HSV zwischen Trauer und Zukunft: Abschied von Ilka Seeler – Neuzugang mit Familienvergangenheit

Traditionsverein nimmt Abschied von Uwe Seelers Ehefrau – U18-Nationalspieler kommt aus Leipzig

Alexander-Otto-Akademie auf dem HSV-Campus. Foto: Lobeca
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Hamburg – Beim Hamburger SV liegen Trauer und Zukunftsplanung dicht beieinander. Während der Verein den Tod von Ilka Seeler bekanntgab, wurde mit Mads Bröcker ein vielversprechendes Nachwuchstalent für die kommende Saison verpflichtet. Mittwoch geht es nach Dänemark.

HSV trauert um Ilka Seeler

Der Hamburger SV trauert um Ilka Seeler. Die Ehefrau der 2022 verstorbenen Vereinslegende Uwe Seeler ist in der Nacht auf Freitag im Alter von 89 Jahren friedlich eingeschlafen.

Ilka Seeler war seit 1959 mit Uwe Seeler verheiratet und über Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit an seiner Seite. Der HSV würdigte sie als eigenständige und starke Frau, die sich als Ehefrau, Mutter, Handballerin, Unternehmerin sowie später als Groß- und Urgroßmutter einen Namen machte. Auch nach dem Tod ihres Mannes blieb sie dem familiären und freundschaftlichen Umfeld eng verbunden.

Der Verein erklärte: „Wir trauern um Ilka und sprechen ihrer Familie unser herzliches Beileid aus. Ilkas verschmitztes Lächeln, ihre sportliche Begeisterung und ihre klare, direkte Art bleiben uns stets in Erinnerung und machen sie unvergessen. Ruhe in Frieden, liebe Ilka.“

Montag Rückkehr aus dem Urlaub

Am Montag kehrt der Bundesligist aus dem Sommerurlaub zurück. Erst geht es ins Athleticum am Volkspark zu den obligatorischen Leistungstests. Zwei Tage sind dafür angesetzt. Der Ablauf ist wie immer, der Ort ist neu, denn bisher waren die Profis immer am UKE sowie im eigenen Campus damit beschäftigt. Seit der Fertigstellung sind die Wege nun kurz.

Drei Leihspieler an Bord nach Dänemark

Immanuel Pherai, Aboubaka Soumahoro und Emir Sahiti sind wieder an Bord, zumindest vorläufig. Alle Leihen wurden beendet. Wie es mit diesen drei Spielern weitergeht, ist unklar. Am Mittwoch geht es für drei Tage nach Helsingör in Dänemark ins Trainingslager.

Bröcker kommt aus Leipzig

Parallel treibt der HSV seine Personalplanungen im Nachwuchsbereich voran. Mit Mads Bröcker wechselt ein 18 Jahre alter Mittelfeldspieler aus der U19 von RB Leipzig nach Hamburg. Der deutsche U18-Nationalspieler soll zunächst über die U21 an den Profikader herangeführt werden.

Sportdirektor Claus Costa sagt: „Mads bringt durch seine Kreativität und Spielintelligenz ein vielversprechendes Profil auf seiner Position mit. Zuletzt war er fester Bestandteil der U19 von RB Leipzig und hat darüber hinaus in der Altersklasse auch sein Debüt für die deutsche U-Nationalmannschaft gefeiert. Wir sehen Entwicklungspotenzial in ihm und wollen ihn sukzessive über die U21 an unsere Profis heranführen. Wir sind überzeugt, dass Mads beim HSV seine bisherige Entwicklung fortsetzen und die nächsten Schritte seiner Karriere gehen kann.“

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Bröcker wurde in den vergangenen beiden Jahren bei RB Leipzig ausgebildet. Zuvor spielte er in den Nachwuchsleistungszentren von Hannover 96 und dem F.C. Hansa Rostock. Für die U17 und U19 der Leipziger absolvierte er 45 Pflichtspiele und war dabei an 20 Treffern direkt beteiligt.

Eine besondere Verbindung zum HSV bringt der Mittelfeldspieler bereits mit: Sein Vater Fabian Bröcker gehörte zwischen 2000 und 2005 dem Verein an und stand mehrfach im Profikader. Großvater Werner Bröcker war zudem fast zwei Jahrzehnte als Scout für die Rothosen tätig.

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Bildquellen

  • HSV-Campus: Lobeca
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