
Todesfelde – Am Sonnabendnachmittag gab es eine tolle Kulisse in Todesfelde, füllten 1.500 Zuschauer (darunter 600 VfB-Fans) das Stadion an der Dorfstraße bis auf den letzten Platz. Für alle, die es mit dem Oberligaspitzenreiter halten gab es zudem viel zu feiern: Allen voran durch das 2:0 (1:0) gegen den VfB Lübeck und den Einzug in das Endspiel. Dort wartet am 23. Mai Phönix Lübeck auf die Kreis-Segeberger, geht es dann um den Pott und die damit verbundene Teilnahme in der ersten Runde im DFB-Pokal. Soweit ist es aber noch nicht, zunächst ging es für die Kicker des SVT nach dem Spiel und diversen Ehrenrunden und Beglückwünschungen ins „VIP-Zelt“, wurde oder wird wohl noch ausgelassen gefeiert…
Freude pur
Das allerdings erst, nachdem einige Spieler der siegreichen Truppe den Journalisten Rede und Antwort standen. „So ein Sieg schmeckt natürlich. Klar war das frühe 1:0 auch gleich ein Brustlöser. Zudem haben wir eine stabile Abwehr gehabt, trotzdem noch mutig rausgespielt. In der zweiten Halbzeit war es ein bisschen anders, da haben die mehr Spielanteile. Wir haben das aber auch gut wegverteidigt, sodass die auch kein Bock mehr hatten“, sagte SVT-Keeper Fabian Landvoigt, der sich auch schon auf das Finale gegen Phönix freut. „Wir haben da ja noch ein Hühnchen zu rupfen. Die Chance wollen wir nutzen, um noch einmal ein Erlebnis DFB-Pokal zu haben. Da geben wir alles für.“
Alles super
Von einem perfekten Tag spricht Janek Sternberg, der selbst mit seinem 2:0 (71.) den Deckel draufmachte gegen den VfB. „Das hätte nicht schöner sein können. Die Hütte war voll, das Wetter war schön. Dazu ein 2:0-Sieg und nun im Finale. Dem ist nichts zuzufügen“, so der Außenbahnspieler, der aber auch ein bisschen mit dem unterlegenen Team mitfühlen kann. „Das ist schon etwas mit einem lachenden und weinenden Auge. Ich kenne noch viele Gesichter vom VfB, habe auch noch regelmäßig Kontakt zu denen. Trotzdem macht es Spaß ein Tor zu erzielen. Auch wenn es gegen den Ex-Verein ist, ich in Lübeck auch eine schöne Zeit hatte.“


