
Braunschweig – Holstein Kiel kommt in der 2. Bundesliga weiterhin nicht in Fahrt. Am Freitagabend unterlagen die Störche bei Eintracht Braunschweig mit 0:1 (0:1) und verpassten damit den erhofften Befreiungsschlag nach der Länderspielpause. Ein folgenschwerer Abwehrfehler sorgte vor 21.010 Zuschauern für die Entscheidung.
Früher Rückstand nach individuellem Fehler
Die Partie begann für die Mannschaft von Tim Walter denkbar ungünstig. Bereits in der dritten Minute traf Braunschweigs Jan Urbich erstmals, allerdings wurde der Treffer nach einer VAR-Überprüfung aberkannt. Nur acht Minuten später durfte der Angreifer dann doch jubeln. Ein viel zu kurzer Rückpass von Ivan Nekic landete bei Urbich, der Holstein-Keeper Timon Weiner umkurvte und zur Führung einschob (11.). Kiel tat sich anschließend schwer, offensiv gefährlich zu werden. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte ausgerechnet Nekic, der nach einem Freistoß von Adrian Kapralik knapp über das Tor köpfte (30.). So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.
Mehr Ballbesitz, aber keine Tore
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Kieler allmählich den Druck, mussten zunächst allerdings eine weitere gute Gelegenheit der Gastgeber überstehen. Weiner verhinderte gegen Di Michele Sanchez das 0:2 (47.). Anschließend kamen die Störche besser in die Begegnung und erspielten sich durch Kapralik (56.) und Balzis (64.) erste Möglichkeiten. Auch in der 73. Minute fehlte das nötige Glück, als Frenkert einen Abschluss von Kapralik blockte. Insgesamt verzeichnete Holstein 65 Prozent Ballbesitz und elf Torschüsse, konnte daraus jedoch keinen Treffer erzielen. Braunschweig verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Abpfiff und feierte den zweiten Saisonsieg.
Bildquellen
- Nekic: Lobeca/Jasper Lorenz








