Horror-Verletzung überschattet erneuten Hoffenheim-Sieg bei Hansa Rostock

Rostock unterliegt der TSG 0:1

Kelven Frees (TSG 1899 Hoffenheim II) wird behandelt, Spieler stehen unter Schock. Foto: Lobeca/Andreas Knothe

Rostock – Anderthalb Wochen nach dem Pokal hieß am Sonnabend der Gegner an der Ostsee schon wieder TSG Hoffenheim – diesmal ging es für den F.C. Hansa Rostock im Ligabetrieb aber gegen die Zweitvertretung der Sinsheimer. Der Sieger hieß jedoch erneut TSG. Nach 90 Minuten setzten sich die Gäste mit 1:0 (1:0) durch. Eine schwere Verletzung auf Hoffenheimer Seite ließ den Auswärtssieg jedoch in den Hintergrund rücken.

Individuelle Klasse entscheidet

Eine Einzelaktion brachte die frühe Führung für den Gast, die durchaus überraschend kam. Ayoube Amaimouni-Echghouyab (13.) setzte sich auf der rechten Seite gegen gleich mehrere Rostocker sehenswert durch und schlenzte die Kugel anschließend mit links ins lange Eck. Mit wenig weiteren Highlights ging es in die Kabine. Aus dieser kamen die Hausherren besser heraus, ehe sich der große Schockmoment ereignete: Dietze wurde im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht und landet genau auf dem linken Bein von Hoffenheim-Verteidiger Frees, der sofort liegen bleibt. Schnell war zu erkennen, dass das Bein einen Fehlstand aufweist. Den Spielern drum herum war Schock und Trauer anzusehen, einige vergossen sogar Tränen. Schließlich musste Frees mit der Trage vom Platz getragen werden, begleitet von Applaus beider Fanlager. In der Schlussphase verpassten es das Team von Stefan Kleineheismann, die Führung auszubauen und es blieb am Ende beim knappen 1:0.

„Nicht brutal genug“

Hansa-Trainer Daniel Brinkmann sagte nach der Begegnung über das Spiel: „Über 90 Minuten gesehen gehen die klaren Torchancen an Hoffenheim. Wir kommen zwar immer wieder in diese Zonen rein, aber uns fehlt die Durchschlagskraft. Wir sind da nicht brutal genug, auch wenn wir Durchbrüche über Außen in die Tiefe haben. Die Abschlüsse müssen wir besser setzten, mehr zum Abschluss kommen und mehr in den Ball reingehen. Das gefällt mir nicht. Ich glaube nicht, dass die Jungs nicht versucht haben, alles rauszuhauen, aber definitiv haben wir in der Abschlussqualität aktuell ein Problem. Das sieht man unter anderem an den Standardsituationen, wo wir zweimal frei zum Kopfball kommen. Dazu haben wir einige Situationen, wo wir nochmal querspielen und nicht zielstrebig genug sind. Wir müssen es mehr erzwingen.“

„Zumindest ein Kann-Elfmeter“

Mit ein paar Entscheidungen gab sich der Coach nicht zufrieden: „Am Ende ist es ärgerlich für uns, denn ich fand die erste Sitaution schon sehr strittig, auch wenn ich nicht gerne mecker. Das ist zumindest ein Kann-Elfmeter. In der ersten Halbzeit war es auch in der einen Situation klar kein Abseits. Auch bei der Vereletzung werden wir vorher gefoult. Ich will es aber nicht am Schiedsrichter festmachen.“

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