HSV: „Egal, ob zu Hause oder auswärts – entscheidend sind die drei Punkte“

Merlin Polzin zum Spiel

Merlin Polzin (Trainer, Hamburger SV) im Fokus. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Heidenheim – Am gestrigen Sonnabend gewann der Hamburger SV erstmals seit fast acht Jahren wieder ein Bundesliga-Auswärtsspiel. Ein 2:0-Erfolg beim 1. FC Heidenheim brachte wichtige drei Punkte, durchweg ungefährdet war der Sieg jedoch nicht. Vor allem Heuer Fernandes im Kasten der Rothosen hielt mehrfach die Null fest.

Einladung zu Beginn

HSV-Trainer Merlin Polzin zeigte sich nach der Partie „extrem glücklich, dass wir heute die drei Punkte mitnehmen können. Ich glaube, das Spiel spricht für sich. Wir haben keinen guten Anfang gehabt und sowohl in der Positionierung als auch im eigenen Ballbesitz den Gegner in der ersten Viertelstunde zu der einen oder anderen Situation eingeladen. Das hat mir nicht gut gefallen.“

Mehr Struktur und gutes Timing

„Im Laufe der ersten Halbzeit haben wir es dann aber geschafft, mehr Struktur reinzubekommen und häufiger in die Situationen zu kommen, die wir uns in den Halbräumen vorgenommen hatten. Wir hatten den einen oder anderen Abschluss mit guten Möglichkeiten und dann erfreulicherweise auch ein sehr gutes Timing beim Führungstor, als Philip (Otele) Ransy (Königsdörffer) stark in Szene gesetzt wird und wir das 1:0 mit in die Halbzeit nehmen“, beschrieb der Coach Durchgang eins.

„Hat mir nicht gefallen“

„In der Halbzeit haben wir noch einmal klar angesprochen, dass es gegen diese Mannschaft – und auch mit Blick auf die vergangenen Jahre und die Art und Weise, wie wir Heidenheim kennen – nicht darum gehen kann, ein 1:0 einfach nur zu verwalten. Wir wissen, dass dann viel Power auf uns zukommt: viel Personal im Strafraum, viele Hereingaben und insgesamt eine enorme Wucht im Spiel von Heidenheim“, so Polzin weiter, der klarstellte: „Trotzdem haben wir in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit kaum noch stattgefunden. Das hat mir mit Blick auf den Druck und auch auf das, was wir unter der Woche besprochen haben, nicht gefallen. Da können wir uns bei Ferro (Heuer Fernandes) bedanken, dass er uns mit seinen Aktionen sehr gut im Spiel gehalten hat. Das 2:0 hat uns dann natürlich extrem geholfen, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen.“

„Das brauchst du hier auch“

Schließlich fasste der 35-Jährige zusammen: „Dazu kommt ein bisschen Glück bei der knappen Abseitssituation – das brauchst du hier auch, um erfolgreich zu sein. Insofern sind wir extrem glücklich, dieses anspruchsvolle Spiel für uns entschieden zu haben und den ersten Auswärtssieg mitzunehmen. Für uns ist es letztlich egal, ob zu Hause oder auswärts – entscheidend sind die drei Punkte.“

Der 21. Spieltag (6.–8.2.2026)

Berlin – Frankfurt 1:1
Freiburg – Bremen 1:0
Mainz – Augsburg 2:0
Wolfsburg – Dortmund 1:2
St. Pauli – Stuttgart 2:1
Heidenheim – Hamburg 0:2
Mönchengladbach – Leverkusen 1:1
Köln – Leipzig (So., 15.30 Uhr)
München – Hoffenheim (17.30 Uhr)

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  • Polzin: Lobeca/Henning Rohlfs
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