Historisch! Oberligist erfüllt seinen Traum beim Masters 2026

Der SV Todesfelde gewinnt zum zweiten Mal in Folge das Hallen-Masters in Kiel

Janek Sternberg (SV Todesfelde) und Mats Klüver (SV Todesfelde) liegen sich in den Armen. Foto: Lobeca/Mascha Holm

Kiel – Es ist vollbracht. Der SV Todesfelde hat das SHFV-Hallenmasters 2026 in der Wunderino-Arena vor 8560 Fans in Kiel gewonnen und damit erfolgreich seinen Titel verteidigt. Das Halbfinale bestand aus drei Oberliga-Mannschaften, darunter die Plätze eins bis drei. Dort sicherten sich die beiden Höchstplatzierten in packenden Duellen den Einzug ins große Finale, wo sich der aktuelle Spitzenreiter durchsetzte und den Pokal in den Himmel strecken durfte.

SV Todesfelde mit einer Choreo beim Masters. Foto: Lobeca/Mascha Holm

Der Traum lebt

Die KO-Runde eröffneten der Heider SV und der SV Todesfelde. In diesem Duell ging es von Beginn an körperlich ordentlich zur Sache. Das mündete in einer frühen Zeitstrafe für die Heimmannschaft. Die Segeberger nutzten diese Überzahl gut aus und gingen durch Janek Sternberg mit 1:0 in Führung. Wenig später muss der Ausgleich fallen, doch Landvoigt im Tor der Gäste ist in überragender Manier zur Stelle. Die verpasste Chance bestrafte der SVT direkt und erhöhte in Person von Lasse Jetz auf 2:0. Landvoigt bekam dann vier Minuten vor Schluss selbst die Zeitstrafe, was der Heider SV gleich zum Anschluss durch Azat Selcuk nutzte. Die Schlussphase war geprägt von vielen kleinen Fouls. Ein Konter des Oberliga-Spitzenreiters mündete in der Vorentscheidung, als Morten Liebert auf 3:1 stellte. Fabian Arndt reagierte mit einem Traumtor, doch es kam zu spät. Der SV Todesfelde gewann am Ende mit 3:2 und durfte weiter von der Titelverteidigung träumen.

Fabian Landvoigt (SV Todesfelde) ballt die Faust. Foto: Lobeca/Fabian Lamprecht

Hin und her im zweiten Halbfinale

Somit blieb die Frage, wer als als zweites Team ins Finale schafft. Der VfR Neumünster bekam es mit Holstein Kiel zu tun und profitierten früh von einem Eigentor des Kielers Malte Petersen (ET). Doch die Antwort der Bundesligareserve folgte prompt. Islam Matene traf zum Ausgleich – und bereits zum vierten Mal im Turnier. Dann schlug wieder der VfR zu, der durch Ilir Serifi den alten Vorsprung wiederherstellte. Aber erneut zeigte sich Holstein unbeeindruckt, denn Jorden Winter brachte den wiederholten Gleichstand. Zum ersten Mal in diesem Spiel gelangen den Kielern schließlich zwei Treffer in Folge. Cengizhan Koc drehte den Spielstand komplett. Neumünster probierte nochmal alles, musste die letzte Minute aber zu dritt auf dem Feld verbringen. 40 Sekunden vor Schluss dann der Treffer – auf der anderen Seite. Koc schnürte den Doppelpack zum 4:2-Endstand und damit zum Finaleinzug für Holstein Kiel.

Fans des SV Todesfelde sorgen für tatkräftige Unterstützung. Foto: Lobeca/Mascha Holm

Es ist vollbracht

Dann war es soweit: Der Spitzenreiter der Oberliga und dessen erster Verfolger betraten das Spielfeld zum großen Finale. Los ging es. Den besseren Start erwischte der Titelverteidiger. Mirko Boland traf zum frühen 1:0. Die Nervosität war auf dem Feld zu spüren. Ein Murmel-Tor von Benny Soares ließ die Segeberger auf zwei Tore davon ziehen. Das ließ Holstein jedoch nicht auf sich sitzen und kam durch Laurynas Kulikas auf 1:2 heran. Keiner wollte nun einen Fehler machen, der am Ende alles entscheiden könnte. Kiel versuchte es aus der Distanz, doch Landvoigt parierte stark. Kurz vor Schluss landete ein langer Abwurf des Torhüters bei Janek Sternberg, der stramm im Eck vollendete und mit seinem 3:1 alle Kieler Hoffnung zerschoss – und den Traum der Titelverteidigung für den SV Todesfelde realisierte.

Der SV Todesfelde holt sich den SHFV-Pokal. Foto: Lobeca/Mascha Holm

Die KO-Runde im Überblick

Halbfinale
Heider SV – SV Todesfelde 2:3
VfR Neumünster – Holstein Kiel 2:4

Finale
SV Todesfelde – Holstein Kiel 3:1

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Bildquellen

  • SVT: Lobeca/Mascha Holm
  • Landvoigt: Lobeca/Fabian Lamprecht
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