer Leverkusen

Nicolai Remberg (HSV) wird gefoult. Foto Lobeca/Norbert Gettschat

Hamburg – Für den Hamburger SV sind die Top-Teams der Bundesliga noch nicht greifbar. Im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen war zumindest die Defensivleistung besser als noch gegen RB Leipzig (HL-SPORTS berichtete). Trotzdem verlor man gegen den Vizemeister mit 0:1 (0:0). Kofane entwischte einmal uns sorgte für die zweite Niederlage in Folge der Rothosen. 57.000 Zuschauer sahen in der Offensive einen schwachen Aufsteiger.

Die 1. Halbzeit: VAR rettet Remis

Leverkusen bestimmte die erste Halbzeit im Volkspark klar, während der HSV offensiv kaum zur Entfaltung kam. Die erste große Chance hatten die Gäste durch Culbreath (8.), der nach einer Flanke von Maza am zweiten Pfosten vorbeiköpfte. Kurz darauf hatte Bayer Pech: Nach einer Hereingabe von Aleix Garcia traf Terrier (13.) technisch stark aus der Luft nur die Latte. In der 14. Minute zeigte Schiedsrichter Storks zunächst auf den Punkt, nachdem Maza an der Strafraumgrenze von Remberg gefoult worden war. Nach VAR-Überprüfung wurde die Entscheidung jedoch korrigiert – statt Elfmeter gab es Freistoß, den Grimaldo (16.) in die Mauer schoss. Der HSV kam nur selten gefährlich nach vorne. Königsdörffer (19.) versuchte es aus rund 20 Metern, traf aber Tapsoba. Kurz darauf musste Hamburg wechseln: Jatta (29.) konnte wegen muskulärer Probleme nicht weitermachen, für ihn kam Mikelbrencis ins Spiel. Leverkusen blieb spielbestimmend und kam über Maza und Grimaldo immer wieder zu gefährlichen Hereingaben. Terrier setzte in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs noch einen Kopfball auf das Tor, doch Heuer Fernandes hielt. So ging es nach einer klaren Leverkusener Druckphase torlos in die Kabinen.

Nach der Pause: Einmal nicht aufgepasst und vorne mit Pech

Die Gäste kamen mit viel Ballbesitz aus der Kabine und drängte den HSV früh in die eigene Hälfte. Nach einer Ecke köpfte Tapsoba (54.) aus kurzer Distanz auf das Tor, Heuer Fernandes parierte. Auf der Gegenseite hatte Hamburg eine gute Möglichkeit: Nach weitem Einwurf von Mikelbrencis verlängerte Downs den Ball zu Remberg (55.), dessen Abschluss aus zwölf Metern jedoch zu zentral geriet und von Blaswich gehalten wurde. Bayer blieb gefährlicher und suchten immer wieder Kofane im Strafraum. Ein Treffer von Tapsoba (68.) wurde wegen eines Handspiels zurecht aberkannt. Kurz darauf fiel dann doch die Führung: Maza steckte links im Strafraum durch, Christian Kofane (73.) zog wuchtig mit links ab und traf unter die Latte zum 1:0. Der HSV reagierte mit mehreren Wechseln, kam offensiv aber nur selten durch. Leverkusen kontrollierte weiterhin das Spiel und hatte durch Palacios (88.) nach einer Ecke noch eine gute Möglichkeit, die knapp am zweiten Pfosten vorbeiging. In der Schlussphase versuchte Hamburg noch einmal Druck aufzubauen, doch die beste Chance bis dahin hatte Stange (91.), dessen Schuss mit dem Außenrist von Blaswich pariert wurde. Drei Minuten danach verpasste Tillman noch das 2:0. Auf der anderen Seite versuchten die Hamburger nochmal alles mit dem Mut der Verzweiflung, doch Elfadli (96.) verpasste knapp und kurz danach hatte Vuskovic gleich doppelt die große Möglichkeit auf den Ausgleich. Der Innenverteidiger scheiterte aus Nahdistanz erst an Blaswich und köpfte den Abpraller an die Latte. Pech und Schluss. Am Ende jedoch war es eine verdiente Schlappe für die Rothosen.

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Die Tabelle

1.FC Bayern München2488 : 2363
2.Borussia Dortmund2451 : 2552
3.TSG Hoffenheim2449 : 3146
4.VfB Stuttgart2448 : 3246
5.RB Leipzig2446 : 3344
6.Bayer 04 Leverkusen2445 : 2943
7.Eintracht Frankfurt2448 : 4934
8.Sport-Club Freiburg2434 : 3933
9.FC Augsburg2430 : 4131
10.1. FC Union Berlin2429 : 3828
11.Hamburger SV2426 : 3526
12.Bor. Mönchengladbach2427 : 3925
13.1. FC Köln2433 : 4124
14.1. FSV Mainz 052427 : 3923
15.FC St. Pauli2423 : 4023
16.SV Werder Bremen2425 : 4422
17.VfL Wolfsburg2433 : 5320
18.1. FC Heidenheim2422 : 5314

Bildquellen

  • Remberg: Lobeca/Norbert Gettschat
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