HSV: Sportvorstand Jonas Boldt hat Tabelle im Kopf und Pokalfinalist zu Gast

Gedrückte Stimmung im Umfeld der Rothosen

Die HSV-Planer: Jonas Boldt (Sportvorstand, und Claus Costa (Sportdirektor) auf der Bank bei Greuther Fürth. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Hamburg – Am vergangenen Wochenende brachte der Hamburger SV einen Punkt aus Fürth mit und hat wertvollen Boden auf die direkten Aufstiegsplätze verloren. Sogar der Relegationsrang ist futsch. Fortuna Düsseldorf steht dort und hat einen Punkt Vorsprung. Die Laune im Volkspark war somit an Ostern nicht die Beste.

„Wir haben Platz zwei nicht aus den Augen verloren“

Sportvorstand Jonas Boldt stellte sich am Montag einigen Medienvertretern zum Gespräch und ließ durchblicken, dass er mit der aktuellen Tabellenkonstellation nicht zufrieden und vom Ergebnis in Fürth enttäuscht sei. Von einer Krise wollte er allerdings nichts wissen, denn dafür hätte man in den vergangenen Wochen „viele Dinge richtig gut gemacht“. Im Umfeld rumort es dagegen und das ging nicht am 42-Jährigen vorbei. Fans und Aufsichtsrat sind ebenfalls unzufrieden. Das Thema gab es in der Vorwoche bereits bei “Sky“. Zur aktuellen Lage meinte er: „Wir haben Platz zwei nicht aus den Augen verloren, sind aber auch nicht naiv. Wenn man einen Rückstand eigentlich aufholen will, den Rückstand aber vergrößert hat und den Tabellenplatz drei verliert, dann ist es jetzt erst einmal das Kernziel, den Platz zurückzuerobern. So überheblich sind wir nicht, dass wir sagen, wir haben die Tabelle nicht im Kopf.“

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Relegation als Minimalziel

Die Zeit wird immer knapper und viele Fans gehen erneut davon aus, dass der direkte Aufstieg wieder nicht geschafft wird. In einer möglichen Relegation kämen derzeit der 1. FSV Mainz 05 oder 1. FC Köln in Frage. Auch in der Bundesliga sind es noch sieben Spiele, die zu absolvieren sind.

Pokalfinalist im Volkspark zu Gast

Am Mittwoch startet die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (Sonnabend, 13 Uhr). Bis dahin hat Steffen Baumgart Zeit, seine Mannschaft auf ein Team vorzubereiten, das im Abstiegskampf steckt. Übrigens: Die “Roten Teufel“ schafften am Dienstagabend den Einzug ins Endspiel um den DFB-Pokal, gewannen bei Drittligist 1. FC Saarbrücken mit 2:0 (0:0). Die Tore für die Roten Teufel erzielten Ritter und Toure. Im zweiten Halbfinale stehen sich am Mittwochabend Zweitligist Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen gegenüber.

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