HSV ohne Neun ins Wochenende – wie stehen die Chancen?

Zwei Siege und der Aufsteiger bleibt dabei

Merlin Polzin (Trainer, Hamburger SV). Foto: Lobeca/Ralf Homburg

Hamburg – Mit Miro Muheim (Schweiz), Giorgi Gocholeishvili (Georgien), Luka Vuskovic (Kroatien), Philip Otele (Nigeria) und Ransford Königsdörffer (Ghana) sind fünf A-Nationalspieler sowie Damion Downs (U21 USA), Fabio Balde (U20 Portugal), Hannes Hermann (U20 Deutschland) und Otto Stange (U19 Deutschland) auf Länderspielreise, ehe es in den Endspurt der Bundesliga geht. “Zuhause“ im Volkspark herrscht indes Ruhe auf dem Trainingsplatz. Trainer Merlin Polzin gab seinem Team über das Wochenende frei.

Die Planungen für den Klassenerhalt laufen trotzdem weiter. Das Restprogramm von acht Partien steht zu Ostern an. Für den Hamburger SV ist das Ziel greifbar. Mit 30 Punkten hat der Aufsteiger neun Zähler Vorsprung auf den VfL Wolfsburg, der auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, sechs vor Stadtrivale FC St. Pauli (Relegationsrang). Grund dafür war die bisher gute Rückrunde, in der die Rothosen dreimal siegten und fünf Unentschieden spielten. Nach zehn Begegnungen gab es nur zwei Niederlagen – gegen Leipzig und Leverkusen. Die Werkself ist im Übrigen nur die bessere Tordifferenz vom HSV getrennt.

Rest-Spielplan

Der Spielplan des HSV für die kommenden Wochen hat es in sich – bietet aber auch Chancen.

Zunächst geht es am Sonnabend, 4. April, zuhause gegen Augsburg, ein direktes Duell gegen einen Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte. Eine Woche später wartet mit Stuttgart auswärts ein deutlich stärkerer Gegner, der aktuell im oberen Drittel steht. Ähnlich anspruchsvoll wird die Partie darauf bei Werder Bremen, ehe mit Hoffenheim wieder ein Team aus dem oberen Mittelfeld ins Volksparkstadion kommt.

Im Mai folgen dann mit Frankfurt und Freiburg zwei weitere Begegnungen gegen etablierte Bundesligisten, die zwar schlagbar sind, aber jeweils Qualität und Stabilität mitbringen. Den Abschluss bildet das Auswärtsspiel bei Leverkusen, das aktuell ebenfalls im oberen Tabellendrittel angesiedelt ist.

Chancen

Für die Hamburger werden vor allem die Heimspiele gegen Augsburg und Hoffenheim sowie das Auswärtsspiel in Bremen entscheidend. Hier liegen realistische Punktepotenziale. Gegen Stuttgart, Frankfurt, Freiburg und Leverkusen wird es eher darum gehen, Bonuspunkte zu holen.

Unterm Strich ist es ein anspruchsvolles Restprogramm mit wenigen „leichten“ Aufgaben. Entscheidend wird sein, die direkten Duelle im unteren und mittleren Tabellenbereich für sich zu entscheiden – nur so kann der HSV den Klassenerhalt sichern, ohne bis zum letzten Spieltag zittern zu müssen.

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Ausgangslage

Die Ausgangslage ist also nicht schlecht. Insbesondere, weil die Konkurrenz im Keller mit sich selbst zu tun hat. Wenn sechs Punkte schnell erreicht werden – dabei zählt ein Pflichtsieg zuhause an Ostern gegen den FC Augsburg – sowie ein Dreier beim Nordrivalen Werder Bremen zwei Wochen später, sollte man den Klassenerhalt sicher haben. Mit 36 Punkten ist in den vergangenen acht Jahren kein Team abgestiegen.

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Bildquellen

  • Polzin: Lobeca/Ralf Homburg
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