Budenzauber in Kiel. foto: Lobeca/Schlikis
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Barmenia Roland Kahl

Kiel – Am heutigen Abend findet in Kiel das Hallenmasters statt. Mit am Start bei der 22. Auflage sind aus der Region der 1. FC Phönix Lübeck, SV Eichede, SV Todesfelde und VfB Lübeck II. Ab 18.00 Uhr berichtet HL-SPORTS vom Turnier (Text wird aktualisiert).

Zum Auftakt in der Gruppe A gewann Holstein Kiel gegen den TSB Flensburg. Im zweiten Match bezwang Phönix den VfB Lübeck mit 3:0. Für die Adlerträger trafen Marco Pajonk (2) und Marcus Steinwarth. In der Gruppe B gelang es dem SV Eichede nach einem 0:1-Rückstand noch einen Zähler gegen den Heider SV einzufahren. Richtig Stimmung gab es beim 4.Turnierspiel und ersten Auftritt des SV Todesfelde. Die rund 1000 Anhänger durften nämlich in der 4. Minute die Führung ihrer Jungs bejubeln, mussten aber danach mit anschauen, wie Viertligist Weiche Flensburg zum Ausgleich (7.) gelangte. Dabei blieb es.

Es folgte die 2. Runde in Gruppe A und die zweite Niederlage des VfB Lübeck. Die Grün-Weißen verloren gegen Holstein Kiel (Tor: Kulikas). Dabei war es eigentlich ein Match auf Augenhöhe. Doch da Kara (2.) oder auch Weidemann (11.) kein Schussglück gepachtet hatten, ging der VfB erneut leer aus. Nicht besser erging es Phönix Lübeck, die schon nach fünf Minuten gegen den TSB Flensburg mit 0:4 ins Hintertreffen gerieten und am Ende auch verloren. In Gruppe B konnten der SV Eichede und SV Todesfelde mit dem 1:1 im direkten Vergleich ihre Chance auf einen Halbfinaleinzug waren.

Die letzte Chance darauf verpasste der VfB Lübeck, durch das 1:2 gegen den TSB Flensburg. Weidemann (8.) traf zwar zum 1:0. Doch Holtze und Carstensen drehten das Spiel. Jubeln hingegen durften die Adlerträger, die dank eines 3:1 gegen Kiel unter die letzten Vier einzogen und die Störche aus dem Masters beförderten.

Der Countdown in Gruppe B startete mit einem 1:1 – das dritte in Folge – von Eichede. Zu wenig, da im letzten Vorrundenspiel der SV Todesfelde sich durch ein 2:0 gegen Heide noch vor die Stormarner schob.

Im ersten Halbfinale standen sich Todesfelde und der TSB Flensburg gegenüber. Am Ende hieß es 3:1 für die Segeberger, die nun im Endspiel stehen. Sirmais traf zur Führung, die Vosgerau ausglich. Liebert stellte 60 Sekunden vor dem Abpfiff auf 2:1. Das 3:1 in der Schlussekunde ging im Jubel unter…

Dem Ligakonkurrenten nicht folgen konnte der 1. FC Phönix Lübeck, der im zweiten Halbfinale zweimal unachtsam war und gegen Viertligist SC Weiche Flensburg 08 mit 0:2 ausgebremst wurde.

Fehlt noch das Endspiel – und das bestritt der SV Todesfelde siegreich. Rave, Benner und Stehnck trafen gegen Weiche Flensburg. Danach brachen alle Dämme, wurde ausgiebig gefeiert im Lager der Sieger.

Gruppe A
Holstein Kiel – TSB Flensburg 4:2
VfB Lübeck – Phönix 0:3
Holstein Kiel – VfB Lübeck 1:0
Phönix – TSB Flensburg 2:5
TSB Flensburg – VfB Lübeck 2:1
Phönix – Holstein Kiel 3:1

Tabelle Gruppe A
TSB Flensburg 6 Punkte 9:7
Phönix 6 Punkte 8:6
Holstein Kiel 6 Punkte 6:5
VfB Lübeck 0 Punkte 1:6

Gruppe B
SV Eichede – Heider SV 1:1
SV Todesfelde – Weiche 1:1
Heider SV – Weiche 0:3
SV Todesfelde – SV Eichede 1:1
SV Eichede – Weiche 1:1
Heider SV – SV Todesfelde 0:2

Tabelle Gruppe B
Weiche 5 Punkte 5:2
SV Todesfelde 5 Punkte 4:2
SV Eichede 3 Punkte 3:3
Heider SV 1 Punkt 1:6

Halbfinale:
TSB Flensburg – SV Todesfelde 1:3
Phönix Lübeck – Weiche 0:2

Finale:
SV Todesfelde – SC Weiche Flensburg 08 3:1

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Lau, Jürgen

Leider wieder eine Blamage für den VfB. Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, gar nicht mehr anzutreten. Um das gute Image nicht aufs Spiel zu setzen, empfehle ich aber, endlich wieder mit einer schlagkräftigen Truppe anzureisen.