
Rethwisch – Der VfL Rethwisch erwischte keinen guten Start in die aktuelle Saison der Kreisliga Südost. Die ersten Wochen ließen nach einem komplizierten Sommer vermuten, dass sich die Stormarner im Tabellenkeller einfinden werden, doch man schaffte die Wende. Die Ergebnisse ließen sich sehen und vor allem zu Hause war man höchst unbequem.
Starke Form nach Fehlstart
Der VfL Rethwisch steht nach 18 absolvierten Spielen auf dem zwölften Tabellenplatz. Dies ist das Zwischenergebnis einer Hinrunde, die von Höhen und Tiefen geprägt war. Der Saisonstart bereitete noch Sorgen, denn es gab drei Niederlagen. Diese wurden allerdings realistisch eingeordnet, denn man hatte keinen einfachen Sommer. Es gab eine Veränderung auf der Trainerposition. Mit Walter Thielenhaus fand man erst spät einen neuen Coach. Hinzu kamen die Ausfälle von wichtigen Stützen, denn vor allem Gerrit Schubrings Fehlen war klar zu merken. Außerdem hatte man mit den Spielen gegen Lübeck 1876, Schlutup und Pansdorf II gleich drei Anwärter auf den Aufstieg zum Start. Danach zeigten die Stormarner allerdings, welche Qualität in ihnen steckt. In sechs Spielen gab es 11 von 18 Punkten und nur eine Pleite. Vor allem die Ausbeute im heimischen Pappelstadion ließ sich sehen, denn zehn der besagten elf Punkte holte man zu Hause. Christopher Willuhn hatte dabei als Torjäger einen erheblichen Anteil. Der Endspurt war allerdings wieder durchwachsen. Sieben Punkte aus neun Spielen sowie 29 Gegentreffer ließen Rethwisch in der Tabelle wieder fallen, sodass der angesammelte Vorsprung wieder geschmolzen ist. Acht Punkte sind es auf den 14. Platz. Trainer Thielenhaus sagte zur Hinserie gegenüber HL-SPORTS: „Leider haben wir unsere Ziele nicht ganz erreicht. Es muss dringend an den Gegentoren gearbeitet werden. Hier ist die gesamte Mannschaft gefragt.“

Ausblick
Ein Sonderlob vom Trainer erhielten Jannes Schönwald und Tim Sämann. Schönwald ist der Kapitän der Mannschaft und ein ganz wichtiger Faktor. Er bringt die Ruhe ins Mittelfeld und glänzt vor allem mit seiner Erfahrung. Sämann stand in 15 Spielen auf dem Feld und traf einmal. Die meisten Minuten der Saison verbuchte Torjäger Willuhn. Im neuen Jahr warten auf den VfL noch einige schwierige Aufgaben. Vor allem der Saisonendspurt hat es in sich, sodass man bis dahin gerne den Klassenerhalt eingetütet haben möchte. Die Arbeit dafür startet in den kommenden Wochen. Bisher nahm man an einem Hallenturnier in Leezen teil, wo man in der Vorrunde ausschied. Es folgen weitere, bevor man am 7. Februar beim TSV Trittau das erste Testspiel absolviert. Eine Woche später trifft man auf den VfL Oldesloe, bevor das erste Ligaspiel am 22. Februar wartet. Dann gastiert der TSV Schlutup am Buchrader Weg. Personell gibt es keine Veränderungen. Einzig Jonas Klaus kehrt zurück und ist somit eine weitere Option.







