HSV: Zwei Gesperrte in Mainz

Abwehrchef gesperrt – auch Co-Trainer muss passen

Luka Vuskovic (Hamburger SV). Foto: Lobeca/Vivian Pfaff

Hamburg – Wenig Pause für den Hamburger SV: Nach dem 3:2-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin (HL-SPORTS berichtete) geht es bereits am Freitag (20.30 Uhr) zum 1. FSV Mainz 05. Am Montag starteten die Rothosen mit 23 Spielern – darunter vier Torhüter – in die kurze Trainingswoche.

Nicht mit dabei war Luka Vuskovic. Der 18-jährige Innenverteidiger fehlt in Mainz wegen seiner fünften Gelben Karte und erhielt darüber hinaus zwei freie Tage in seiner kroatischen Heimat. HSV-Coach Merlin Polzin erklärte dazu: „Luka hat nicht nur bei uns jedes Spiel gemacht, sondern war in den Länderspielphasen auch permanent für die Nationalmannschaft unterwegs und hat dabei teilweise für mehrere Teams gespielt. Es war uns wichtig, dass er sich die Pause jetzt verdient hat. Zudem haben wir mehr davon, wenn er jetzt mal zwei Tage den Kopf freikriegen kann. Er kehrt am morgigen Abend zurück und fährt dann auch mit nach Mainz. Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein will. Das ist mal wieder ein gutes Zeichen.“

Wer ersetzt den Abwehrchef?

Polzin muss den Ausfall seines Stammspielers kompensieren. Auf die Frage nach einer Lösung antwortete er am Montag knapp: „Mit dem nächsten Spieler, der dann reinkommt.“ Konkret nannte er zwei Optionen: „Daniel Efadli ist diese Position nicht ganz unbekannt, er hat sie schon zu Saisonbeginn gespielt. Auch Warmed Omari, der heute wieder mehr im Training machen konnte und bei dem es für Freitag gut aussieht, wäre eine Option. Wie genau wir es machen werden, haben wir noch nicht festgelegt und warten noch die Trainingswoche ab.“

Omari absolvierte am Montag Teile des Trainings, ebenso wie Damion Downs (krank) noch fehlte. Positiv: Fabio Balde trainierte wieder voll mit der Mannschaft. Die verletzten Albert Sambi Lokonga, Albert Grönbaek und Alexander Rössing-Lelesiit arbeiten weiter an ihrem Comeback.

Auch Fave gesperrt

Neben Vuskovic fehlt dem HSV in Mainz ein weiteres wichtiges Puzzlestück: Co-Trainer Loic Fave muss eine Sperre absitzen. Der 33-Jährige sah gegen Union Berlin seine vierte Gelbe Karte der Saison und ist damit gemäß Regularien für Trainer und Offizielle gesperrt.

Fave war in der Schlussphase der Partie verwarnt worden, nachdem sich die HSV-Bank über die aus ihrer Sicht lange Nachspielzeit beschwert hatte. Bereits zuvor hatte der Assistent in dieser Spielzeit mehrere Verwarnungen erhalten.

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Damit reist der HSV nicht nur ohne seinen jungen Abwehrchef, sondern auch ohne einen wichtigen Mann an der Seitenlinie nach Rheinhessen. Sportlich wie emotional dürfte es beim Flutlichtspiel in Mainz erneut intensiv werden.

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  • Vuskovic: Lobeca/Vivian Pfaff
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