HSV verliert gegen Eintracht Freigang

Linberg gleicht zwischenzeitlich aus – Paulick überzeugt trotz vier Gegentreffern

Lea Paulick (Hamburger SV). Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Frankfurt – Der Hamburger SV hat am Sonnenabend in der Frauen-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt eine klare Niederlage kassiert. Am Ende setzte sich der Favorit nach drei Treffern von Laura Freigang mit 4:1 (1:0) durch, auch wenn der HSV zwischenzeitlich Hoffnung schöpften. Für sie bleibt es bei drei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen, da SGS Essen gegen den FC Bayern München 0:5 verlor.

Die 1. Halbzeit: Frankfurt effizient – HSV hält lange dagegen

Die Partie begann intensiv, mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Frankfurt hatte zwar mehr Ballbesitz, doch die besseren Aktionen gehörten zunächst den Gästen. Mikolajova prüfte früh Altenburg, später verpasste Brunnthaler nach einem starken Antritt die Führung. Mit zunehmender Spielzeit übernahm Frankfurt mehr Kontrolle – und ging schließlich in Führung. Freigang (29.) traf nach Vorarbeit von Memeti zum 1:0 – aus dem Nichts.

Nach der Pause: Linberg mit Traumtor – schnelle Antwort der Gastgeberinnen

Im zweiten Durchgang zeigte der HSV Moral. Camilla Linberg (54.) traf per direktem Freistoß sehenswert zum 1:1 und ließ die Hamburgerinnen kurz hoffen. Doch die Antwort folgte prompt: Freigang (59.) stellte die Führung für die Gastgeberinnen wieder her. Spätestens mit dem Foulelfmeter durch Senß (70.) war die Partie entschieden. In der Schlussphase machte erneut Freigang (85.) mit ihrem dritten Treffer alles klar.

Paulick ragt heraus

Trotz der Niederlage war Torhüterin Lea Paulick eine der auffälligsten Spielerinnen auf Hamburger Seite. Immer wieder verhinderte die Ex-Frankfurterin (kam im Winter von den Hesssinnen) weitere Gegentreffer, unter anderem kurz vor Schluss gegen Freigang. Am Ende blieb es beim verdienten Sieg der Eintracht.

Nach dem kommenden Wochenende empfängt der HSV am Montag (30.3.) Bayer Leverkusen. Am Sonntag (22.3.) reist Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena zur Werkself.

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  • Paulick: Lobeca/Felix Schlikis
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