
Groß Grönau – Der TSV Eintracht Groß Grönau II steht in der Kreisliga Südost derzeit auf dem 14. Tabellenplatz. Dieser könnte möglicherweise zum Klassenerhalt reichen, dennoch ist klar, dass es im neuen Jahr noch einige weitere Punkte benötigt. Dabei wird es keineswegs einfacher werden. Im Gespräch mit HL-SPORTS blickt die Zweitvertretung auf die bisherigen 18 Spiele zurück.
Erstes Herrenjahr für den Großteil
Mit zehn Punkten aus 18 absolvierten Partien steht der TSV Eintracht Groß Grönau II auf dem 16. Tabellenplatz. Dieser reichte in der Vergangenheit meist zum Klassenerhalt, dennoch könnte es richtig eng werden. Schließlich steigen die schlechtesten Drittletzten ab. In der vergangenen Saison wäre dies der TSV Gudow gewesen, der allerdings am Ende mit zehn Punkten gerade so die Klasse hielt. So viele Zähler stehen nun auch auf dem Konto der Eintracht, die sich allerdings deutlich konkurrenzfähiger zeigte. Die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Engel spielte nahezu komplett im vergangenen Jahr noch in der A-Jugend, sodass es für den Großteil das erste halbe Herrenjahr überhaupt ist. Ausnahmen sind Mario Alpuente Gimenez und Paul Jäger, die als ebenfalls noch junge Kicker schon als Führungsspieler vorangehen. Mit einem Durchschnittsalter von unter 20 Jahren hatte man durchaus Probleme, dennoch gab es Auftritte, die zeigten, welch großes Potenzial in der U23 steckt. So machte man es Spitzenteams schwer und gewann die wichtigen Kellerduelle gegen Vorwerk. Spielerisch ist die Truppe sicherlich nicht im unteren Drittel zu finden, doch es braucht mehr, um in der Kreisliga zu bestehen. Co-Trainer Nils Schramm sagt zur Hinserie: „Aktuell stehen wir unten im Keller mit drin, dies war zu Anfang auch zu erwarten. Wir machen eine gute Entwicklung, haben gute Spiele gezeigt und waren auch kurz davor, bei Spitzenteams zu punkten. Am Ende haben uns diverse Verletzungen und Erkrankungen dazu gezwungen, dass der Kader zu den Spielen sehr dünn war.“
Wie kompensiert man den Neumann-Abgang?
Problematisch sind sicherlich die vielen Gegentore beim TSV Eintracht. 74 Stück sind es bisher, die meisten aller Kreisligisten. Dies ist also eine klare Baustelle bei der Zweitvertretung. In der Rückrunde hat man es noch zweimal mit dem TSV Gudow zu tun, somit einer Mannschaft, die hinter ihnen in der Tabelle steht. Dort braucht es die Maximalausbeute, damit ein Punktepolster angesammelt werden kann. Einfacher wird es allerdings nicht nach dem Winter, denn mit Mika Neumann ist der beste Offensivspieler in Richtung SG Reinfeld/Kronsforde gewechselt. Dieser schwerwiegende Verlust muss kompensiert werden, denn die Offensive hat ohnehin mit erst 32 Treffern Probleme, Tore zu erzielen. Um in der Rückrunde weiterhin am Klassenerhalt zu schrauben, wird es im Winter durchaus Arbeit geben. Schramm sagte: „Wir haben im Laufe der Saison mehrfach das System gewechselt. In der Winterpause gilt es nun, das neue System zu verinnerlichen und an den Abläufen zu arbeiten.“
Früher Start
Die U23 vom Torfmoor startet bereits am 9. Januar und somit als erste in der Kreisliga Südost. Ein Trainingslager steht dann direkt an, denn im Uwe-Seeler-Fußballpark möchte die ohnehin harmonierende Mannschaft noch enger zusammenrücken und sich gemeinsam auf die Rückrunde vorbereiten. Der erste Test ist bereits am kommenden Sonntag geplant. Dann trifft man auf die JFV Lübeck U19 II. Eine spannende Aufgabe gegen einen ebenfalls spielstarken und jungen Gegner. Ein weiterer Test ist gegen AKM Lübeck geplant. Der Ligaprimus aus der Kreisklasse B ist ein spannender Gegner, der viel Erfahrung in seinen Reihen hat. Das erste Pflichtspiel steigt bereits am 15. Februar gegen Schlusslicht TSV Gudow. Personell hat sich am Torfmoor etwas verändert. Neben dem Neumann-Abschied, verlässt auch Niklas Gerth die U23. Mit Marvin Mundt kam ein neuer Torhüter dazu, außerdem begrüßt man Abdulaziz Bin Isyrati vom TuS Holtenau.





