
Hamburg – Für den Hamburger SV ist der DFB-Pokal bereits in der zweiten Runde beendet. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin unterlag Eintracht Frankfurt am Dienstagabend vor 57.000 Zuschauern im Volksparkstadion mit 1:3 (0:0). Dabei erspielten sich die Hamburger zahlreiche Möglichkeiten, scheiterten allerdings an ihrer Chancenverwertung. Die Gäste präsentierten sich dagegen äußerst effektiv.
HSV lässt Führung mehrfach liegen
Die Hamburger fanden nach einer umkämpften Anfangsphase besser in die Begegnung und erspielten sich mehrere gute Gelegenheiten. Terem Moffi wurde nach einem Steilpass in höchster Not gestoppt (22.), während El Ouahdi zwei Minuten später an Frankfurts Torhüter Noah Atubolu scheiterte. Auch Albert Grönbaek ließ eine gute Möglichkeit ungenutzt (29.). Kurz vor der Pause köpfte Sebastiaan Bornauw über das Tor (42.), sodass es trotz der besseren Chancen der Gastgeber torlos in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel übernahm Frankfurt zunehmend die Kontrolle. Robin Koch brachte die Eintracht nach einer Kopfballvorlage von Jonathan Burkardt in Führung (56.). Der HSV reagierte mit weiteren Angriffen, doch Moffi vergab aus kurzer Distanz eine große Gelegenheit zum Ausgleich (63.). Stattdessen erhöhte Burkardt auf 2:0 (71.), ehe der eingewechselte Ebnoutalib nur vier Minuten später für die Vorentscheidung sorgte. Moffi verkürzte nach einem Abpraller zwar noch auf 1:3 (79.), mehr gelang den Hamburgern allerdings nicht.
Wiedersehen bereits am Sonntag
Damit endet die Pokalreise des HSV trotz eines Chancenplus bereits in der zweiten Runde. Insgesamt verzeichneten die Hamburger 15 Torschüsse und einen xGoals-Wert von 2,95, während Frankfurt bei zwölf Abschlüssen auf 1,69 erwartete Tore kam. Für die Mannschaft von Merlin Polzin bleibt wenig Zeit, die Niederlage aufzuarbeiten. Bereits am Sonntag (17.30 Uhr) treffen beide Mannschaften erneut aufeinander. Dann ist der HSV in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt zu Gast.

