HSV: Ultras schießen gegen VfB Lübeck – „selten dämlich“

Banner im Heimspiel auf der Nordtribüne

Spruchbanner der HSV-Ultras gegen den VfB Lübeck.

Hamburg – Aktuell scheint die Lage um den Fan-Stress beim VfB Lübeck ruhig zu sein. Ein Gespräch und davor jeweils Stellungnahmen der beiden zerstrittenen Gruppen “Ultra Kollektiv Lübeck (UKL)“ und “Halunken“ sowie des Vereins war alles, was nach dem Überfall auf das Contidorf (HL-SPORTS berichtete) zu hören oder sehen war. Beide Fanlager wurden im Stadion getrennt. Das gilt vorerst bis zum Saisonende. Weitere Gespräche sollen zwischen den beiden Gruppierungen und dem VfB-Vorstand Dr. Dieter Gudel aber stattfinden.

Auswärts in der Regionalliga Nord gab es zuletzt sogar keine Gästetickets in Jeddeloh und Hannover, blieb der Gästebereich leer. Die Grün-Weißen baten den gegnerischen Verein darum, um keine weitere Eskalation aufkommen zu lassen.

Nun haben sich die Hamburger Ultras zu Wort gemeldet, die mutmaßlich für den Angriff auf die „Halunken“ beim Heimspiel des VfB gegen den HSV II zusammen mit UKL-Teilen im Conti-Dorf an der Lohmühle verantwortlich waren.

Während der Partie Hamburger SV gegen TSG Hoffenheim wurde nun auf der Nordtribüne ein Banner mit der Aufschrift “VfB Lübeck: Haltung zeigt man nicht in Statements – niemals aufgeben Ultra Kollektiv Lübeck“ entrollt. In den Sozialen Medien wurde das unter anderem mit folgendem Satz kommentiert: „Als angreifende Gruppierung noch irgendwelche Forderungen stellen – selten dämlich.“

Gerade erst fielen Hamburger beim Nordderby in Bremen unangenehm auf, als sie Raketen in Zuschauerblöcke schossen. Zudem brannte es in den Toiletten.

Dagegen scheint es in Lübeck derzeit ruhig zu sein. UKL und Halunken sind im Stadion friedlich und supporten ihre Mannschaft aus unterschiedlichen Bereichen des Stadions. Die Pappelkurve bleibt vorerst gesperrt.

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