HSV-Schock vor Saison-Finale: Abwehrchef fällt gegen Sandhausen aus

Lukas Gugganig (Osnabrück), Timo Letschert (HSV), Etienne Amenyido (Osnabrück). Foto: Valeria Witters/Witters/Pool via Michael Schwarz

Hamburg – In drei Tagen ist es soweit. Der Showdown für die 2. Bundesliga und damit auch das letzte Spiel dieser Saison (in der Punktrunde) für den Hamburger SV steht an. Am Sonntag um 15.30 Uhr ist der SV Sandhausen zu Gast im Volksparkstadion. Für den HSV geht es um alles und dabei muss er nach Bielefeld schauen, denn dort spielt der Zweitliga-Meister gegen den Tabellendritten 1. FC Heidenheim. Die Rothosen haben einen Zähler Rückstand auf den FCH, muss also selbst punkten und hoffen, dass die Heidenheimer nicht gewinnen. Sportvorstand Jonas Boldt sagt: „Wir haben – auf der mentalen Ebene – nichts mehr zu verlieren. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt auf uns und unser Spiel – und wie es auf den anderen Plätzen ausgegangen ist und wofür das reicht, das schauen wir dann mal.“ Der Strohhalm heißt: Relegation! Darauf hofft man an der Elbe.

Letschert verletzt sich am Knie

Cheftrainer Dieter Hecking bat am Donnerstag zur Vorbereitung. Joel Pohjanpalo und Martin Harnik arbeiteten aus Gründen der Belastungssteuerung im individuellen Bereich. Timo Letschert verletzte sich am Knie und musste die Einheit abbrechen. Das MRT ergab die Diagnose Innenbandverletzung. Er fällt für Sonntag definitiv aus. Für ihn könnte möglicherweise Ewerton spielen. Der Brasilianer ist wieder genesen, hat insgesamt aber nur viermal in dieser Saison gespielt. Ein Wagnis in der sowieso schon instabilen Defensive.

„Optimismus überwiegt

Boldt: „Der Optimismus vor dem letzten Spieltag überwiegt, weil für uns rechnerisch immer noch alles möglich ist und weil wir generell eine Saison gespielt haben, die aus Bergen und Tälern bestand. Grundsätzlich entspricht es meinem Naturell, immer so lange zu kämpfen und zu arbeiten, bis die Saison beendet ist. Wir sind immer in der Lage, Tore zu schießen und ein Spiel zu gewinnen.“

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