HSV-Trainer Walter mit gleichem Plan nach Köln – „Geld-zurück-Garantie“ bei Vertragsauflösung?

Rothosen als Außenseiter zum Bundesligisten

Faride Alidou (Hamburger SV) kommt gegen Dresdens Torwart Kevin Broll zu spät. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Hamburg – Wenn am kommenden Dienstag (18.1.) um 18.30 Uhr das Achtelfinale im DFB-Pokal beginnt, ist der Hamburger SV mit von der Partie. Es geht zum Bundesligisten 1. FC Köln. Die „Jecken“ müssen dieses Jahr erneut auf ihren Karneval verzichten und werden trotz der 0:4-Niederlage vom vergangenen Spieltag gegen den Deutschen Meister FC Bayern München hochmotiviert gegen den Zweitligisten auftreten wollen.

Kessler sieht Hamburg „ordentlich unterwegs“

„Wir haben eine interessante Begegnung vor der Brust. Es ist ein großes Traditionsduell. Es ist schön, wieder gegen den Hamburger SV zu spielen. Für mich ist das eine Mannschaft, die in die Bundesliga gehört. Sie sind in der 2. Bundesliga ordentlich unterwegs und sind in der Lage, einen Bundesligisten zu schlagen. Wenn wir unsere Leistung nicht abrufen, können wir gegen jede Mannschaft verlieren. Wir können aber auch gegen jede Mannschaft gewinnen. Wir wollen weiterkommen. Der Trainer hat schon häufiger gesagt, dass er das Pokalendspiel in seiner Heimatstadt erreichen will“, sagte Kölns Sportlicher Leiter Thomas Kessler (früher FC St. Pauli) nach dem Bayern-Spiel mit Ausblick auf die Partie im Pokal gegen Hamburg.

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HSV-Trainer Tim Walter will nicht von seinem System abweichen. Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Walter will das Konterspiel verbessern

Auch beim HSV gab es nichts zu feiern, denn das 1:1 in Dresden war das zehnte Unentschieden im 19. Saisonspiel. Von Platz drei ging es runter auf Rang fünf. Erzrivale Werder Bremen zog an den Rothosen vorbei. Hamburgs Cheftrainer Tim Walter blickt noch einmal kurz auf den schattigen Dynamo-Auftritt seine Mannschaft zurück: „Wir schon viele Dinge viel besser gemacht in der Vergangenheit. Klar waren wir aus der kalten Pause heraus, aber wir waren sehr gut drinnen und gut darauf eingestellt, trotzdem sind einige Dinge noch nicht so ineinander übergegangen. Wir waren ein bisschen zu statisch, haben zu wenig rotiert und es war zu wenig Intensität. Vor allem müssen wir an den Kontern arbeiten. Ich dachte, dass wir schon weiter wären.“

„Diese Erlebnisse brauchen wir“

Zum Pokalspiel bei den Kölnern meinte er: „Die Jungs haben gezeigt, dass sie den Pokal sehr gerne haben. Das erlebten wir bereits in Nürnberg. Das war ein tolles Erlebnis und diese Erlebnisse brauchen wir, um uns weiterzuentwickeln. Unsere Abläufe sind immer die gleichen. Wir verteidigen gut, haben viel den Ball und deswegen wollen wir das auch in Köln so haben. Dann können wir den Gegner stressen. Darum wollen wir an unserem Plan festhalten und ihn verbessern.“

Tommy Doyle spielt bald in Wales. Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Doyle bald mit neuem Verein

Das Kapitel Tommy Doyle könnte sich, wie schon vermutet, ganz schnell im Volkspark erledigen. Der 20-jährige Engländer steht vor einem Wechsel zum walisischen Club Cardiff City in der 2. Liga. Die Leihgabe von Manchester City ist mit nur sechs Einsätzen beim HSV in der Hinrunde seit der Winterpause nicht mehr an der Elbe gewesen und weilt in seiner Heimat. Vielleicht besteht bei der Leihgebühr von etwa 1 Million Euro eine „Geld-zurück-Garantie“.

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Alle Spiele im Achtelfinale

1860 München – Karlsruhe (Di., 18.30 Uhr)
Köln – Hamburg
St. Pauli – Dortmund (20.45 Uhr)
Bochum – Mainz
Hannover – Mönchengladbach (Mi., 18.30 Uhr)
Leipzig – Rostock
Hoffenheim – Freiburg (20.45 Uhr)
Hertha BSC – Union Berlin

Wer gewinnt das Hamburger Stadtderby in der 2. Liga?

  • Hamburger SV (59%, 303 Votes)
  • FC St. Pauli (27%, 136 Votes)
  • Unentschieden (14%, 74 Votes)

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