HSV-Stürmer Lukas Hinterseer
Foto: Lobeca/Raasch
Anzeige
Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Es ist für den Hamburger SV das letzte Heimspiel des Jahres. Der 1. FC Heidenheim ist am Freitag zu Gast (Anpfiff 18.30 Uhr). HSV-Coach Dieter Hecking könnte dabei auf Lukas Hinterseer zurückgreifen. Der Österreicher absolvierte das Mannschaftstraining am Donnerstag in vollem Umfang. „Er war gestern schon absolut beschwerdefrei. Es sieht alles gut aus. Da unsere Personaldecke nicht so groß ist, kann ich mir durchaus vorstellen, ihn morgen mit in den Kader zu nehmen. Er hat viel gemacht in den letzten zwei Wochen, für einen Kurzeinsatz wird es immer reichen. Xavier Amaechi hat auch das volle Trainingsprogramm mitmachen können über die Woche. Auch er ist dabei. Timo Letschert, der letzte Woche noch leichte Oberschenkelprobleme hatte, hat auch voll durchtrainiert. Genauso wie Aaron Hunt, der am Anfang der Woche noch ein bisschen ruhiger gemacht hat, um sich nach seinem grippalen Infekt wieder an die Belastung heranzuführen. Er ist auch ein Spieler, der jederzeit startklar ist“, so Hecking auf vor dem Spiel.

Bakery Jatta kehrt auf jeden Fall zurück. „Baka ist nach seiner Rotsperre wieder einsatzbereit. Ich fand es gut, dass er letztes Wochenende noch einmal 90 Minuten bei der U21 gespielt hat. Dass er wichtig für uns ist, ist keine Frage. Er hat in den letzten Wochen und Monaten noch einmal einen richtigen Entwicklungsschritt genommen und spielt eine sehr auffällige Saison. Ich bin froh, dass er morgen Abend wieder in der Startelf stehen wird, da mache ich kein Geheimnis draus“, meint der 55-jährige Cheftrainer der Rothosen.

Zum Gegner sagt er: „Heidenheim ist einer der stabilsten Mannschaften in der 2. Liga. Nach einem etwas schlechteren Saisonstart hatten sie in den letzten Wochen einen deutlichen Formanstieg. Sie haben in den letzten Jahren nicht umsonst lange um den Aufstieg mitgespielt. Der Trainer arbeitet mittlerweile in den Spuren von Volker Finke, wenn nicht darüber hinaus. Ich schätze ihn sehr, weil er sehr unaufgeregt ist und eine tolle Arbeit macht. Es trifft der Zweite auf den Vierten. Das ist ein Spitzenspiel. Und wir haben morgen die große Chance, den Tabellenvierten auf neun Punkte Abstand zu bringen. Das ist unsere Aufgabe.“

Mit Chance kann der HSV wieder die Tabellenführung übernehmen. Dazu müsste nur zeitgleich Arminia Bielefeld zuhause gegen Karlsruher SC verlieren. Ein Kopf an Kopf-Rennen am Freitagabend also in Liga zwei.

16.Spieltag (6.-9.12.):
Hamburg – Heidenheim (Fr.)
Bielefeld – Karlsruhe
Hannover – Aue (Sa.)
Kiel – Osnabrück
Fürth – Bochum
Regensburg – St. Pauli (So.)
Dresden – Sandhausen
Wiesbaden – Darmstadt
Stuttgart – Nürnberg (Mo.)

Platz2. BundesligaSpielePunkte
1.DSC Arminia Bielefeld1532
2.Hamburger SV1529
3.VfB Stuttgart1526
4.1. FC Heidenheim1523
5.FC Erzgebirge Aue1523
6.Holstein Kiel1521
7.SV Sandhausen1521
8.SSV Jahn Regensburg1520
9.VfL Osnabrück1520
10.Karlsruher SC1519
11.SpVgg Greuther Fürth1519
12.SV Darmstadt 981518
13.VfL Bochum 18481517
14.Hannover 961517
15.FC St. Pauli1515
16.1.FC Nürnberg1515
17.SV Wehen Wiesbaden1513
18.SG Dynamo Dresden1512