HSV mit Mega-Transfer

Almuth Schult wechselt zu den Rothosen

Torhüterin Almuth Schult in ihrem letzten Spiel für den VfL Wolfsburg im DFB-Pokalfinale 2022. Foto: Lobeca/Ines Hähnel

Hamburg – Europameisterin 2013, Champions-League-Siegerin 2014, Welttorhüterin 2014, Olympiasiegerin 2016, sechsfache Deutsche Meisterin (2014, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022) und achtfache DFB-Pokal-Siegerin (2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022) – jetzt beim Hamburger SV: Almuth Schult verstärkt die Rothosen ab sofort in der 2. Frauen-Bundesliga. Der HSV hat einen Mega-Transfer abgeschlossen.

Dreifache Mutter war schon beim HSV

Die 33-Jährige spielte nach der Geburt ihres dritten Kindes im vergangenen Jahr beim Angel City FC (USA) und stand im vergangenen November das erste Mal wieder im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Jetzt soll sie ihrem früheren Verein zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen. Von 2007 bis 2008 spielte die gebürtige Dannenbergerin (rund 100 Kilometer östlich von Hamburg) beim Hamburger SV. Danach wechselte die Torfrau zum Magdeburger FFC und weiter zum SC 07 Bad Neuenahr sowie VfL Wolfsburg. Für die Wölfinnen stand sie von 2013 bis 2022 zwischen den Pfosten.

Regularien machen Transfer möglich

Die Hamburger teilten mit, dass der „Transfer nur durch Passagen der DFB-Spielordnung (§ 17 Nr. 2.2) und den FIFA-Regularien (Art. 6 Nr. 3 d) möglich wurde, die es Spielerinnen erlauben, nach ihrem Mutterschutz auch außerhalb der festgeschriebenen Transferperioden bei einem neuen Verein ein Spielrecht zu beantragen – Schult bekam im August 2023 ihr drittes Kind. Durch diese Regelung wird Müttern der Wiedereinstieg in den Leistungssport vereinfacht, die durch ihre Schwangerschaft ohnehin ihre Karriere pausieren müssen“.

„Unsere jungen Spielerinnen werden profitieren“

Catharina Schimpf, Koordinatorin Frauenfußball beim HSV sagt: „Almuth ist eine gestandene Persönlichkeit und verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz, den sie in unser Team einbringen kann. Von ihrer Art und der Ruhe, die sie ausstrahlt, werden auch unsere jungen Spielerinnen profitieren. Wir sind absolut davon überzeugt, dass Almuth uns auf und neben dem Platz weiterhelfen wird.“

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„Ich durfte beim HSV meine ersten Schritte im Erwachsenen-Fußball machen“

Schult selbst meint: „Hamburg war für mich schon immer eine besondere Stadt und ich durfte beim HSV meine ersten Schritte im Erwachsenen-Fußball machen, von daher gab es schon immer eine besondere Verbindung. Ich spüre, welche ernsthaften Ambitionen der HSV hat und freue mich, wieder ein Teil davon zu sein.“

Comeback nach Operation

Schult unterzog sich 2019 einer Schulteroperation und brachte ein Jahr später Zwillinge zur Welt, feierte nach rund zwei Jahren ihr Comeback im Tor der Wolfsburgerinnen. Sie gehört damit eine der ersten deutschen Profifußballerinnen, die nach der Geburt eines Kindes in den Leistungssport zurückkehrte. Neben ihrer Kariere ist sie als TV-Expertin für die ARD aktiv.

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