
Lübeck – Es wurde zwar kein magischer Sonntag, dennoch war er ein Highlight für den 1. FC Phönix Lübeck. Auf der Lohmühle empfingen die Adlerträger den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zur ersten Runde des DFB-Pokals. Für eine Überraschung reichte es am Ende nicht, der Favorit aus Nordrhein-Westfalen setzte sich erwartungsgemäß mit 4:2 (2:1) durch.
Antwort vor Pausenpfiff
Ein erstes Mal stachen die Gäste nach guten 20 Minuten zu. Jano ter Horst (22.) schob nach einer Ecke zur Führung ein. Weitere 20 Minuten vergingen, bevor Santiago Castaneda (41.) auf 2:0 erhöhte. Vorausgegangen war erneut ein Eckball. Doch noch vor der Pause fand Phönix die passende Antwort und verkürzte durch Moritz Kretzer (43.) sehenswert per Direktabnahme auf 1:2.
Paderborner Effizienz
Die Hausherren kamen gut aus der Kabine und setzten den Bundesligisten unter Druck. Nach einer guten Stunde bekamen sie jedoch die kalte Dusche. Stefano Marino (61.) nutzte einen Abpraller und stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Zehn Minuten darauf brachte Gabriel Vidovic (71.) mit dem 4:1 die Entscheidung. Die Lübecker gaben sich zwar nicht auf und kamen durch ein Eigentor von Tjark Scheller (75./ET) noch einmal heran, am Ende reichte es jedoch nicht für mehr.
Phönix-Coach Kevin Wölk fand trotz des Ausscheidens lobende Worte für seine Mannschaft und den Gegner: „Ich kann meiner Mannschaft heute ein Riesenkompliment machen. Paderborn hat zum Ende hin die Qualität gezeigt, warum sie in die Bundesliga aufgestiegen sind.“


