Jahresauftaktknaller: FC Dornbreite und Kevin Wölk trennen sich

Nach 18 Monaten ist Schluss

Kevin Wölk ist nicht mehr Trainer beim FC Dornbreite Lübeck. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Lübeck – Kevin Wölk ist nicht mehr Trainer des FC Dornbreite. Das teilte der Landesligist am Donnerstagvormittag mit. Der 40-Jährige bat den Verein um sofortige Auflösung seines bis zum Sommer laufenden Vertrages. Am Steinrader Damm stimmte man dem Ex-Profi (63 Einsätze für Darmstadt 98 und Rot-Weiss Ahlen) zu. Mit welcher Personalie man an der Seitenlinie in die Wintervorbereitung startet ist noch nicht geklärt.

Trainer bat um Freistellung  

Wölk erklärte seinen Wunsch wie folgt: „Da noch nicht abschließend geklärt war, ob wir meinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern werden, habe ich für mich entschieden, lieber jetzt einen sauberen Schnitt zu machen. Ich möchte vermeiden, dass wir bei einer Nichteinigung Ende Januar die Mannschaft vor vollendete Tatsachen stellen. Das kann weder für das Team noch für den Verein noch für mich die richtige Voraussetzung für die noch anstehenden Aufgaben sein. Beim FC Dornbreite möchte ich mich für das Vertrauen der letzten anderthalb Jahre bedanken.“

Bewegende Worte Richtung Wölk

Aus der Vereinsführung kam folgendes Statement dazu: „Kevins Verdienst ist es, dass sich unsere Landesliga-Jungs nach dem Oberliga-Abstieg in der Landesliga Holstein stabilisiert und sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt haben. Kevin, danken wir für die ehrlichen Worte und dein Engagement und wünschen ihm für deine sportliche und private Zukunft alles erdenklich Gute. Kevin und seine Familie sind jederzeit bei uns am Steinrader Damm willkommen.“

Viele Themen beim FCD

Bewegende Worte nach dem Abschied und erfolgreichen Hallenturnier Ende Dezember des frisch abgelaufenen Jahres sowie den vielen infrastrukturellen Themen (unter anderem dem Umbau der Sportanlage) in den vergangenen Wochen. Der FCD muss sich nun mit einer Neubesetzung des Traineramtes zusätzlich auseinandersetzen. Dazu sagte Vorstandsvorsitzender Sven Kruse zu HL-SPORTS: „Bis zum Trainingsstart haben wir eine Entscheidung gefällt.“

Abstieg nicht verhindert

Wölk kam im Sommer 2024 nach Dornbreite und verhinderte den Abstieg in die Landesliga nicht, wo man „oben mitspielen wollte“, so Kruse weiter. „Das ist uns bisher gelungen. Ein sofortiger Wiederaufstieg war kein primäres Ziel von uns.“ Sportchef Sascha Strehlau sagte vor der Saison: „Wir wollen ambitioniert mit einer interessanten und jungen Truppe oben mitspielen.“ Kruse: „Das ist bisher gelungen.“ Derzeit belegt man Platz sechs und hat zehn Punkte Rückstand auf Platz zwei.

Neuer Trainer noch nicht da

Am kommenden Montag ist für Mannschaft Trainingsstart. Wer dann auf der Trainerbank sitzt steht noch nicht fest. Möglich, dass es interne Lösung gibt, allerdings ist auch extern eine Option.

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  • Wölk: Lobeca/Wolf Gebhardt
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