
Lübeck – Die C-Junioren des VfB Lübeck zeigten im Jahr 2025 eine sehr ordentliche Hinrunde in der Regionalliga Nord. Nach 14 Spielen stehen die Lübecker im gesicherten Mittelfeld auf Rang acht mit 20 geholten Punkten. Zudem schoss man 31 Tore, wobei der Ball 36-mal im eigenen Kasten landete. VfB-U15-Coach Yannik Galda zog gegenüber HL-SPORTS ein Fazit und blickt optimistisch auf die kommenden Aufgaben.
Wie verlief der Start?
„In der Hinrunde hatten wir eine ziemlich harte und intensive Vorbereitung, in der vor allem sehr viel neu war. Entsprechend sah es zu Beginn, auch in den ersten Testspielen, noch sehr wild aus: neue Spieler, ein komplett neues Trainerteam, komplett neue Ideen und Ansätze. Das war am Anfang einfach sehr viel Neues. Trotzdem haben wir es geschafft, die Vorbereitung so zu nutzen, dass wir zum Ligaauftakt wirklich auf einem guten Level waren. Aus den ersten vier Spielen haben wir sieben Punkte geholt, darunter das Unentschieden gegen St. Pauli, wo ein Sieg absolut verdient gewesen wäre. So sind wir sehr gut in die Saison gestartet“, beschreibt Galda den Saisonstart.
Wurde daran angeknüpft?
„Auch danach, im Laufe der Saison – mit Ausnahme des Hinspiels gegen Hannover und dem Nullspiel gegen St. Pauli – gab es eigentlich kein Spiel, in dem wir klar unterlegen waren. Das waren alles Spiele, in denen definitiv mehr drin gewesen wäre, auch gegen Teams wie HSV, Werder und Co. Man sieht, dass sowohl die Intensität unserer Spielweise als auch die individuelle Entwicklung der Jungs riesige Schritte gemacht hat. Wir sind absolut auf einem guten Niveau, um in dieser Liga mitzuspielen“, so der Trainer weiter.
Was muss besser werden?
„Natürlich gibt es trotzdem Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Wenn man sich unsere bisherigen Ergebnisse anschaut, fällt auf, dass es oft ein ordentliches Hin und Her ist. In 14 Spielen sind etwa 70 bis 80 Tore gefallen – da passiert immer sehr viel. Das finde ich in dem Alter eigentlich auch ziemlich gut. Ich bin kein Fan davon, nur defensiv zu agieren und ausschließlich 1:0-Ergebnisse einzufahren. Es ist oft wild, es geht viel hin und her, und genau da wird ein Ansatzpunkt für die Rückrunde sein: Wir wollen vor allem weniger Gegentore bekommen“, lautet die Devise.
Aber: „Gleichzeitig will ich unsere offensive Gefahr und das Risiko, das wir eingehen, auf keinen Fall verlieren. Ich werde nicht sagen, dass wir weniger Risiko gehen oder weniger versuchen, selbst noch das eine Tor mehr zu schießen. Es geht darum, ein besseres Mittelmaß zu finden. Grundsätzlich wird sich aber nicht viel ändern – ich nehme ein 5:4 immer lieber als ein 1:0. Das Ganze ist eher Feinarbeit als eine grundsätzliche Umstellung.“
Zielsetzung für 2026?
„Mit Blick auf 2026 ist unsere Priorität vor allem, noch enger zusammenzuwachsen. Wir haben zwei Abgänge, die wir nicht kompensieren können, deshalb müssen wir als Mannschaft noch mehr zusammenstehen und füreinander arbeiten. Ziel ist es, an die guten Ergebnisse der Hinrunde und an die starken Turnierleistungen im Dezember anzuknüpfen.“
Wie verliefen die Turniere?
„Anfang Dezember haben wir beim Turnier in Stralsund in der Gruppenphase eine Gruppe mit Union Berlin, Hansa Rostock und Dynamo Dresden gewonnen. Im Halbfinale sind wir dann gegen Pogon Stettin ausgeschieden, die am Ende auch das Turnier gewonnen haben. Wir wurden verdient Vierter – vor Union, Magdeburg, Dresden, Rostock, Wolfsburg und Cottbus. Das war ein stark besetztes Turnier.
Eine Woche später waren wir beim Turnier in Pönitz, haben unter anderem den HSV zweimal geschlagen und am Ende das Turnier gewonnen – vor dem HSV und Holstein Kiel.“
Und jetzt?
Für das Team um Coach Yannik Galda geht es „jetzt darum, die ersten Wochen zu nutzen, um wieder auf unser Level zu kommen, noch enger zusammenzuwachsen und an die gute Hinrunde anzuknüpfen. Wir wollen uns dafür belohnen. Wir stehen außerdem noch im Pokal-Halbfinale gegen Holstein Kiel. Ganz ehrlich: Jetzt stehen wir im Halbfinale, jetzt haben wir das direkte Duell gegen Kiel – dann wollen wir diesen Pokal auch gewinnen.“
Die kommenden Termine
Das bisher einzige geplante Testspiel bestreitet der VfB am 24. Januar (11 Uhr) zuhause gegen den SV Dassow. Eine Woche später wartet dann auch schon der Liga-Auftakt. Am 31. Januar gastiert man um 15 Uhr in der Regionalliga bei Eintracht Braunschweig.
Wer gewinnt das SHFV-Hallenmasters 2026 in Kiel?
- SV Todesfelde (30%, 93 Votes)
- VfB Lübeck (21%, 64 Votes)
- 1. FC Phönix Lübeck (20%, 63 Votes)
- SV Eichede (13%, 40 Votes)
- Weiche Flensburg (6%, 18 Votes)
- Heider SV (4%, 11 Votes)
- VfR Neumünster (4%, 11 Votes)
- Holstein Kiel II (3%, 8 Votes)
Total Voters: 308
Bildquellen
- VfB U15: VfB Lübeck/oH
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