Kann der SV Eintracht Lübeck den nächsten Favoriten ärgern? – Topspiel komplettiert Achtelfinale

Es geht um ein Viertelfinal,- und ein Halbfinalticket

Der FC Dornbreite und SC Rapid Lübeck kämpfen um das letzte Viertelfinalticket. Foto: Lobeca/Michael Raasch
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Lübeck – Es ist Pokalzeit in der Hansestadt. Am Dienstag und Mittwochabend kommt es im Kreispokal Lübeck zu zwei Partien. Während am Dienstag zunächst ein klassisches David-gegen-Goliath-Duell ansteht, kommt es am Folgetag zu einem echten Kracher. Oberliga gegen Landesliga heißt es dann.

SV Eintracht Lübeck – TSV 1982 Lübeck (Di., 19.30 Uhr)

Am Neuhof kommt es am Dienstagabend zu einem Duell, in dem die Rollenverteilung ziemlich klar ist. Der A-Klassist SV Eintracht Lübeck empfängt den Landesligisten und drei Klassen höher spielenden TSV 1982 Lübeck. Es wartet eine Mammutaufgabe auf die Elf von Trainer Sascha Troegel, doch man erhofft sich durchaus etwas. Dass man höherklassige Teams bezwingen kann, das ist nichts Neues, denn im Achtelfinale gelang Eintracht mit einem 3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand gegen Kreisligist Kücknitz die große Sensation. Es war ein Abend, an den man noch lange Zeit am Neuhof zurückdenken wird, doch der große Traum ist sicherlich, solch einen zu wiederholen, wenn nicht sogar zu übertreffen. Die Aufgabe nun hat es nämlich absolut in sich, denn der TSV 1982 ist Landesligist und hat in der bisherigen Pokalsaison brilliert. 8:2 wurde Landesligakonkurrent Eichholz bezwungen und im Anschluss gab es einen 8:1-Sieg in Travemünde. Nicht den Hauch von Zweifeln an einem Weiterkommen ließ man aufkommen und so steht der Aufsteiger bereits im Viertelfinale. Nun soll der nächste Schritt gemacht werden, damit es wie im Vorjahr eine Teilnahme an der Runde der letzten Vier gibt. Coach Serkan Rinal sagt vor dem Spiel: „Uns erwartet im Pokal eine interessante Aufgabe, die wir mit voller Konzentration und dem nötigen Respekt angehen werden. Unser Ziel ist klar. Wir wollen von Beginn an unser Spiel durchsetzen, unsere Leistung auf den Platz bringen und alles dafür geben, die nächste Runde zu erreichen.“

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FC Dornbreite Lübeck – SC Rapid Lübeck (Mi., 19.30 Uhr)

Am Mittwochabend geht es um das letzte Viertelfinalticket in dieser Kreispokalsaison. Der FC Dornbreite empfängt den SC Rapid Lübeck, ein Landesligist einen Oberligisten. Es steckt so viel in dieser Partie, denn es ist ein Spiel mit Finalcharakter. Zwei Top-Teams der Hansestadt treffen sich nun, um den Gegner des ATSV Stockelsdorf zu ermitteln, der auf seinen Gegner in der Runde der letzten Acht wartet. Als Oberligist, der gut in die Saison gestartet ist und mit 19 Punkten aus zehn Spielen auf Rang drei steht, geht Rapid favorisiert ins Spiel. Sieben Punkte holte man zuletzt aus drei Spielen, sodass die Negativserie von zuvor drei Niederlagen am Stück längst abgeschüttelt wurde. Im Pokal ist es der erste Auftritt für das Team vom Kasernenbrink, denn im Sechzehntelfinale setzte sich der Fünftligist kampflos gegen Olympia Bad Schwartau durch, das nicht antrat. Vor dem Duell am Mittwoch sagt Christian „Alu“ Arp: „Wir wissen Bescheid um die allgemeinen Gesetze des Pokals und auch um unsere Favoritenrolle aufgrund der verschiedenen Konstellationen beider Teams in der laufenden Saison. Diese Rolle nehmen wir an und werden gegen einen nominell gut ausgestatteten Gegner keine Experimente machen, um weiterhin von dem Gewinn des Kreispokals träumen zu dürfen.“

Der FC Dornbreite möchte nach einer 3:7-Klatsche am Wochenende beim VfR Horst nun wieder als Sieger vom Feld. Es war kein gutes Spiel, das man am Sonnabend ablieferte, sodass es nun bereits das vierte Spiel in Serie ohne Sieg gab. Der zwischenzeitliche Aufwärtstrend ist etwas verpufft, doch nun ist der perfekte Zeitpunkt, um zurück in die Spur zu finden. Als Underdog geht man ins Duell gegen den letztjährigen Ligakonkurrenten, sodass mit einer Überraschung Selbstvertrauen geholt werden soll. In der Runde der letzten 32 gab es einen 13:0-Sieg gegen Roter Stern Lübeck, mit dem man sich überhaupt für das Achtelfinale qualifizierte. Nun soll es erneut eine Runde weitergehen. In der vergangenen Saison gab es bereits dieses Duell im Pokal. Mit einem 4:2-Heimsieg erreichte der FCD das Halbfinale. Es war ein wildes Spiel unter Flutlicht, in dem die Mannen vom Steinrader Damm zur Pause mit 2:0 führten, anschließend Rapid ausglich, doch ein später Doppelschlag den Sieg für die Mannen aus Moisling perfekt machte. Nun soll dies wiederholt werden, auch wenn sich seitdem personell viel getan hat. Vor dem Wiedersehen am Kirchhof in Bad Schwartau, wo das Spiel ausgetragen wird, sagt Denny Skwierczynski: „Im Achtelfinale des Kreispokals treffen wir auf den klassenhöheren SC Rapid – eine herausfordernde Aufgabe gegen einen in der Oberliga bislang fulminant gestarteten Gegner. Wir freuen uns auf das Derby und wissen, dass wir nur über unsere bestmögliche Leistung in die Lage versetzt werden, in die nächste Runde einzuziehen.“

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