HSV: Steffen Baumgart und die Vergangenheit gegen die Rothosen-Historie

„Es gab wichtigere Stationen und Vereine“

HSV-Chefcoach Steffen Baumgart. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Hamburg – Wenn Steffen Baumgart am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr mit dem Hamburger SV zum Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga beim 1. FC Magdeburg antritt, ist es auch eine Reise in die Vergangenheit. Der 52-Jährige kickte für den ostdeutschen Traditionsclubs und war dort dazu als Trainer tätig.

Keine große Bindung

13-Mal trug der HSV-Coach das Trikot des FCM. Drei Tore gelangen ihm dabei. Zudem stand er 33 Spiele an der Seitenlinie – vor 14 Jahren. Eine lange Zeit, wie er selbst wohl ebenfalls denkt. „Es gab wichtigere Stationen und Vereine, zu denen ich eine größere emotionale Bindung habe. Das kann sich sicherlich jeder vorstellen“, erklärt Baumgart.

„Lösungen“

Respekt hat er vor dem Gegner am Wochenende dennoch und meint: „Magdeburg hat den meisten Ballbesitz der Liga und einen klaren spielerischen Ansatz. Sie haben nicht umsonst gegen die eine oder andere spielstarke Mannschaft gewonnen. Ich erwarte daher eher ein offenes Spiel im Vergleich zu Mannschaften, die sich komplett aufs Verteidigen konzentrieren. Aber wir müssen für beide Fälle, also auch für einen tiefstehenden Gegner, Lösungen haben. Denn am Ende sehen wir erst am Sonntag, wie die Partie verläuft.“

Anzeige
Anzeige
Magdeburgs Trainer Christian Titz. Foto: Lobeca/Norbert GettschatFoto Gettschat

Titz musste gehen

Es ist auch ein anderes Wiedersehen, allerdings auf der anderen Seite. Christian Titz war Coach bei den Rothosen, ist allerdings nun in Magdeburg gesettet – und das bereits seit knapp drei Jahren. Zum Jahreswechsel gab der Zweitligist bekannt, dass man den Vertrag über den kommenden Sommer vorzeitig verlängerte – „mittelfristig“, wie der Verein damals mitteilte. Inzwischen gehört er bei den Magdeburgern zu den Top-10-Trainern der Geschichte mit der längsten Amtszeit. Dem 53-Jährigen hängt allerdings eines an der nördlichen Elbe nach: Er war Interimstrainer beim Abstieg aus der Bundesliga. Diesen kann man ihm allerdings nicht anlasten. Nur sein Name steht auf dem Papier für diesen Zeitraum. Mit vier Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen sah seine Bilanz nicht schlecht aus. In der ersten Zweitliga-Saison musste der gebürtige Mannheimer nach zehn Spielen gehen. Bilanz zu diesem Zeitpunkt: Fünf Siege, drei Unentschieden, zwei Niederlagen – Platz fünf.

Regionalliga Nord: Wer wird Meister?

  • Hannover 96 II (68%, 330 Votes)
  • Phönix Lübeck (15%, 74 Votes)
  • SV Meppen (6%, 29 Votes)
  • HSV II (5%, 22 Votes)
  • Holstein Kiel II (2%, 10 Votes)
  • TSV Havelse (2%, 9 Votes)
  • SV Drochtersen/Assel (1%, 5 Votes)
  • VfB Oldenburg (1%, 4 Votes)
  • Teutonia Ottensen (1%, 4 Votes)

Total Voters: 487

Wird geladen ... Wird geladen ...
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -