
Siebenbäumen – Im Herzogtum Lauenburg steht das große Kreispokalfinale an. Am Sonnabend um 15.30 Uhr empfängt Grün-Weiß Siebenbäumen die SIG Elmenhorst auf der Anlage „Auf der Hufe“. Für beide Mannschaften geht es um den Cup und den Einzug in den Landeswettbewerb – für Elmenhorst sogar um den ersten Finalauftritt der Vereinsgeschichte.
Während Siebenbäumen in dieser Saison aus der gemeinsamen Liga abgestiegen ist, hat sich die SIG Elmenhorst mit starken Pokalauftritten bis ins Finale gespielt. Dennoch sieht sich Elmenhorsts Koordinator Bastian Olböter nicht in der Favoritenrolle.
„Die Vorfreude auf das erste Pokalfinale in unserer 50-jährigen Vereinsgeschichte ist natürlich riesig. Für den gesamten Verein ist das ein ganz besonderer Moment, den wir auf jeden Fall genießen wollen. Gleichzeitig sehen wir das Finale auch als Belohnung für die positive Entwicklung, die der Verein in den vergangenen Jahren insgesamt genommen hat“, sagt Olböter zu HL-SPORTS.
Siebenbäumen mit Heimvorteil
„Siebenbäumen hat sich frühzeitig um die Austragung des Pokalfinales beworben und den Zuschlag erhalten. Dass sie dann selbst das Finale erreicht haben, ist für uns natürlich etwas unglücklich, gehört aber einfach dazu“, so Olböter.
Sportlich kennt Elmenhorst die Stärke des Gegners genau. In der Liga blieb Siebenbäumen gegen die SIG ungeschlagen.
Olböter weiß das: „Trotzdem bleiben wir sportlich realistisch. Siebenbäumen ist zwar aus unserer Liga abgestiegen, hat uns in dieser Saison aber trotzdem ein Unentschieden und eine Niederlage beigebracht. Deshalb sehen wir uns keinesfalls in der Favoritenrolle. Gerade in einem Pokalfinale spielen viele Faktoren eine Rolle und wir wissen genau, welche Qualität und Erfahrung beim Gegner vorhanden ist.“
Gemeinsame Busreise zum Finale
In Elmenhorst ist die Euphorie vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte spürbar. Der gesamte Verein will den Tag gemeinsam erleben.
„Für uns wird es deshalb wichtig sein, mit voller Konzentration und dem nötigen Respekt in dieses Spiel zu gehen“, erklärt der Gäste-Koordinator – und weiter: „Gleichzeitig wollen wir diesen Tag gemeinsam mit dem gesamten Verein genießen. Wir treffen uns am Samstag mit Spielern, Trainern, Funktionären, Freundinnen und Fans in Elmenhorst und reisen dann gemeinsam mit dem Bus nach Siebenbäumen. Allein das zeigt schon, welchen Stellenwert dieses Finale für uns als Verein hat.“
Der Weg ins Finale war auf beiden Seiten eindrucksvoll. Siebenbäumen setzte sich im Achtelfinale mit 5:1 bei Borussia Möhnsen durch, gewann anschließend 3:0 bei der SG Breitenfelde/Mölln und zog mit einem 5:2-Erfolg beim TSV Gudow ins Endspiel ein.
Elmenhorst startete mit einem 4:2 beim SSV Güster, ließ im Viertelfinale ein deutliches 9:1 bei der SpVgg. Lütau folgen und besiegte im Halbfinale den Ratzeburger SV mit 4:1.
Olböter vor dem Finale: „Wir freuen uns einfach extrem auf dieses Spiel und hoffen auf einen besonderen Fußballtag für beide Vereine.“






